Wie Führungskräfte von Demut profitieren

Demütiges Verhalten von Führungskräften hat längst das Interesse der Wissenschaft erregt. Bradley Owens, Professor für Business Ethics der Brigham Young University in Utah, hat das Thema erforscht und herausgefunden was sich dahinter verbirgt und welche Vorteile Demut bringt.

Demut ist ein großes Wort. Es scheint zunächst etwas abstrakt und könnte sogar in der persönlichen Bewertung eher negativ ausfallen. In diesem Fall, auf den Führungsstil bezogen, bringt es eher Vorteile. Mitarbeiter*innen von demütigen Vorgesetzen entwickeln lt. Studie drei besondere Eigenschaften:

1. Sie sind loyaler und verlassen das Unternehmen seltener

2. Sie entwickeln sich persönlich deutlich schneller

3. Sie bilden Teams mit überdurchschnittlich besten Leistungen


Was macht eine demütige Führungskraft aus?

Demut beginnt beim eigenen Menschenbild und dem Rollenverständnis. In dieser Studie wurden weltweit die Eigenschaften von über 6000 Führungskräften untersucht und die Auswertung ergab, dass eine demütige Führungskraft…

… die eigenen Schwächen und Fehler kennt und offen darüber spricht

… die Stärken der Mitarbeiter*innen benennen kann und auch anspricht

… die eigenen Sichtweisen regelmäßig hinterfragt und sich dadurch ständig weiterentwickelt

In der Vergangenheit trug das archaische Bild eines Chefs dazu bei, dass er oder sie alleine alle Entscheidungen für alle Beteiligten traf. Doch heute dreht sich die Welt deutlich schneller und Herausforderungen werden immer komplexer. Daher liegt es nahe, dass die Zukunft nur noch von Firmen gemeistert wird, in denen sich Mitarbeiter*innen voll einbringen können. Dazu braucht es Chefs, die das zulassen und eine demütige Haltung einnehmen können. Das beinhaltet auch das Eingeständnis, nicht alles wissen zu können und zu müssen.

 


Manuela Schmid
What about coaching
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