Coronahilfe für Kleinunternehmer

  1. Einnahmen vorziehen: Wenn Sie noch offene Rechnungen haben, sollten Sie dafür sorgen, dass diese schnellstmöglich beglichen werden. Hierbei heißt es also Kunden anrufen und um Verständis in Zeiten des Coronavirus bitten. 
  2. Ausgaben zurückstellen: Für Sie als Unternehmer gilt das Gegenteil. Betriebsausgaben sollten verzögert und zurückgestellt werden. Außerdem sollten Sie in der Krise auf Skonten und Rabatte verzichten. Erfahren Sie, wie Ihre Preise bezahlt werden auch ohne Rabatte und Diskussionen.  
  3. Überstunden abbauen (wenn vorhanden)
  4. Minusstunden aufbauen

Wie kann ich die Entgeltfortzahlungsversicherung nutzen?

Besser bekannt unter dem Namen U1 - dabei werden bestimmte Arbeitgeber verpflichtet genau diese Umlage regelmäßig an die Krankenkasse zu zahlen, um bei Arbeitsausfall durch den Arbeitnehmer eine Erstattung und Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu erhalten.

 

  • Arbeitgeber müssen Arbeitnehmern bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit sechs Wochen lang weiter Lohn bzw. Gehalt zahlen.
  • Unternehmen mit weniger als 30 Vollzeit-Beschäftigten müssen die Umlage U1 an die Krankenkasse zahlen, die dann zwischen 40 und 80 Prozent der Entgeltfortzahlung übernimmt.
  • Die Beiträge für die Entgeltfortzahlungsversicherung liegen je nach Krankenkasse und gewähltem Tarif bei ein bis drei Prozent des Bruttogehalts der Arbeitnehmer.
  • Bei ärztlich verordneter Quarantäne, zum Beispiel wenn eine Infektion mit dem Coronavirus erfolgt ist oder ein Infektionsverdacht besteht, erstatten die Behörden die Lohnkosten gemäß Infektionsschutzgesetz.

 

Was machen Selbstständige bei der Kinderbetreuung? 

In fast allen Bundesländern sind Schulen und Kitas vorübergehend geschlossen. Das bedeutet für Kleinunternehmer, sie haben weniger Mitarbeiter zur Verfügung. Doch gerade für Selbstständige ergibt sich hieraus ein Problem. Für Ausnahmefälle bieten einige Schulen und Kitas Notfallbetreuungen an, wobei es sich um sehr seltene Ausnahmeregelungen handelt. Eine richtige Lösung bietet die Bundesregierung für dieses Problem nicht. Fest steht jedoch, dass Kinder nicht in die Obhut von Großeltern gegeben werden sollte, da bei dieser Risikogruppe das Infektionsrisiko sogar tödlich enden kann. 

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