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Bernd Reinshagen

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Über die Veranstaltung

Unter der Überschrift „Wirtschaft macht Kultur“ berichten Unternehmer und Arbeitnehmer mit jeweiligem Migrationshintergrund, die in Chemnitz leben und arbeiten, gemeinsam über ihre „Chemnitz(Lebens)Kultur“ im beruflichen Alltag und in der Freizeit. Sie beschreiben ihre gemeinsame Arbeit/Freizeit/Aktivitäten und Erfahrungen in der Stadt. Gemeinsam mit dem Publikum werden Chancen und Potenziale für ein Miteinander von Einheimischen und Migranten in Verbindung mit dem weichen Standortfaktor Kultur diskutiert.

Chemnitz(Lebens)Kultur – Die nicht zu kleine Großstadt!

Ein „Ankommen“ in einem neuen Land kann nur gelingen, wenn beide Seiten aufeinander zugehen, stellt Frizzi Seltmann fest. Sie sagt: „Ich habe das Glück, in einer Zeit und einem Land geboren zu sein und zu leben, wo sich die Frage des Flüchtens nicht stellt. Und wenn es anders wäre, dann wäre auch ich froh, wenn mir jemand das „Ankommen“ erleichtert.“

Kennengelernt haben sich Azim Ahmadi und Frizzi Seltmann bei AGIUA über das Projekt CONJUMI. CONJUMI hatte Bildungspatenschaften zum Ziel. Hier werden Jugendliche bei der schulischen sowie beruflichen Entwicklung, der Allgemeinbildung und der Sprachkompetenzen unterstützt.

Azim Ahmadi ist nach Chemnitz durch einen Tipp von einem Bekannten gekommen, der schon lange hier wohnt. „Ich finde Chemnitz besser als andere Städte. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein. Man kann hier arbeiten, ich mache ja eine Ausbildung, und ich habe mittlerweile viele Bekannte und Freunde hier.“ Frizzi Seltmann ergänzt, „Auch wenn der Puls in Chemnitz um einiges langsamer geht als in Dresden oder Leipzig, hat Chemnitz – soweit ich das beurteilen kann – in den letzten 15 Jahren einen großen Sprung nach vorn gemacht. Das betrifft vor allem das Kultur- und Freizeit-Angebot, das Entstehen kleiner Läden weg vom Mainstream, Oasen zum Durchatmen oder Festivals, wie auch das Angebot verschiedener Bildungsträger.“

Frizzi Seltmann hat Azim Ahmadi beim „Ankommen“ unterstützt. Dieses reichte vom Kontakt zu Einheimischen bis zum regelmäßigen Deutsch sprechen. Meistens treffen sie sich einmal pro Woche zum Reden, manchmal gehen sie ins Restaurant, Kino oder Museum. Für die Zukunft wünscht sich Azim Ahmadi, dass er nach seiner Ausbildung auch in Chemnitz eine Arbeit findet.


Termindetails

Montag, 24.06.2019
19:00 - 22:00
Annaberger Straße 24
09111 Chemnitz
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