Digitaler Mittelstand (DigMit) - Offensive 2017/2018

Digitalisierung zum Anfassen! Mit Themenbereichen, die neue Einsichten bieten können und die Chancen des gigantischen Transformationsprozesses aufzeigen.

Eine Google-Suche zu diesem Thema ergibt derzeit (August 2017) 467.000 Einträge. Offensichtlich interessiert dieses Thema nach wie vor viele brennend.

Die Zeichen der Zeit lassen keinen anderen Schluss zu: Die moderne Gesellschaft steht vor den Toren einer gigantischen Transformationsphase. Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich im Zuge der globalen Nutzung digitaler Technologien vor Umwälzungen, die mit dem Begriff `Industrie 4.0´ treffend zum Ausdruck bringen, was auch frühere Generationen in den ersten Phasen der Industrialisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen erlebten. Künstliche Intelligenz, digital vernetzte Systeme führen zielgerichtet auf selbstorganisierte Produktions- und Wertschöpfungsketten hin und werden alte Berufsbilder obsolet machen, zu Kostendegressionen führen und internationale Handelsströme verändern.

Deswegen beleuchten wir in unserer Veranstaltungsserie ‚Digitaler Mittelstand‘ (DigMit): Digitalisierung zum Anfassen! Mit Themenbereichen, die neue Einsichten bieten können und die Chancen des gigantischen Transformationsprozesses aufzeigen.

17.04.18 - Mönchengladbach

vorne v.l.n.r.: Michael Kowalski (Fa. Kowalski Transportgeräte), Jürgen Grützner (VATM), Stefan A. Wagemanns (BVMW), Marcus Klein (Dt. Glasfaser) – hinten v.l.n.r.: Jochen Klenner (MdL), Heike Schilders (Fa. Hölter Verpackung), Sebastian Leppert (nextMG), Rafael Lendzion (WFMG)

DIGITLER MITTELSTAND als interaktive Podiumsdiskussion im Haus Zoar / Mönchengladbach

Wieso ist der "Internetzugang von morgen" die bessere Wahl für Ihr Unternehmen?

Deutschland tut sich schwer beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur. Im gefühlten Schlafwagentempo entsteht bei uns das, was andernorts längst Standard ist. Laut Marcus Klein von der Deutschen Glasfaser beträgt die Glasfaserabdeckung in Deutschland heute ca. 3%. Der Mittelstandsverband BVMW hat, unterstützt von der Deutschen Glasfaser, in einer Podiumsdiskussion mit Experten in Mönchengladbach die Breitbandstrategie des Landes und der Region in den Fokus genommen.

Im Prinzip ist alles ganz einfach: Die Kommunen erhalten Geld von Bund und Land und investieren dort, wo schnelles Internet nicht durch die Privatwirtschaft bereitgestellt wird. In diese Versorgungslücke will die Politik investieren. Doch viel zu lange passierte einfach zu wenig, wie die Podiumsdiskussion Gladbacher Mittelständler im Haus Zoar am vergangenen Donnerstag deutlich machte. Wir blicken auf vier verlorene Jahre in der Ausbauförderung zurück. Glasfaser sei die Zukunft, nicht das Kupfernetz, wie Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) unterstrich. „Die Bundesregierung hat aufs falsche Pferd gesetzt, das zeigte die Diskussion unserer Experten. Wir müssen nun den Aufholprozess ernsthaft angehen“, so Stefan A. Wagemanns, Organisator des Abends und Regionalleiter des BVMW vor Ort, der namhafte Unternehmer der Region wie Heike Schilders, Geschäftsführerin der Hölter GmbH & Co. KG mit Experten aus Politik und Versorgungsunternehmen zusammengebracht hatte, um Finger in offene Wunden zu legen. Man wolle mit schnellem Netz unbedingt verhindern, zu Vasallen von US-Techkonzernen zu werden, warnte Sebastian Leppert, Mitglied des Vorstands der Digital- und Gründungsinitiative nextMG. Und die Wirtschaft zeigt Biss: Eine Abdeckung mit einem 30Mbit-Netz erreiche man bereits 2019 zu 98 Prozent. Doch man arbeite mit weiteren Investitionen an der Umsetzung von 100Mbit als Standard in Mönchengladbach, so Rafael Lendzion, der als Teamleiter Digital/ Innovation der WFMG. Ehrgeiz und Tatkraft sind aber auch dringend gefordert, um Jobs zu schaffen, die dem Wettbewerb von Morgen standhalten sollen.

Bernhard Steenmann von der Firma eConsulting sah neben der Infrastrukturproblematik Umsetzungsschwierigkeiten im Mittelstand. Man wisse nicht genau, wohin die Reise gehen solle und die Zeit werde knapp. Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Kowalski Transportgeräte GmbH, deren Geschäftsführer Michael Kowalski den Weg ins Internet von Morgen mit Erfolg beschreitet.

Die Veranstaltungen ist ein Baustein der Veranstaltungsserie "Digitaler Mittelstand - Digitalisierung zum Anfassen!“, die der Mittelstandsverband BVMW in der Region auf die Beine gestellt hat. 

Wir danken dem Veranstaltungspartner: Deutsche Glasfaser

01.03.18 - Düsseldorf

v.l.n.r.: Stefan A. Wagemanns (BVMW), Andreas Pfund (Lagergut Digital), Christoph Weidner (argutus), Alexandra Rath (BVMW), Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow (Institut für Medienwirtschaft an der Uni Paderborn), Udo Carl (argutus) und André Podeyn (ePages)

MEETING MITTELSTAND gibt Praxistipps im Bereich DIGITALER MITTELSTAND

Eine funktionierende Webseite kann neue Kunden generieren

Immer wieder kommt es vor, dass die Digitalisierung zwar "inhouse" und in den Prozessen voranschreitet, ein wichtiger Aspekt –  nämlich wie erreiche ich rentabel neue Besucher oder Kunden in der digitalen Welt -   vergessen oder vernachlässigt wird. Gerade Verantwortliche, deren Alltag „offline“ stattfindet, brauchen hier eine solide Entscheidungsgrundlage und das Wissen, warum diese oder jene Maßnahme das Unternehmen voranbringt. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie Google funktioniert, warum die eigene Website zur primären, zentralen Anlaufstelle für neue Kunden wird und warum der hauseigene Admin sich besser nicht ums Marketing kümmern sollte.  

Wo stehen Sie hierbei? - Prozesse und Abläufe werden immer digitaler und Industrie 4.0 ist in aller Munde und vollzieht die digitale Transformation. Der digitale Darwinismus schlägt allerdings gnadenlos zu, wenn es um die Auffindbarkeit im Netz geht. Mangelndes Verständnis und die oft fehlende Bereitschaft zur Investition bremsen das Neukundengeschäft massiv aus. Was man als Entscheider in Angriff nehmen sollte und was man als Unternehmer wissen muss, erklärte diese BVMW-Veranstaltung aus der Veranstaltungsserie DIGITALER MITTELSTAND (DigMit) auf verständliche und unterhaltsame Weise und schafft eine erste Entscheidungsgrundlage.

Teil 1 – Einführungsvortrag

Professor Dr. Jörg Müller-Lietzkow - Institut für Medienwissenschaft (Medienökonomie u. Medienmanagement) an der Uni Paderborn

Teil 2 - Lösungsanbieter

Christoph K. Weidner - CSO v. argutus GmbH / Düsseldorf

Wer ist eigentlich dieser "Google"? - Erfahren Sie unterhaltsam und verständlich, warum der Erfolg im Netz mit der Suchmaschine beginnt und was die eigene Webseite dazu beitragen kann.

Teil 3 - Best Practice

Mittelständische Unternehmer berichten von ihren Erfahrungen - "keine Angst vor e-Commerce" - authentisch und praxisnah.

Wir danken dem Gastgeber: argutus

01.12.17 - Mönchengladbach

Susanne Kremeier

Wir wollen ja digital, aber was müssen wir dann alles anpassen?

Der DigMit-Impulsworkshop

Moderiert von Susanne Kremeier, Geschäftsführerin von PEOPLE & RESULTS, erfolgreiche Strategie-Realisiererin mit Fokus auf Digitalisierung, Industrie 4.0 und Demographie, bekannt für ungewöhnliche Lösungen, werden wir mit den Teilnehmern in diesem DigMit-Impulsworkshop umsetzbare Konzepte für alle vertretenen Unternehmen entwickeln.

Basierend auf einer kompakten Analyse des Ist-Zustands und der Beschreibung des erwünschten Soll-Zustands werden gemeinsam Ansätze entwickelt, wie man die internen Prozessabläufe, die Schnittstellen, die Organisationsstrukturen und die Arbeitsplatzbeschreibungen hierbei gestalten kann.

Mit dem DigMit-Impulsworkshop hat nicht nur jeder einen ersten Vorschlag für sein eigenes Unternehmen entwickelt, sondern auch durch die gemeinsame Arbeit an allen vertretenen Betrieben, Einsicht in die Herausforderungen anderer Firmen erlangt. Diese können wiederum dazu beitragen, die eigenen Ansätze weiter auszuarbeiten.

Wenn Sie auch mal an einem solchen Impulsworkshop teilnehmen wollen, dann melden Sie sich bitte bei: stefan.wagemanns@bvmw.de

 

13.11.17 - Mönchengladbach

DigMit-Special 2017 - v.l.n.r.: Frank Kindervatter (Vorstandsvorsitzender der NEW AG), Dr. Stephan Zimmermann (Geschäftsführer der Dt. Glasfaser Business GmbH, Ralf Grewe (stellv. Vorstand der Stadtsparkasse MG), Dr. Ulrich Schückhaus (GF der WFMG mbH), Rolf Schrömgens (CEO v. trivago GmbH), Heinz Wilhelm Reiners (OB der Stadt Mönchengladbach), Stefan A. Wagemanns (BVMW-Kreisverbandsleiter)

Wie gründet man ein Unternehmen, das sofort alle Möglichkeiten der Digitalisierung ausschöpft?

Erfolgsgeschichte: trivago - Erste Hotel-Suchmaschine in Deutschland

trivago ist eine Hotel-Metasuche im Internet. Dort können Hotels, Hostels oder „Bed and Breakfast“-Unterkünfte verglichen werden. Die Webseite durchsucht nach eigenen Angaben Preise von mehr als 1 Million Hotels weltweit aus über 250 Buchungsseiten (z. B. Expedia oder Booking.com). Das Unternehmen erwirtschaftet seine Gewinne mit einem Pay-per-Click-Modell und war die erste Hotel-Metasuchmaschine in Deutschland.
trivago gehört als Tochtergesellschaft zu Expedia. Vor 12 Jahren gegründet liegen die heutigen Einschätzungen zur Bewertung im Bereich von 4,3 Milliarden Euro.

Rolf Schrömgens – Gründer & CEO der trivago GmbH
Rolf Schrömgens ist ein innovativer deutscher Unternehmer, der bekannt ist als Gründer und Geschäftsführer der trivago GmbH. Sein besonderes Können liegt darin, die Grenzen der normalen datengetriebenen Produktentwicklung zu überschreiten und die gewöhnliche Art, wie Technologie-Unternehmen ihre Talente fördern und entwickeln, komplett neu zu überdenken. Zuvor war Schrömgens Leiter der VP Product & Strategy bei `ciao.com´. In Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, besuchte er die universitäre Business School HHL in Leipzig.

Media:

 

  • PDF-Flyer: LINK
     
  • Live-Mitschnitt des Interviews (Facebook): LINK
     
  • PRESSE-Vorbericht 1: LINK
  • PRESSE-Vorbericht 2: LINK
  • PRESSE-Vorbericht 3: LINK
  • PRESSE-Nachbericht 1: LINK
  • PRESSE-Nachbericht 2: LINK

 

Wir danken den Veranstaltungspartnern:

 

BVMW_DIGITALER MITTELSTAND_Gründerwoche 2017 mit Rolf Schrömgens / trivago

04.10.17 - Mönchengladbach

DigMit-Event 2017 - v.l.n.r.: Alexandra Rath (BVMW), Rafael Lendzion (WFMG), Susanne Kremeier (PEOPLE & RESULTS), Christian Pokropp (Klöckner & Co. SE), Christof Sommerberg (Deutsche Glasfaser) & Stefan A. Wagemanns (BVMW)

Wie stellt man es an, in einem laufenden, etablierten Betrieb zu digitalisieren?

Klöckner & Co. - Vorreiter der Digitalisierung der Stahlindustrie

Digitale Technologien haben die uns heute bekannte Welt verändert. Es stellt sich die Frage, wie die Digitalisierung heutige Geschäftsmodelle beeinflussen und wie ein traditionsreiches Unternehmen erfolgreich reagieren kann. Als Vorreiter der digitalen Transformation in der Stahlindustrie
hat sich Klöckner & Co zum einen das Ziel gesetzt, die Lieferund Leistungskette durchgängig zu digitalisieren und zum anderen, eine offene Industrieplattform für den Stahl- und Metallhandel zu entwickeln. Gisbert Rühl erzählt die Geschichte der Transformation und des Wandels bei Klöckner: Digitalisierung und Plattformen in der Stahl- und Metalldistribution – Chancen, Potenziale und Risiken.

Gisbert Rühl – CEO von Klöckner & Co
Gisbert Rühl ist seit dem 1. November 2009 Vorsitzender des Vorstands und von Juli 2005 bis Dezember 2012 Vorstand Finanzen, bestellt bis zum 31. Dezember 2020. Er ist verantwortlich für die gesamte Koordination der Vorstandsarbeit sowie für die Holdingbereiche Corporate Development/M&A, Group HR, Investor Relations & Corporate Communications und Legal & Compliance. Im Rahmen seiner Zuständigkeit für Corporate Development setzt er Digitalisierungsstrategien um. - Krankheitsbedingt übernahm der Pressesprecher, Christian Pokropp, den Vortrag von Gisbert Rühl.

Media:

 

  • Flyer-PDF: LINK
     
  • PRESSE-Vorbericht: LINK
  • PRESSE-Nachbericht: LINK

 

Wir danken den Veranstaltungspartnern: