Heidelberg 31. Januar 2017 – Im arthotel Heidelberg fand das erste UnternehmerFrühstück im Jahr 2017 statt. Zu Beginn begrüßte Josef Stumpf, Leiter des Kreisverbandes Metropolregion Rhein-Neckar und Technologieregion Karlsruhe, die etwa 50 Gäste. Darunter auch drei neue Mitglieder: Jochen Schumacher von der Perfect Production GmbH, Nicolas Gerard von der Gerard GmbH und Wolfgang Naumer von Naumer Freie Architekten BDB. In einer interessanten Vorstellungsrunde haben die neuen Mitglieder sich selbst und ihre Firmen vorgestellt.

 

Zu Beginn wies Peter Speicher auf zwei interessante Veranstaltungen zur Energieeffizienz hin. Danach sprach Gastreferent Prof. Dr. Woywode vom Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim zum Thema "Quo Vadis Deutscher Mittelstand: Gelten die alten Erfolgsfaktoren für Familienunternehmen auch in Zukunft?". Dabei griff er auf eigene Erfahrung aus seinem kürzlich abgeschlossenen halbjährigen Forschungsaufenthalt im Sillicon Valley zurück. In einer eindrucksvollen Präsentation erläuterte er strukturelle Unterschiede zwischen Unternehmen im Silicon Valley und Unternehmen im deutschen Mittelstand und hob dabei zentrale unternehmerische Eigenschaften wie Sensing (erkennen), Seizing (ergreifen) und Transformation (umformen) hervor. Neben den offenkundigen Standortunterschieden wie zum Beispiel dem Vorteil eine private Eliteuniversität wie die Stanford University im Umkreis zu haben, ging Prof. Dr. Woywode auch auf unterschiedliche Einstellungen in Bezug auf die Begriffe "Innovation" und "Risiko" ein und betonte dabei das Modell des "Outside of the Box Thinking". Den metaphorischen Kontrast zwischen dem geordneten Kornfeld und dem chaotischen Regenwald, benutzte Prof. Dr. Woywode zur Heraustellung der Gegensätze zwischen der wirtschaftlichen Landschaft im Silicon Valley und in Deutschland.

Während der anschließenden Fragerunde wurden verschiedene Aspekte des Silicon Valleys herausgestellt, von denen sich der deutsche Mittelstand inspirieren lassen kann.

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