Wasserstoff – der unerkannte Treibstoff für die heimische Wirtschaft? Prof. Oliver Türk, TSB (Transferstelle Bingen)

Wasserstoff (H2) ist nicht nur ein synthetischer Kraftstoff für Fahrzeuge und andere Antriebsmotoren; er ist auch ein Grundstoff für die chemische Industrie und wird dort in großen Mengen benötigt.


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Joaquim Vaz da Silva

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Wilhelm-Leuschner-Straße 1

67578 Gimbsheim


Über die Veranstaltung

Wasserstoff kann ein wesentlicher Baustein werden, um die Energiewende in absehbarer Zeit zu schaffen.
Dabei gilt es zwischen „grünem“ und anderem Wasserstoff zu unterscheiden.
 
Die Herstellung des „grünen“ Wasserstoffes ist bereits heute möglich und wird auch schon erfolgreich umgesetzt, in dem der überschüssige Strom aus der Windenergie, z. B. in der Nacht, in Wasserstoff umgewandelt wird.
 
Nicht zufällig beschäftigen sich immer mehr Menschen mit diesem Zukunftsthema und die Politik, auf der Ebene von Bund, Land und EU, stellen Forschungsmittel sowie Mittel zur Projektförderung zur Verfügung.
Beispielhaft sei hier ein internationales Projekt in Chile angeführt, das vom BMWI in Berlin mit 8,23 Mio Euro gefördert wurde.
 
Aber auch national gibt es viele Projekte, die aus anderen Töpfen gefördert werden und auch für die heimische Wirtschaft wie die Kommunen interessant sein sollten.
 
Die Nationale Wasserstoffstrategie verzahnt Klima-, Energie-, Industrie- und Innovationspolitik. Ziel ist es, Deutschland international zu einem Vorreiter bei grünem Wasserstoff zu machen und langfristig die Weltmarktführerschaft bei Wasserstofftechnologien zu erlangen und zu sichern.
Dafür stellt der Bund viel Geld zur Verfügung.
Im Einzelnen sind sieben Milliarden Euro für die Förderung von Wasserstofftechnologien hierzulande und zwei Milliarden Euro für internationale Partnerschaften im Kontext von Wasserstoff vorgesehen. Anwendungen sollen etwa in der Stahl- und in der Chemieindustrie, im Wärmebereich, aber auch im Verkehrsbereich stattfinden.
 
Auch das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt sich mit diesem Thema. Kernpunkte der Strategie sind die Nutzung von Wasserstoff in umgerüsteten Verbrennungsmotoren sowie die Bildung eines Unternehmens-Netzwerks Wasserstoff.
 
Ein Unternehmensnetzwerk, dem wir uns anschließen sollten bzw. dieses zu stärken und unterstützen.
Das Land nimmt dafür, nach Aussagen von Wirtschaftsminister Wissing im Februar 2021 rund 23 Millionen € in die Hand.
 
Besonders freuen wir uns mit der Toyota mobility Foundation einen Partner gefunden haben, der sich nicht nur intensiv dieses Themas annimmt, sondern auch seine Kompetenz in dieser Frage bis hin zur Bezuschussung besonderer Projekte zur Verfügung steht.
 
In dem Generalmanager der Stiftung für Europa und Afrika, Herrn Andy Fuchs, finden wir eine kompetente Persönlichkeit für dieses Thema und einen profunden Kenner unserer Region.
 
Weitere Experten sind angefragt
 
Referenten: :
Prof. Oliver Türk, TSB (Transferstelle Bingen)

Andy Fuchs, Toyota mobility Foundation

Dr. Lars Peter Thiesen, Leiter Einführungsstrategie Wasserstoff & Brennstoffzelle, Opel Automobile GmbH

Carsten Retzke, Senior Manager Public Affairs, Marketing & Communication, TOTAL GAS MOBILITY, The Nederland


Andreas Steeg, Wirtschaftsförderung Landkreis Bad Kreuznach
                     
 
Gesprächsführung: Dietmar Tuldi, BVMW Rheinhessen-Nahe
                                  Joaquim da Silva, BVMW Rheinhessen-Nahe


Termindetails

Donnerstag, 20.05.2021
10:00 - 11:30
Wilhelm-Leuschner-Straße 1
67578 Gimbsheim
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