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Christian Göwecke

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49084 Osnabrück

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christian.goewecke@bvmw.de

Über die Veranstaltung

Einfach machen. Mut zur Entbürokratisierung.
 
Gesetze, Regularien und Verordnungen. Sie haben alle ihren Sinn und ihre Berechtigung. Sie sorgen dafür, dass sich eine Gesellschaft in einem klar festgelegten Rahmen bewegen und agieren kann.
 
Dennoch beklagt insbesondere der Mittelstand zunehmend widersprüchlich wirkende Vorschriften und Verordnungen, die ein Handeln schwierig gestalten. Es bedarf eines Abbaus von Bürokratie. Lähmende Gesetze führen nicht nur dazu, dass deutsche Unternehmen an Innovationskraft verlieren oder Start-ups im Vergleich zu anderen Ländern in dem ganzen Papierstau der Elan häufig verlieren. Die Bürokratie steht vielen Firmen schlicht im Weg.
 
Die Bundesregierung hat das Problem erkannt und eigens ein Ministerressort im Bundeskanzleramt zum Bürokratieabbau geschaffen. Verwaltungsrechtlicher Sachverstand reicht aber zum Bürokratieabbau nicht immer aus. Bürokratieabbau erfordert vor allem auch Mut! Mut zu Veränderungen mit dem Blick auf übergeordnete Zusammenhänge.
 
Wir freuen uns sehr, zwei Referenten mit Sachverstand für den Spaten|stich 2019 gewinnen zu können. Nils Hoffmann, Leiter des GOV LAB Arnsberg. Das GovLab bietet für Mutige und Interessierte Raum und Rahmen, um Ideen und Lösungen zu entwickeln. Dabei ist das Ziel ganz klar: Verwaltung einfacher, schneller und besser machen!
 
Aus einem völlig anderen Genre kommt unser zweiter Sprecher: Timo Wopp, Kabarettist, aber auch studierter Kaufmann und ehemaliger Unternehmensberater. Er weiß, was im Mittelstand los ist. Auf humorvolle Weise nimmt er die Überregulierung in Deutschland unter die Lupe.
 
Zwei Führungen

Der Veranstaltungslocation entsprechend, bieten wir vor der Veranstaltung zwei spannende Führungen an. Sie sind herzlich eingeladen, sich für die ein oder andere anzumelden oder wir freuen uns auf Sie zur Abendveranstaltung.

Führung 1:
Führung über den Piesberg
16:30 - 18:00 Uhr

Die historische Feldbahn bringt Sie ganz nach oben auf den Berg. Hier werden seit Jahrhunderten Rohstoffe abgebaut. Früher wurde durch die Zeche Piesberg Steinkohle gefördert. Heute wird durch den Steinbruchbetrieb im Berg gesprengt und wieder aufgeschüttet. Durch die Rohstoffförderung liegt hier kaum noch ein Stein auf dem anderen.

Ein ganz besonderer Ort, der durch seine schiere Größe beeindruckt und auch beunruhigt, weil grade die gigantischen Dimensionen die Endlichkeit aller natürlichen Rohstoffe verdeutlichen. Trotz oder aufgrund der industriellen Nutzung ist eine faszinierende Welt mit einer Dynamik entstanden, die auch wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere bietet - Lebensräume aus zweiter Hand. 
 

Führung 2:
Führung durch den Hasestollen
16:30 - 18:00 Uhr

Hinunter in den historischen Haseschacht, mit seiner einzigartigen ovalen Bauform und weiter durch den alten in den Fels gehauenen Stollen, führt dieser Rundgang bis zum historischen Zechenbahnhof. Sie werden hier in den Bereich geführt, der bis heute die Verfrachtung und teilweise Weiterverarbeitung von Straßenbaustoffen zeigt.

Viele zum Museum Industriekultur gehörende wertvoll restaurierte Betriebsgebäude des Zechenbetriebes prägen das historisch gewachsene Bild des heutigen Bereiches zwischen Piesberg und Stichkanal. Bergbaugeschichte hautnah erleben zeitgemäße Verfrachtung und Weiterverarbeitung von Straßenbaustoffen verstehen ist Inhalt dieses Rundgangs.
 


Ein ganz herzlicher Dank geht an unseren Kooperationspartner und Ideengeber:
 


Termindetails

Donnerstag, 27.06.2019
18:00 - 21:30
Museum für Industriekultur, Fürstenauer Weg 171, Osnabrück
Fürstenauer Weg 171
49090 Osnabrück
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