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Der BVMW

Umwelt

Nachhaltig wirtschaften, natürliche Lebensgrundlagen schützen

Klimawandel und Ressourcenverknappung sind zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Der Mittelstand treibt Nachhaltigkeit voran, denn eine zukunftsfähige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft ohne den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist nicht möglich. Der Mittelstand steht zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung und will die Grundlagen für zukünftige Generationen schützen. Es bedarf politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, die nachhaltiges Wirtschaftshandeln befördern.

Es hat sich gezeigt, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: der Mittelstand kann durch Umweltschutzmaßnahmen seine Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen. Dies muss so weit wie möglich mit marktkompatiblen Steuerungsinstrumenten erreicht werden, die dem nachhaltigen Mittelstand neue Entwicklungsspielräume öffnen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, den Mittelstand nicht durch ausufernde Bürokratie zu belasten. Verständliche und transparent anwendbare Regelungen liegen auch im Interesse von Unternehmen und Umwelt.‍ Recycling ermöglicht es uns, kostbare und seltene Rohstoffe wiederzugewinnen. Hier tragen vor allem auch mittelständische Unternehmen dazu bei, unsere Lebensgrundlage zu schützen und wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig zu sichern.

Unsere Kernforderungen:

  • keine quantitativen Vorgaben bei der Umsetzung
    der EU-Energieeffizienzrichtlinie
  • Energie- und Ressourceneffizienz steigern durch attraktive und
    auf den Mittelstand zugeschnittene Umweltmanagementsysteme,
    optimierte Energiemanagementsysteme und qualitätssichernde
    Zertifizierungsverfahren für Energie- und Ressourcenberater
  • EU-Emissionshandelssystem sollte stärkere Anreize zur Vermeidung von
    CO2 setzen, um Klimaschutzinnovationen und -investitionen zu fördern.
  • Beendigung der mittelstandsfeindlichen Ausschreibungspraxis der
    Kommunen mit Exklusivverträgen von bis zu 30 Jahren für wenige
    Großunternehmen, etwa bei Abfallentsorgung und Recycling
  • Steuerbefreiung für Nachhaltigkeitsdienstleister und innovative
    Umweltexistenzgründer in einer dreijährigen Startphase
    Vorrang privater vor öffentlicher Leistungserbringung in kommunalen
    Umwelt-Ausschreibungen, staatlichen Umweltprogrammen
    und -projekten bei vergleichbaren Angeboten
  • Anreize schaffen für freiwillige Anstrengungen im betrieblichen
    Umweltschutz, zum Beispiel durch Gütezeichen „ECOmade in Germany“
  • Ausrichtung der staatlichen Förderpolitik auf
    Energie- und Ressourceneffizienz

Anhand von konkreten Beispielen zeigt die Broschüre „Erfolgsfaktor Energieeffizienz“, wie Mittelständler zusätzliche Einsparpotenziale erschließen können.

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