Landtagswahlen 2018 in Hessen - Kandidatendialog

Am 28.10.2018 finden in Hessen Lantagswahlen statt. Auch für die Mittelständler stehen wichtige Enstcheidungen an. Wir laden die regionalen Landtagskandidaten gerne dazu ein, uns in einer Videobotschaft zu sagen, was sie für die Mittelständler tun möchten. 

Folgende Fragen haben wir u.a.: 

1) Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Ihrem Wahlkreis dauerhaft zu sichern?

2) Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Abgeordneter im Hessischen Landtag widmen wollen?

3) Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft?

Link zum Video-Upload

 

BVMW Initiative zur Bundestagswahl 2017 - Videobotschaften der Direktkandidaten unserer Wahlkreise 176 und 181

Der BVMW hat die Direktkandidaten der Wahlkreise gefragt:

  1. Was muss politisch aus Ihrer Sicht getan werden, um in Ihrem Wahlkreis die wirtschaftliche Entwicklung dauerhaft voranzutreiben?
  2. Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als neugewählter Abgeordneter im Bundestag mit Priorität widmen wollen?
  3. Bei welcher politischen Herzensangelegenheit wünschen Sie sich, dass der Mittelstand Sie unterstützt?

Es haben geantwortet: 

1) Dr. Stefan Ruppert, FDP 176 Hochtaunus 

3) Dr. Hans-Joachim Schabedoth, SPD 176 Hochtaunus 

3) Bettina Stark-Watzinger , FDP 181 Main-Taunus 

Die Beiträge sind zu finden unter Kandidatenvideos

 

 

BVMW Initiative zur Bundestagswahl 2017: Stellen Sie sich dem Mittelstand vor!

Der BVMW hat die Direktkandidaten der Wahlkreise (auch HTK und MTK) gefragt:

  1. Was muss politisch aus Ihrer Sicht getan werden, um in Ihrem Wahlkreis die wirtschaftliche Entwicklung dauerhaft voranzutreiben?
  2. Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als neugewählter Abgeordneter im Bundestag mit Priorität widmen wollen?
  3. Bei welcher politischen Herzensangelegenheit wünschen Sie sich, dass der Mittelstand Sie unterstützt?

 

Bettina Stark-Watzinger hat geantwortet mit einem Videobeitrag

Weitere Beiträge zu finden unter Kandidatenvideos

 

 

BVMW Initiative zur Bundestagswahl 2017: Stellen Sie sich dem Mittelstand vor!

Der BVMW hat die Direktkandidaten der Wahlkreise (auch HTK und MTK) gefragt:

  1. Was muss politisch aus Ihrer Sicht getan werden, um in Ihrem Wahlkreis die wirtschaftliche Entwicklung dauerhaft voranzutreiben?
  2. Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als neugewählter Abgeordneter im Bundestag mit Priorität widmen wollen?
  3. Bei welcher politischen Herzensangelegenheit wünschen Sie sich, dass der Mittelstand Sie unterstützt?

 

Dr. Stefan Ruppert hat geantwortet mit einem Videobeitrag

 

 

BVMW Initiative zur Bundestagswahl 2017: Stellen Sie sich dem Mittelstand vor!

Der BVMW hat die Direktkandidaten der Wahlkreise (auch HTK und MTK) gefragt:

  1. Was muss politisch aus Ihrer Sicht getan werden, um in Ihrem Wahlkreis die wirtschaftliche Entwicklung dauerhaft voranzutreiben?
  2. Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als neugewählter Abgeordneter im Bundestag mit Priorität widmen wollen?
  3. Bei welcher politischen Herzensangelegenheit wünschen Sie sich, dass der Mittelstand Sie unterstützt?

Dr. Hans-Joachim Schabedoth hat geantwortet mit einem Videobeitrag

 

 

Bundestagswahl am 24. September 2017

„Kleine und mittlere Unternehmen sind der Erfolgsgarant unserer Wirtschaft. Sie bilden mehr als 80 Prozent der Auszubildenden aus und beschäftigen die Mehrheit der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land.

Die kleinen und mittelständischen Betriebe blicken voller Erwartung, aber auch mit einigen Sorgen auf die anstehende Bundestagswahl am 24. September 2017.

Denn damit wird die Politik wieder neu geordnet, Themen neu besetzt und Schwerpunkte neu gelegt, die für unsere Betriebe in Deutschland den Rahmen für ihre unternehmerische Gestaltung und Handlung bilden.

Der BVMW möchte den kleinen und mittleren Betrieben auf dieser Seite eine Orientierung für die Wahl zum deutschen Bundestag 2017 geben.“

KANDIDATENVIDEOS HESSEN

WAHLPROGRAMMANALYSE

 

 

BVMW-Umfrage zur Bundestagswahl

Sehr geehrte Mittelständler,

am 24.9. steht die Bundestagswahl an. Im Koalitionsvertrag der Großen Koalition kommt das Wort „Mittelstand“ 35mal vor, aber was hat Schwarz-Rot wirklich für den Mittelstand getan? In unserer Umfrage können Sie die Arbeit der Großen Koalition bewerten – und über die künftige Bundesregierung sowie die Spitzenpolitiker Ihrer Wahl abstimmen.

Die Ergebnisse unserer Unternehmerumfrage stellt Mittelstandspräsident Mario Ohoven am 6.9. auf einer Pressekonferenz im politischen Berlin vor.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Bitte nehmen Sie sich ca. 3 Minuten Zeit für die anonyme Unternehmerumfrage.

www.surveymonkey.de/r/DBY7Q85

Die Umfrage endet am 30.8. um 24Uhr.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr BVMW-Presseteam

 

 

 

BVMW Initiative zur Bundestagswahl 2017: Stellen Sie sich dem Mittelstand vor!

Zur Bundestagswahl am 22.9. hat der BVMW alle Direktkandidaten der Wahlkreise (auch Hochtaunuskreis mit WK 176 und 181) angeschrieben. Frau Bettina Stark-Watzinger (FDP Hessen) hat sich zurückgemeldet und war bereit, uns drei konkrete Fragen zum Mittelstand zu beantworten, die wir hier gerne wiedergeben:

1. Warum soll ein Mittelständler Sie in den Bundestag wählen? 

Als Kandidatin der Freien Demokraten stelle ich mich mit unseren Grundüberzeugungen zur Wahl: Die Politik richtet ihren Blick zu oft auf die sogenannten „Großen“. Subventionen und Rettungspakete sind nicht selten die Folge. Dabei ist der deutsche Mittelstand einer der Wachstumsmotoren. Es gibt viele Zahlen, die dies belegen. Mich aber beeindruckt am Mittelstand seine Innovationskraft und das nachhaltige Wirtschaften über Generationen hinweg.

Die Leistung der Unternehmen und deren Mitarbeiter, die unseren Staat – insbesondere das Sozialsystem – finanzieren, wird als selbstverständlich hingenommen. Dabei ist jeder, der ein Unternehmen gründet oder Führungsverantwortung übernimmt, mutig, denn Deutschland ist kein ausreichend unternehmerfreundliches Land. Wir brauchen eine Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft. Denn Marktwirtschaft heißt Wohlstand. Sie ist der Schlüssel für moderne Produkte und effiziente Lösungen auf der einen Seite, die Beseitigung gesellschaftlicher Probleme auf der anderen. 

Es gibt viel zu tun: Der Staat muss die Grundlagen für eine starke Wirtschaft schaffen – Wettbewerb fördern, statt dirigistisch einzugreifen. An die Stelle von ärgerlicher Bürokratie muss Zeit für Produktentwicklung treten. Die Investitionskraft in unserem Land muss gestärkt werden. Das geht z.B. über die Abschaffung des Solidaritätszuschlags oder der degressiven Abschreibung auf Wirtschaftsgüter. So entstehen Investitionsanreize. Weitere Punkte sind u.a. die steuerliche Forschungsförderung und die steuerliche Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital.

2. Welche drei Aspekte sollen sich spätestens nach Ihren vier Jahren für den Mittelstand im Bundestag spürbar verbessert haben?

Zu viele junge Menschen verlassen die Schule ohne Abschluss, gleichzeitig fehlen den Unternehmen, kompetente Mitarbeiter. Bildung ist nicht nur Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben, sondern auch für eine prosperierende Wirtschaft. Deutschland hat eine Stärke: die duale Ausbildung. Wir wollen sie stärken und die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöhen. Deshalb werden wir eine „Exzellenzinitiative“ für die duale Ausbildung sowie die Stärkung der Digitalisierung in der Ausbildung vorantreiben. Deutschland muss in die Top-5 des OECD-Rankings bei Bildungsausgaben aufsteigen. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz mit klaren Kriterien. Deutschland ist auf die Einwanderung von qualifizierten und fleißigen Menschen angewiesen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen.

Die Zukunft ist digital und wir müssen mit moderner Verwaltung, digitaler Bildung und Infrastruktur die Weichen dafür stellen. Wir wollen mit dem Verkauf der Anteile an der Deutschen Post den finanziellen Spielraum schaffen, um unser Land mit Breitband und 5G auszustatten. Ebenso wollen wir das Wettbewerbsrecht für den digitalen Wandel fit machen.

Energie muss auch in Zukunft verlässlich und bezahlbar bleiben. Die Energiewende muss ideologiefrei gedacht werden, um preiswerte, sichere und nachhaltige Versorgung sicherzustellen. Wir Freien Demokraten setzen uns für einen vielfältigen Energiemix ein und stehen neuen Technologien dabei offen gegenüber. Das EEG muss abgeschafft und ein europäischer Energiemarkt geschaffen werden.

3. Welche Chancen und Risiken für Unternehmer sehen Sie in unserer Rhein-Main-Region?

Das Rhein-Main-Gebiet ist nicht nur eine Transitregion, sondern auch ein Zuzugsgebiet. D.h. wir müssen die Verkehrsinfrastruktur weiter ausbauen. Um alle Projekte des Bundesverkehrswegeplanes 2030 in Hessen zu realisieren, wären mindestens 90 Millionen Euro pro Jahr notwendig. Derzeit werden von der hessischen Landesregierung aber nur 54 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit der Folge, dass nicht alle Maßnahmen umgesetzt werden können. „Auf Eis“ liegen z.B. Ausbau der A3 auf acht Streifen vom Offenbacher Kreuz zur Anschlussstelle Hanau. Hier muss die Politik umdenken. Die Digitalisierung wird den Verkehr revolutionieren. Er wird sicherer und sauberer. Statt alle Energie in eine bürokratische Maut zu stecken, müssen Investitionen in neue Fahrzeugtechnologien sowie die Vernetzung zwischen Fahrzeugen und mit der Verkehrsinfrastruktur erfolgen. Und – ganz wichtig: Der Bau der Regionaltangente West muss nicht nur geplant, sondern auch umgesetzt werden.

Wir haben in unserer Region eine dynamische Wirtschaft. Deshalb brauchen einen flexiblen Arbeitsmarkt, um Chancen zu eröffnen und auf die Dynamik der Wirtschaft reagieren zu können. Zeitarbeit und Werkverträge haben sich bewährt. Sie stellen sicher, dass die Nachfrage nach Fachkräften mit unterschiedlichen Profilendort zum Zug kommen, wo sie gebraucht werden. Die Herausforderungen von Globalisierung und digitaler Revolution können wir nicht durch Verregelung meistern, sondern nur durch Qualifikation und einem Höchstmaß an Flexibilität.