Mit Kleinem ganz groß

43. Treffen der „Präzision aus Jena“ am 30. Mai 2018 bei Optikron in Jena

Umlagert war stets der Demostand der Mikrokameras

Es hat sich viel getan bei der Optikron. Das stellten diejenigen der knapp 30 Gäste des 43. Treffens der Fachgruppe „Präzision aus Jena (PaJ)“ im Kreisverbund Jena/Saale-Holzland-Kreis des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) fest, die bereits am ersten Treffen im Jenaer Saalepark teilgenommen hatten. Neun Jahre und 31 Arbeitsgruppentreffen weiter zeigte sich das 2004 am Standort Jena bezogene Firmengebäude um einen Anbau mit neuen Bearbeitungsräumen für die inzwischen 23 Mitarbeiter um die verdoppelte Produktionsfläche von jetzt ca. 1.500 Quadratmeter erweitert. Seinem Anspruch „Kleinste Optiken mit höchster Präzision“ ist das seit 1992 am internationalen Markt agierende Team um Geschäftsführer Gerrit Seyffert treu geblieben. Auch heute noch erhalten die in Europa ebenso wie in USA, Kanada und zunehmend Japan begehrten Klein- und Kleinst-Präzisionsoptiken im Größenbereich von 0,3 bis 7 Millimetern von Hand ihren „letzten Präzisions-Schliff“. 
2012 führte Optikron mit Mikrokameras eine eigene Produktlinie ein. Die heute verfügbaren 20 Standardmodule finden jeweils auf die spezifische Anwendung angepasst ihren Einsatz in der Endoskopie, Automatisierung, Messtechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Biotechnologie.
Neben dem nicht mehr wegzudenken aus dem Programm der Visiten der Fachkollegen des produzierenden Gewerbes und der produktionsnahen Dienstleistungen, erhielt der Firmenrundgang neben Firmenvorstellung und Fachvortrag sowie Raum für Gespräche seinen gleichberechtigten Teil des Nachmittages.
Der den Fachaustausch zusätzlich beflügelnde Technikvortrag von Gerrit Seyffert stellte die seit 2016 angebotene, potenzialreiche Produktlinie Videomikroskope mit ihrem Anspruch und ihren Einsatzmöglichkeiten vor. Auch hier sehe sich Optikron eher als der Macher für anspruchsvolle Einsatzfälle, bei denen Lösungen mit individuellen Optiken in angepassten Gehäusen anstelle von massengefertigten Lösungen „von der Stange“ gefragt sind.
„Sehende Roboter mit ‚Augen, Sehnerv und Gehirn‘ zur Bildverarbeitung und Steuerung‘ auch aus dem Hause Optikron werden also in nicht allzuweiter Zukunft Standard sein“, wagte Dietmar Winter, Kreisgeschäftsführer des regionalen BVMW-Verbundes eine Trendprognose. Für die Fortsetzung des Fachaustausches wird auch das 44. PaJ-Treffen nicht lange auf sich warten lassen. Zuvor, so seine Ankündigung, stehe allerdings am 20. September 2018 erneut die Kooperationsbörse Dornburg als alljährlicher Höhepunkt für die PaJ-Fachgruppe hoffentlich bei vielen bereits als fester Termin in den Kalendern.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Seyffert und sein Team für den interessanten Nachmittag, die Gastfreundschaft und die Bewirtung!

Text und Fotos: Karsten Seifert, FAKT KOMMUNIKATION