Bündnis 90/Die Grünen versus FDP

Am 16.10.2019 trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmer beim Businessfrühstück des BVMW im Fürstenhof in Erfurt-Frienstedt,

um mit den Repräsentantinnen von B90 / Die Grünen, Madeleine Henfling und der FDP, Franziska Baum, um die Positionen der beiden kleineren Parteien zu beleuchten.

e können sehr wohl bei der nächsten Regierung das Zünglein an der Waage sein.
Im Nachgang haben wir zusammengefaßt die Statements der beiden Landtagskandidatinnen:

Statement Franziska Baum (FDP, Platz 2 der Landesliste):

Die nächsten Jahre bringen uns Transformation und Wandel, nicht nur durch neue Technologien, sondern auch durch intensiveren globalen Wettbewerb. Uns Freien Demokraten liegt besonders daran, die Flexibilität und die Innovationkraft des Mittelstands zu erhalten und für die Bewältigung der Herausforderungen zu nutzen. Deswegen werden wir so schnell wie möglich dafür sorgen, dass der Mittelstand Freiraum erhält, diese Kraft zu entfalten. Dafür bauen wir Bürokratie ab,  investieren kräftig in die Forschung und sorgen für Fachkräfte. 

Wir haben konkrete Vorschläge, wie wir Dokumentation und Berichtswesen für alle vereinfachen. In den ersten 100 Tagen werden wir 1000 überflüssige Verordnungen streichen. Mit uns gibt es Verhältnismäßigkeit beim Datenschutz und einen Bürokratie-TÜV bei der Gesetzgebung.  

Wir wollen die Mittel für innovative Forschung vor allem im GreenTech-Bereich erhöhen und über Vernetzung und Kooperation zwischen Hochschulen, Mittelstand, Startups und Politik dafür sorgen, dass mehr innovative Ideen auch in die wirtschaftliche Umsetzung und somit der Gesellschaft zugute kommen.

Wir investieren in Bildung und bereits in der Schule in eine nachhaltige Berufsorientierung. Die Berufsschulen unterstützen wir dabei, zukunftsorientiert auszubilden, und auch kleine Jahrgänge über innovativen Lehransätze erhalten zu können. Wir lassen nicht zu, dass in einigen Regionen ganze Berufsfelder nicht erlernt werden können, sondern setzen auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Berufsschulen. Den erfolgreichen Abschluss der Meisterausbildung belohnen wir mit einer Meisterprämie, denn uns ist ein Meister soviel wert wie ein Master. 

Die Unternehmen in Thüringen müssen sich darauf verlassen können, dass der Standort ihnen beste Bedingung für wirtschaftliche Entwicklung bietet. Dafür stehen die Freien Demokraten. Und wir sind bei den kommenden Wahlen das Zünglein an der Waage. Mit uns gibt es einen politischen Wechsel für einen starken Mittelstand und RotRotGrün wird abgelöst. 

Statement Madeleine Henfling (B90/Die Grünen, Platz 5 der Landesliste)

„Wir stehen für ein gutes gesellschaftliches Innovationsklima und unterstützen insbesondere die wirtschaftsnahen Forschungsinstitute. Damit fördern wir einerseits Gründungen und stärken wiederum kleine und mittelständische Unternehmen, die für Thüringen eine zentrale Rolle spielen. Wir wollen Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Dynamik ins Gleichgewicht bringen und so Thüringen als Wirtschaftsstandort in all seinen Regionen nachhaltig erfolgreich machen. Wir setzen uns für einen fairen Wettbewerb ein, bei dem die kleinen und mittelständischen Unternehmen die gleichen Chancen wie internationale Konzerne haben. Wir wollen die Wirtschaftsförderung in Thüringen übersichtlicher gestalten und sie stärker auf die innovativen kleinen und mittleren sowie auf am Gemeinwohl orientierte Unternehmen konzentrieren. Wir setzen uns für eine nachhaltige Fachkräftegewinnung mit Hilfe guter Arbeitsbedingungen und fairer Löhne in einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur im Thüringen-Takt mit dem Azubi-und dem Thüringen-Ticket ein. Wir machen Thüringer Unternehmen im Bereich der Digitalisierung fit. Dafür setzen wir auf digitale Resilienz sowohl im Soft- und Hardwarebereich, als auch im Bereich der Medienkompetenz für Unternehmer*innen und Angestellte. Darum fördern wir gezielt Consulting Leistungen im Bereich der Digitalisierung in KMUs. Die Nachfrage an wissenschaftlich begleiteter Aus- und Weiterbildung fördern wir durch ein Institut für Medienkultur. Das Institut wird die Erstellung und Implementierung von Medienkonzepten wissenschaftlich begleiten und ist damit direkter Ansprechpartner der IHK und seiner Unternehmen.“

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.