BVMW-Jahresempfang

jahresempfang 2020

Der BVMW-Jahresempfang ist mit über 3.000 Gästen aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur seit Jahren das größte Netzwerktreffen des Mittelstands in Berlin und damit auch ein Höhepunkt im deutschlandweiten Veranstaltungskalender.  

Mit hochkarätigen Vorträgen, spannenden Gesprächen und einem informativen Austausch zwischen Meinungsmachern und Unternehmern prägt dieser Jahresempfang das mittelständische Unternehmertum wie keine zweite Veranstaltung.

Sie wollen in 2021 mit dabei sein? Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf!

 


Jahresempfang 2020

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Angesichts der herrschenden Industrierezession forderte Mittelstandspräsident Mario Ohoven Entlastungen für die Wirtschaft durch eine Unternehmenssteuerreform: „Die Unternehmenssteuern müssen runter auf 25 Prozent, besser noch 20 Prozent.“ Die deutsche Wirtschaft brauche optimale Wettbewerbsbedingungen, wenn unser Land seinen ökonomischen Spitzenplatz halten wolle.

Unter großem Beifall präsentierte Ohoven die am Vortag beim Bundesverfassungsgericht eingereichte Verfassungsbeschwerde gegen das Soli-Gesetz. „Der Fortbestand des Soli nach Auslaufen des Solidarpakts II zum 31. Dezember 2019 ist verfassungswidrig. Wird der Soli nicht sofort für alle abgeschafft, kommt das einem moralischen Steuerbetrug an Mittelstand und Mittelschicht gleich.“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zeigte in seiner Keynote Verständnis für die Verfassungsbeschwerde des BVMW gegen das Soli-Gesetz der Großen Koalition: „Ich selbst habe im letzten Jahr meine Überlegungen zur verfassungsrechtlichen Problematik dargelegt.“ Der CDU-Spitzenpolitiker sprach sich zugleich für einen Steuerdeckel für alle aus, die ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Wohl dieses Landes leisten.

Der Staatspräsident des Senegal, S.E. Macky Sall, unterstrich in seiner Festrede das starke Wachstumspotenzial Afrikas. Jede Investition im Chancenkontinent Afrika bringe mehr Wohlstand, Arbeitsplätze, weniger Jugendarbeitslosigkeit und weniger Gründe zur illegalen Migration. Dem stimmte auch Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller zu. Er bezeichnete Afrika als einen Markt der Zukunft mit gewaltigen Entfaltungsmöglichkeiten gerade für deutsche Mittelständler.

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder forderte vergleichbare Steuersätze wie in anderen Ländern. Deutschland dürfe nicht die höchsten Steuern erheben, die die Wirtschaft behindern und Investitionen erschweren. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey kritisierte den massiven Fachkräftemangel hierzulande, der ein Wachstumshemmnis unserer Wirtschaft sei. Sie lud die Mittelständler zur Teilnahme am Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ ein.

Lobende Worte für den deutschen Mittelstand fand der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Joe Kaeser, in seinem Redebeitrag. Er sagte, der Mittelstand sei eine Kultur und eine Geisteshaltung. Genau dies mache das weltweit anerkannte Siegel „Made in Germany“ aus.

Dem Empfang voraus ging erstmals ein Internationales Wirtschaftsforum des BVMW. Mehr als 700 Unternehmer erhielten aus erster Hand von den Botschaftern und anderen hochrangigen Vertretern aus 60 Ländern exklusive Informationen zu Geschäftsmöglichkeiten in den Zielländern

 

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