Wie man sich auf das kommende Lieferkettengesetz, die CO2-Bepreisung und weitere Lieferketten-Anforderungen vorbereitet

Unternehmen sehen sich zunehmend mit der Notwendigkeit konfrontiert, ihre komplexen, mehrstufigen Lieferketten aktiver zu managen. Es reicht nicht mehr aus, den Tier-1-Lieferanten zu kennen und von ihm Zertifikate einzuholen.

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Ingrid Janssen

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Über die Veranstaltung

Ein genaueres Verständnis Ihrer gesamten Lieferkette wird unerlässlich, um die Resilienz gegen Risiken in der Lieferkette zu gewährleisten, anstehende gesetzlichen Vorschriften einzuhalten und zudem eine gute Nachhaltigkeitsleistung sicherzustellen, die einen besseren Zugang zu Finanzierungen bietet und Kosten sparen kann.

In diesem Webimpuls wird besprochen, wie Unternehmen auf pragmatische Weise mit der Entwicklung tiefer Einblicke in die Lieferkette beginnen und gleichzeitig einen zukunftssicheren Ansatz verfolgen können, der es diesen Unternehmen ermöglicht, einige der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre im Bereich der Lieferkette anzugehen.

  • Die Corona-Krise hat uns die oft sehr tiefen und komplexen Lieferketten für Materialien und Komponenten sehr bewusst gemacht. Infolgedessen "re-shoren" einige Unternehmen ihre Lieferketten und gehen von "Just-in-Time" zu "Just-in-Case" über, um widerstandsfähiger gegen künftige Unterbrechungen der Lieferkette zu sein, unabhängig davon, ob diese durch Pandemien, Naturkatastrophen oder geopolitische Unruhen verursacht werden. Um dies zu erreichen, ist es jedoch wichtig, zunächst die aktuellen Lieferketten zu verstehen.
     
  • Das Lieferkettengesetz steht vor der Tür und wird viele Unternehmen dazu verpflichten, über Nachhaltigkeitsaspekte ihrer mehrstufigen Lieferketten zu berichten. Es reicht nicht mehr aus, nur Zertifikate von Ihrer Tier-1 zu verlangen. Auch Unternehmen, die nicht direkt von den kommenden Vorschriften betroffen sind, könnten von ihren wichtigsten Kunden aufgefordert werden, ihre gesamte Lieferkette zu dokumentieren.
     
  • Die CO2-Bepreisung wird sich nicht auf das von Unternehmen in Deutschland produzierte CO2 beschränken, sondern auch das in der gesamten Lieferkette erzeugte CO2 berücksichtigen. Dies geht mit der derzeit diskutierten CO2-Grenzsteuer („Border Tax“) der EU sogar über die EU hinaus. Um die gesamten CO2-bezogenen Kosten zu minimieren, werden Unternehmen zukünftig ihre gesamte Lieferkette aktiver managen müssen.
     
  • Investoren verlangen zunehmend konkrete CSR- oder Nachhaltigkeitsleistungen um Finanzierung oder zumindest gute Finanzierungsbedingungen zu bekommen. Die Kapitalkosten werden also in zunehmendem Maße von die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens, inklusive die gesamte Lieferkette, abhängen.

Nach einem interessanten Referat von ca. 30 Minuten stehen Ihnen die beiden Referenten Willem Bulthuis (Co-Founder sustainabill GmbH)



und Klaus Wiesen (Co-Founder und CEO, sustainabill GmbH, zuvor Wuppertal Institut) für Ihre Fragen zur Verfügung.



Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierte. Die Teilnahme ist per Webbrowser, Zoom App oder telefonisch möglich. Bitte melden Sie sich unten an, der ZOOM-Link wird Ihnen automatisch zugeschickt.


Termindetails

Donnerstag, 22.10.2020
10:00 - 10:45
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