Toyota ist der Japan Hydrogen Association (JH2A) beigetreten

Japan Hydrogen Association (JH2A) fördert die globale Zusammenarbeit und die Bildung einer Wasserstoff-Lieferkette vor Ort.

Auch Toyota ist nun der Japan Hydrogen Association (JH2A) beigetreten, einer neuen Organisation, die die globale Zusammenarbeit und die Bildung einer Wasserstoff-Lieferkette vor Ort fördert. JH2A arbeitet mit verschiedenen Interessenvertretern zusammen und verfolgt das Ziel möglichst frühzeitig den Umbau der Gesellschaft in eine "Wasserstoffgesellschaft" zu forcieren und zur Eindämmung der globalen Erwärmung durch die Reduzierung der CO2-Emissionen beizutragen.

Japans Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 26 % (ausgehend vom 2013) bzw. um 25,4 % (ausgehend vom 2005) zu senken. In Übereinstimmung mit dem Pariser Abkommen wird Japan versuchen, die THG-Emissionen bis 2050 insgesamt um 80% zu reduzieren.

Aktuell ist die japanischen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie noch die fortschrittlichsten der Welt - die technologische Führung hat Deutschland hier leider schon lange verloren. Dennoch bemüht sich Japan diese Technologien proaktiv im In- und Ausland auszubauen, um eine neue Wachstumsindustrie zu schaffen.

Die Reduzierung der Wasserstoffbeschaffungs- und -versorgungskosten ist für die Realisierung einer "wasserstoffbasierten Gesellschaft" unerlässlich. Ein grundlegender Ansatz hierfür ist die Kombination von billiger, ungenutzter Energie aus Übersee mit CCS („Carbon Dioxide Capture and Storage“) oder die Beschaffung großer Mengen von Wasserstoff aus billiger, erneuerbarer Energie, parallel zum Aufbau internationaler Lieferketten durch die Entwicklung von Speicher- und Transportinfrastruktur.

Japan wird bis etwa 2030 Lieferketten im kommerziellen Maßstab entwickeln, um jährlich 300.000 Tonnen Wasserstoff zu beschaffen und sicherzustellen, dass die Kosten für Wasserstoff 30 Yen/Nm³ erreichen. Dies gibt vor allem auch deutschen bzw. europäischen Unternehmen die Möglichkeit sich in das zukunftsorientierte Konzept „Wasserstoffgesellschaft“ involvieren um so auf lange Sicht auch eine tragende Rolle in dem nicht mehr wegzudenkenden Thema zu spielen.

 


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