Andreas Knoche, CDU

Andreas Knoche, Spitzenkandidat der CDU Kronberg 


Seine Antworten (s.u.) hat er uns am 18.12.2020 zur Verfügung gestellt. Wir danken für seinen Input und seinen Dialog mit dem Mittelstand. Weitere Infos auf der Website CDU Kronberg.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Kronberg dauerhaft zu sichern?“ 

 

Gewerbeflächen für den neuen RegFNP anmelden (Stichwort: "Handwerker-Dorf") - lokale Handwerkerbetriebe, aber auch Gewerbe, das sich neu ansiedeln möchte und im Idealfall auch in Kronberg Gewerbesteuer abführt, suchen dringend nach (Expansions-)Flächen, ein in Kronberg aufgrund seiner vorgegebenen Grenzen äußerst knappes Gut. Sichtung von Nachverdichtungs-, Erweiterungs- und Aufstockungspotenzialen. Flächentauschoptionen (z.B. Bauhof-Flächen). Gewerbesteuerhebesatz stabil halten. Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Schulterschluss mit den angrenzenden Städten.

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

 

Ausweisung ebensolcher Flächen nach Fertigstellung des RegFNP. Darum bin ich aber nicht erst seit meiner "Spitzenkandidatur" bemüht, sondern als entsandtes Mitglied Kronbergs in der Verbandskammer seit zwei Legislaturperioden. Beklagt wird bereichsübergreifend natürlich der Fachkräftemangel. Das Thema würde aber den Rahmen sprengen, da es vielschichtige, über die Kommunalgrenzen hinausgehende Gründe hat. Gleichwohl hängen die Rahmenbedingungen, insb. das Thema "Wohnen in Kronberg" damit zusammen. Eine Mischung aus Objekt- und Subjektförderung ist anzustreben, um Personal für Handwerkerbetriebe auch örtlich an Kronberg anbinden zu können. Kronberg muss für Normalverdiener "leistbar" sein.

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“ 

 

Die mittelständische Wirtschaft unterstützt, wo sie kann. Da gibt es keinen Wunschzettel meinerseits. Eine Herzensangelegenheit wäre sicher der Fortbestand des Herbstmarktes "kronberg/er/leben". Hier wünschte ich mir wieder eine Aufwertung in Form einer Einbeziehung der vielen Vereine in Kronberg. Ich halte eine Durchmischung der Gewerbetreibenden mit den Vereinen für sehr sinnvoll. Es fördert den ohnehin schon großen Zusammenhalt der Aktiven und trägt allgemein zu einer guten Stimmung in Kronberg bei, natürlich alles in Corona-freien Zeiten. Eine Herzensangelegenheit ist ferner, dass der sehr rührige Bund der Selbstständigen (BDS) seine mannigfaltigen Veranstaltungen (Unternehmerinnen-Netzwerk Frühstück, BDS-Stammtisch etc.) wieder aufnehmen und durchführen kann.