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Der BVMW

Bildungsreform

Deutschlands wichtigsten Rohstoff nutzen

Deutschlands Bildungssystem muss für zukünftige Herausforderungen fit gemacht werden. Nur durch eine verbesserte Bildung lässt sich dem zunehmenden Fachkräftemangel auf Dauer entgegenwirken. Die Bildungspolitik muss sich dieses Problems annehmen. Für den Mittelstand ist qualitätsorientierte Bildungspolitik gleichzeitig Wachstums-, Beschäftigungs- und Standortpolitik.

Der deutsche Nachwuchs wird immer noch unzureichend auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Es bedarf einer bundeseinheitlichen Qualitätssicherung für Schulen und Hochschulen, das heißt Schaffung nationaler Mindeststandards, die für alle Bundesländer verbindlich sind. Die vom BVMW geforderte Straffung der Regelstudienzeit und Neustrukturierung des Studiums zeigt Erfolge. Die Einführung der Bachelor-Master-Studiengänge an den Hochschulen hat zu einer stärkeren Praxisnähe der akademischen Ausbildung geführt.

Der BVMW setzt sich für eine Übertragung des erfolgreichen Modularisierungskonzepts auf die duale Berufsausbildung ein. Der Mittelstand stellt heute 80 Prozent aller Ausbildungsplätze zur Verfügung, und das deutsche Ausbildungssystem ist international angesehen. Allerdings muss das in den 1950er Jahren entwickelte duale System an die aktuellen Herausforderungen angepasst und akademisch verzahnt werden.

Unsere Kernforderungen:

  • Modularisierung der dualen Berufsausbildung. Zeitgemäße Inhalte
    und Lehrmethoden in Verbindung mit der Durchlässigkeit zur
    Weiterbildung und zur Hochschule erhöhen die Attraktivität und
    bieten Auszubildenden interessante Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Für Berufe und Studiengänge in den MINT-Fächern
    soll schon in der Schule geworben werden.
  • Das Schulfach „Wirtschaft“ soll als Schulfach flächendeckend
    eingeführt werden, um das unternehmerische Denken zu fördern.
  • Die gesellschaftliche Anerkennung für handwerkliche
    Berufe muss gesteigert werden.
  • Einführung von Lehrerpraktika als wirtschaftsnahe Fortbildung
  • Einführung bundeseinheitlicher Abiturprüfungen in den Kernfächern
  • Partnerschaften zwischen Unternehmen und
    Schulen sind steuerlich zu fördern.
  • Eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung als
    Angebot und Verpflichtung ist notwendig.
  • Qualifizierter Ganztagsunterricht muss gefördert
    werden, um Chancengleichheit zu ermöglichen.
  • Der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem
    Hochschulbereich in den Mittelstand muss gefördert werden.
  • Für Arbeitssuchende ist die Möglichkeit einer einjährigen Zusatzausbildung
    zum Erwerb einer zusätzlichen Berufsqualifikation zu schaffen.
  • Eine zukunftsorientierte Hochschulpolitik muss auch Menschen ohne Abitur
    den Hochschulzugang ermöglichen. Universitäten und Fachhochschulen
    sollten in Eignungsverfahren autonom über den Zugang zur Institution
    entscheiden und damit Entscheidungsspielräume gewinnen.

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