Digitalisierung als Werkzeug

3. Webinar des BVMW Jena/Saale-Holzland-Kreis: Ziele entscheidend für Einsatz digitaler Tools

Über das Mikrofon von Herr Wieduwilt kam auch Vogelgezwitscher in die Runde.

Der Begriff der Digitalisierung wird sehr unterschiedlich interpretiert. Der Einsatz digitaler Technik darf kein Selbstzweck sein, sondern muss sich an den Zielen des Unternehmens orientieren. Ob zu Effizienzsteigerung, zur Prozessoptimierung oder zur Erhöhung der Innovationskraft, jedes Unternehmen muss selbst entscheiden, welche Schritte es unternimmt. Dabei sollte der Einsatz digitaler Mittel als Werkzeug betrachtet werden, um diese Ziele zu erreichen. Herr Waitschies, Geschäftsführer der wunschlösung GmbH aus Jena, wies in seinem Kurzvortrag auch darauf hin, dass bei all diesen Maßnahmen Mitarbeiter und Kunden „mitgenommen“ werden, d.h. dass beide von den Vorteilen überzeugt werden müssen.

Ein solches „digitales Werkzeug“ stellte Herr Langbein, Geschäftsführer der flexFUTURE GmbH aus Jena vor. Mit seinem Softwaretool können Mitarbeiter intuitiv und „spielerisch“ mit dem (drögen) Thema der betrieblichen Altersvorsorge beschäftigen. Wie funktioniert die bAV, wieviel Rente bekommt man unter welchen Voraussetzungen, wie kann man mit welchen Mitteln die Höhe der Rente beeinflussen usw. Die Rechenbeispiele sind gut nachvollziehbar, man kann Parameter wie Kinderzahl, monatlich investiertes Geld und sogar das Bundesland, in dem man wohnt und arbeitet, ändern. Durch dieses Softwaretool kann der Beschäftigte selbst sich von den Vorteilen einer bAV überzeugen und braucht nicht „überredet“ zu werden.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Referenten.

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