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Der BVMW

Sozialstaat

Generationen- und Leistungsgerechtigkeit gewährleisten

Die Finanzierung unserer Sozialsysteme muss reformiert werden. Mehr Eigenverantwortung ist notwendig, um Versorgungslücken zu schließen.

Der demografische Wandel stellt das deutsche Sozialsystem vor eine große Herausforderung. Der steigenden Lebenserwartung stehen sinkende Geburtenraten gegenüber. Logische Folge ist der Ruf nach höheren Beitragssätzen, die wiederum treiben Lohnzusatzkosten in die Höhe – damit sinkt die Beschäftigung, also auch die Zahl der Beitragszahler. Ein Paradigmenwechsel hin zu mehr Eigenverantwortung ist angebracht. Daher muss die private Vorsorge weiter gefördert werden. Zudem ist eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters und eine Anpassung des Leistungskataloges der Renten- und Krankenversicherungen nötig. Diese Maßnahmen müssen flankiert werden von Angeboten wie der Altersteilzeit, um das Arbeiten im höheren Alter attraktiv und sozial verträglich zu machen.

Der BVMW setzt sich für eine Erhöhung der steuerfreien Kapitalertragsgrenze ein. Die private Säule der Altersvorsorge wird in Zeiten demografischen Wandels an Bedeutung gewinnen und sollte unbedingt gestärkt werden.

Unsere Kernforderungen:

  • Zahlungstermine der Sozialversicherungsbeiträge
    bis zum 15. des Folgemonats
  • Herausnahme versicherungsfremder Leistungen aus den
    Sozialversicherungen (wie Frühverrentung oder Vereinigungslasten)
  • Die staatliche Sozialversicherung muss durch
    private Vorsorge unterstützt werden.
  • Einführung von zwei Karenztagen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Förderung attraktiver Arbeitsmodelle für ältere Arbeitnehmer
  • laufende Berücksichtigung zukünftiger Pensionslasten
    in den staatlichen Haushalten
  • keine Verschiebung von Lasten auf zukünftige Generationen
    (so geschehen in der Atom-, Banken- und Rentenpolitik)
  • Wahlfreiheit zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen

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