Hochstrittige Familienkrisen als unternehmerisches Risiko?!

Wenn der „Kampf“ ums Kind die Work-Life-Balance durcheinanderwirbelt: Wie man hochbelastete Trennungseltern schnell wieder als Leistungsträger im Unternehmen zurückgewinnt


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Ingrid Janssen

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Über die Veranstaltung

Wichtige Mitarbeiter*innen und selbst Führungskräfte stehen in der Rolle als Trennungseltern plötzlich unerwartet unter erheblichem juristischem und psychosozialem Druck. Die Qualität und Quantität ihrer Arbeit ist zeitweise oder langfristig stark eingeschränkt. Neben den direkten Kosten entsteht für Unternehmen vor allem ein Projektrisiko mit Auswirkungen auf das Kundenimage. Um dies zu verhindern, braucht es präventive bzw. proaktive Coachings bzw. Beratungen mit tiefgründigen Kenntnissen der psychosozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen. 

Auflösungen von Paarbeziehungen sind heute allgegenwärtig. Zusätzliche enorme Konfliktdynamiken entstehen dabei, wenn es um die künftige „Aufteilung“ der gemeinsamen Kinder geht. Sowohl im familiären, freundschaftlichen, aber auch im beruflichen Kontext wird sich jede*r an verschiedene Beispiele erinnern. Auch wenn viele Betroffene kaum oder gar nicht darüber reden. Und selten geht jemand davon aus, dass es ihn selbst treffen kann.

In der stark emotional aufgeladenen Krise ist es schwer, entspannt und übersichtlich zu agieren. Die Wut über die Trennung wird durch den „Kampf um die Kinder“ und die anstehenden finanziellen Auseinandersetzungen erheblich verstärkt. Oft folgen langfristige Auseinandersetzungen vor Gericht.

Die psychische Dauerbelastung macht sich auch im Berufsleben bemerkbar. Starke Gereiztheit ist schädlich für das Unternehmensklima, erhebliche Konzentrationsprobleme gefährden zumindest die Qualität der geleisteten Arbeit. Wichtige Projekttermine laufen Gefahr, durch den Ausfall der Betroffenen nicht oder nur mit erheblichem zusätzlichem Aufwand erfüllt werden zu können. Dies hat Folgen für das Image des Unternehmens bei seinen Kunden.

Hochstrittige Situationen betreffen etwa zwei bis drei Prozent der Belegschaft. Das erscheint zunächst gering. Doch abgesehen von den direkten Kosten besteht das Risiko gerade bei mittelständischen Unternehmen im Ausfall für die Projekterfüllung zentraler Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oder gar der Führungskräfte selbst.

Um diesen unternehmerischen Risiken begegnen zu können, bieten sich neben präventiven im konkreten Konfliktfall vor allem schnelle Unterstützungsmaßnahmen mit nachhaltigem Effekt an, die eine familiäre Eskalation verhindern. Dabei bedarf es i.d.R. eine spezifische Kombination aus Coaching- und Beratungsinstrumenten, die dem jeweiligen psychosozialen sowie rechtlichen Kontext wirklich gerecht werden kann. So lassen sich langfristig zugleich belastende, i.d.R. auf juristischer Ebene geführte Auseinandersetzungen verhindern und positive Perspektiven für die Familie sowie die Berufswelt der Betroffenen entwickeln.



Referent: Jan Hüfner, Wirtschafts- und Familien-Mediator (DGM), systemischer Berater und Coach (DGSF) I Work-Life-Balance für Trennungseltern und Patchwork-Familien, Deeskalation, Mediation und Kindeswohlorientierung im Umgangs- und Sorgerecht
https://www.linkedin.com/in/jan-h%C3%BCfner-80b831170/

Nach einem interessanten Referat von 30 Minuten steht Ihnen der Referent weitere 15 Minuten für Ihre Fragen zur Verfügung.

Die Online-Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierte. Die Teilnahme ist per Webbrowser, Zoom App oder telefonisch möglich. Bitte melden Sie sich an. Der Zoom-Link wird Ihnen automatisch per E-Mail zugeschickt.

Anmeldung alternativ auch per E-Mail möglich: Ingrid.Janssen@bvmw.de


Termindetails

Mittwoch, 18.01.2023 - Donnerstag, 19.01.2023
11:30 - 12:15
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