Regina Schirner, Bündnis 90 Die Grünen

Regina Schirner ist Spitzenkandidatin von Bündnis 90 Die Grünen in Neu-Anspach. Ihre Antworten (s.u.) hat sie uns am 10.1.2021 zur Verfügung gestellt. Wir danken für ihren Input und ihren Dialog mit dem Mittelstand. Weitere Infos auf der Website GRÜNE Neu-Anspach.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Neu-Anspach dauerhaft zu sichern?“

Bei der Erschließung neuer - im Rahmen des Masterplans 2040 angedachten -Gewerbegebiete muss darauf geachtet werden, dass sich dort Betriebe niederlassen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Neu-Anspach muss als Wohnort attraktiv bleiben - für junge Familien, Paare, Singles, ältere Menschen, damit diese durch ihre Kaufkraft die lokalen Einzelhändler, Handwerker und Betriebe unterstützen. Dazu gehört eine verlässliche Familien- und Jugendpolitik. Ebenso sind die Belange und Bedürfnisse der Senioren in die politischen und wirtschaftlichen Betrachtungen einzubinden. Notwendig ist für uns GRÜNE auch die entsprechende Infrastruktur, wie z.B. bezahlbarer (Miet-)Wohnraum, ein mit den umliegenden Kommunen abgestimmtes Verkehrswegenetz, Breitbandversorgung. Unterstützung der lokalen Geschäfte und Handwerksbetriebe ist nachhaltig und umweltbewusst. Einkaufen vor Ort vermeidet Verpackungsmüll und lange Transportwege, sichert Existenzen, Arbeits- und Ausbildungsplätze und nicht zuletzt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Finanzkraft der Kommune. Unterstützung der lokalen Unternehmen ist gleichzeitig Unterstützung lokaler Vereine und Institutionen - lokale Unternehmen unterstützen als Sponsoren Vereine und Veranstaltungen.

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

Wir Neu-Anspacher GRÜNEN gehen regelmäßig auf Gewerbeverein, Einzelhändler und Gewerbetreibende zu, sprechen mit ihnen und informieren uns über ihre Lage, Probleme, Wünsche. Am häufigsten wird hierbei der Wunsch nach Verlässlichkeit von getroffenen Aussagen genannt. Ebenso der Abbau von zeitlichen Verzögerungen z.B. bei Bauanträgen und der Abbau bzw. die Vereinfachung von notwendigen Formalitäten. Dies werden wir GRÜNEN vor Ort - wo immer es uns möglich ist - unterstützen.

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“

Proaktive Kommunikation mit uns Politikern, damit wir rechtzeitig agieren und reagieren können.