GeMit - Gesunder Mittelstand Deutschland

Projektvorstellung

Das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft führten von 2014 bis Ende 2017 gemeinsam das Projekt “GeMit - Gesunder Mittelstand Deutschland” durch. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet.

Damit kleinere Unternehmen stärker von BGF-Maßnahmen profitieren können, wurden im Projekt GeMit bundesweit Betriebsnachbarschaften gegründet. KMU konnten im Verbund von einer Vielzahl an Maßnahmen profitieren, die sie alleine nicht hätten umsetzen können. Ein BVMW-Koordinator vor Ort und ein Gesundheitscoach betreuten über zweieinhalb Jahre je eine Betriebsnachbarschaft mit bis zu 15 Unternehmen und entwickelten bedarfsorientiert und überbetrieblich gesundheitsfördernde Maßnahmen.

Die überbetriebliche Umsetzung der Maßnahmen erhöht die Chancen für weitere Synergieeffekte bei der regionalen Vernetzung der Unternehmen untereinander. Sämtliche Erkenntnisse der Zusammenarbeit in Betriebsnachbarschaften wurden in Form eines Leitfadens für alle KMU in Deutschland aufbereitet.

Ein wichtiges Ziel im Projekt war es, den INQA-Check "Gesundheit" als Selbstbewertungsinstrument für KMU zu entwickeln. Der INQA-Check "Gesundheit" ermöglicht insbesondere kleinen Unternehmen einen systematischen Zugang zur BGF, indem er alle wichtigen Handlungs- und Gestaltungsfelder aufzeigt, die bei einer gesundheitsfördernden Arbeitsgestaltung angepackt werden sollten.

Abschlussveranstaltung GeMit in Köln, 20. Oktober 2017

Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu gewinnen, ist eine Herausforderung. Wie es gelingen kann und welche Erfahrungen im Projekt GeMit  gemacht wurden, haben wir bei der Abschlussveranstaltung „GeMit – Gesunder Mittelstand Deutschland“ am 20. Oktober 2017 in Köln gezeigt. 

Standorte der Betriebsnachbarschaften

In den drei Jahren Projektlaufzeit wurden bundesweit fünf Betriebsnachbarschaften gebildet, die betriebsübergreifende Maßnahmen zur Gesundheitsförderung entwickelten und umsetzten. Im Verlauf von GeMit sind zusätzlich die ersten Transferregionen in Oyten und München an den Start gegangen, die das Nachbarschaftskonzept übernehmen.

Berlin-Mitte

Waldbröl

Frankfurt am Main-Ostend

Münsterland/Greven/Saerbeck

Stuttgart/Böblingen/Sindelfingen

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Transferregion Oyten

Transferregion München

 

Alexandra Horn

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Leiterin Verbandskooperationen und Projekte

BVMW

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Max Kettner

Projektleiter

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INQA - Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

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Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland und bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt daher mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen – entlang der Themenfelder Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity. Als unabhängiges Netzwerk bietet die Initiative konkrete Beratungs- und Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige Austauschmöglichkeiten in zahlreichen - auch regionalen - Unternehmens- und Branchennetzwerken.

Hier gelangen Sie zum INQA-Check Gesundheit

Weitere Informationen unter www.inqa.de.

Nutzen Sie auch das Netzwerk der Offensive Mittelstand.

Die Initiative wird getragen von vier Themensäulen: Gesundheit, Personalführung, Chancengleichheit und Diversity sowie Wissen und Kompetenz. Die bisherigen INQA-Checks finden Sie hier.

CORPORATE HEALTH AWARD


Der BVMW engagiert sich seit 2016 als Sonderpreispartner "Mittelstand" beim Corporate Health Award.  Die Digitalisierung und sich permanent verändernde Arbeitsbedingungen sind in Zeiten des demografischen Wandels für den Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zentrale Herausforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssen. Der Corporate Health Award leistet aus Sicht des BVMW einen wichtigen Beitrag, um den betriebs- und als volkwirtschaftlichen Nutzen von BGM stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

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