Rückblick: Kick-Off "Club Junger Mittelstand"


Um der Nachfrage nach einem speziellen Angebot für Junger Unternehmer/innen nachzukommen, wurde 2016 innerhalb des BVMW der „Junge Mittelstand“ gegründet. Nun ensteht ein „Club Junger Mittelstand“ in der Wirtschaftsregion Nordbaden-Rhein-Neckar.

Runde 30 Jungunternehmer/innen folgten der Einladung zum Kick-Off Meeting und nutzen die Gelgenheit den „Jungen Mittelstand“ kennenzulernen, sich und ihre Unternehemen zu präsentieren und sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen.

Gastgeber des Abends war das HubWerk01 - Digital Hub Region Bruchsal e.V..

Nach dem geführten Rundgang durch den Co-Working Space des HubWerk01, hießen Gertrud Hilser und Josef Stumpf, Leitung Wirtschaftsregion, die Gäste willkommen.

In einer kurzen Begrüßung erläuterte Dr. Felix Hackbarth, Geschäftsführer des HubWerk01, wie Startups und Unternehmer durch Co-Working und Innovationsmanagement im HubWerk01 profitieren können. Das HubWerk01 vereint praxisnahe Angebote der Vernetzung, Beratung und Unterstützung, um kleine und mittelständische Produzenten, Handwerker und Händler zu unterstützen, ihre Innovationsideen zu verwirklichen.

Benjamin Knöfler, Generalsekretär des Jungen Mittelstands und Vorstandsmitglied im europäischen Dachverband European Confederation of Young Entrepreneurs, berichtete vom Jungen Mittelstand und seinen Vorteilen. Als Interessenvertretung aus jungen Unternehemer/innen für junge Unternehemer/innen unter 45, Vertreter von Startups und „Nachfolger“ in etablierten Unternehmen, fördert der „Junge Mittelstand“ das Unternehmertum und bietet ein starkes Netzwerk, um Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Im Anschluss stellten sich eine Reihe von Jungunternehmer/innen aus der Wirtschaftsregion vor und beantworteten in einem kurzen Beitrag Fragen, wie sie beispielsweise zum Unternehmertum kamen und welche Erwartungen sie an einen „Club Junger Mittelstand“ haben.

Lisa Reil und Dr. Julia Dubowy, Geschäftsführerinnen von TGiM - Thanks God it`s Monday, haben ein Konzept für andere Unternehmen entwickelt, um die Mitarbeiter Zufreidenheit, das Arbeitsklima und somit auch den unternhemerischen Erfolg zu steigern. Mitarbeiter sollen sich mehr auf Montag als auf Freitag freuen und deshalb wünschen sich die beiden Inhaberinnen, dass auch auf der Agenda des Jungen Mittelstands Wertschätzungskultur geschrieben steht.

Jannis Eberhard, Prokurist IBE Ing. Büro F. Eberhard GmbH, stellte sich und das Familienunternehmen vor. Für ihn kommt das Arbeiten in einem Konzern nicht in Frage und u.a. deshalb übernimmt er gerne die Nachfolge des Unternehmens. Infolgedessen legt er besonders viel Wert auf die Nachwuchsförderung als Bestandteil des „Club Junger Mittelstand“

Jonas Hilz, Inhaber von Hilz Lifstyle – Personaltraining, hat sich mit seiner Unternehmung die Gesundheit anderer zur Aufgabe gemacht. In seinem Beitrag macht er bewusst, dass bereits jeder verantwortlich für eine Unternehmung ist, nämlich die Gesundheit. Er wünscht sich von einem „Club Junger Mittelstand“ neue Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Da das Voranbringen eines Unternehmens viel Zeit kostet, wünscht sich Hermann Litau, Geschäftsführer ALL:AIRT GmbH, eine Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen unter gleichgesinnten Unternehmern. Mit seiner Unternehmung widmet er seine Aufmerksamkeit den Sozialen Medien und seinen Marketingmöglichkeiten.

Zum Abschluss stellte sich Andreas Zeller, Geschäftsführer der Zeller Recycling GmbH, vor. Er kümmert sich um alles was entsorgt werden muss und versucht, daraus das Bestmöglichste rauszuholen. Die Nachfolge des Unternehmens anzutreten war auch sein Zukunftswunsch, welchen er realisiert hat. Seine Erwartungen an einen „Club Junger Mittelstand“ sind eine Möglichkeit, um Ansichten zu teilen und gemeinsam etwas bewegen zu können.

Nach der Vorstellungsrunde eröffnete Josef Stumpf zusammen mit Benjamin Knöffler eine offene Talkrund mit dem Publikum, in der weitere Wünsche und Erwartungen an einen „Club Junger Mittelstand“ zusammengetragen wurden und u.a. die Frage, wie die Gestaltung solch eines Clubs aussehen wird, beantwortet.

Letzter Frage beantwortete Benjamin Knöffler damit, indem er erläuterte, dass der „Junge Mittelstand“ seinen Club nach regionalen Themen und Interessen frei und selbstverantwortlich gestalten könne. Einzige Voraussetzung um mitmachen zu können, sei eine Mitgliedschaft im BVMW und Unternehmer unter 45 zu sein.

Danach nahmen die Gäste beim Come Together mit Imbiss von „dean&david“, dem Restaurant, welches Fast Food durch gesunde, leichte Ernährung neu definiert, die Möglichkeit zum ungezwungenen Netzwerken wahr und konnten sich über Pläne für einen „Club Junger Mittelstand“ austauschen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von futureworks GmbH durch die technische Ausstattung. Als Partner für alle Breiche der Büro- und Objektentwicklung bieten sie vielfältige Möglichkeiten für Unternehemen.

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