2. Treffen des Jungen Mittelstandes Jena/SHK

Thema: Förderung

Aus den vielfältigen Förderprogrammen muss das passenden ausgewählt werden.

„Förderungen sind immer an bestimmte Randbedingungen geknüpft, da es sich hierbei um Wettbewerbsverzerrungen handelt. Die EU wachte genau darüber, wie die hierfür eingesetzten Steuermittel verwandt werden.“ Frau Fulle von der Thüringer Aufbaubank warb damit auch um Verständnis für die teilweise aufwändigen und komplizierten Verfahren, wenn gerade junge Unternehmen staatliche Unterstützung beantragen. Am Dienstag, den 16. April 2019, trafen sich Firmengründer im Technologie- und Innovationspark Jena, um Informationen rund um diese Thema zu bekommen und um sich auszutauschen.
Frau Fulle stellte einige Förderprogramme kurz vor, beispielsweise die teilweise Finanzierung von Fachkräften, die mit bis zu 1.500 Euro pro Monat für maximal 2 Jahre gefördert werden. Dies ist aber an Bedingungen geknüpft, z.B. dass diese Mitarbeiter im Bereich F&E oder auch im Marketing, das technisches Wissen voraussetzt, eingesetzt werden. Das ist auch ein Beitrag dafür, die Fachkräfte in der Region zu halten und möglichst frühzeitig an das Unternehmen zu binden.
Einige der anwesenden jungen UnternehmerInnen haben schon Erfahrungen mit Förderungen gemacht, meist positive. Gelobt wurde die gute Unterstützung seitens der TAB und der MBG bei der Beantragung, man werde nicht alleine gelassen. Problematisch sei manchmal, dass die Fördertöpfe erst spät zur Verfügung stehen, vorher kann kein Geld ausgereicht werden.
Es entspann sich eine rege Diskussion, in der viele konkrete Fragen seitens Frau Fulle beantwortet werden konnten. Sie wies auch auf die Verpflichtung hin, die Unterstützung öffentlichkeitswirksam darzustellen, z.B. auf der Webseite.
An diesem Abend wurden aber auch , wie immer bei BVMW-Treffen, in bilateralen Gesprächen persönliche Kontakte zwischen den Teilnehmern geknüpft.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Fulle für die kompetenten Auskünfte und an das TIP und Herrn Margull für die Unterstützung!
Danke auch an Herrn Jandeck für die Organisation!

Text und Fotos: Dietmar Winter