Sie haben mich zum Dialog mit dem Mittelstand eingeladen...

"Ich suche auch Widerspruch!" Margit Schmitz im Gespräch mit Andreas Kossiski: Der SPD-Kandidat hat eine Menge zu sagen.

Am 13.  September finden in Köln richtungweisende Kommunalwahlen statt. Wir haben zwei Herausforderer der Oberbürgermeisterin zum Dialog mit dem Mittelstand eingeladen, um ganz konkret zu erfahren, was ihre Pläne für Köln sind und welche Ideen sie für den Mittelstand haben, der gerade bei uns in Köln so facettenreich und integrativ wirkt. Leider ist Henriette Reker unserer Einladung nicht gefolgt.

Andreas Kossiski ist der Kandidat der SPD und konterte gleich die erst Frage von Margit Schmitz zur Wirtschaftskompetenz der SPD gekonnt: „Die SPD macht eine verlässliche Wirtschaftspolitik. Denken Sie nur an das Kurzarbeitergeld! Davon profitiert vor allem auch der Mittelstand.“

Als Landtagsabgeordneter aus dem Kölner Norden ist er mit vielen Themen vertraut, die den Mittelstand in der Stadt umtreiben: Angefangen bei der Leverkusener Brücke und den damit verbundenen logistischen Problemen für Industrie und Handel über Herausforderungen und Chancen durch die Digitalisierung bis zu Bauchschmerzen mit der Entwicklung der Innenstadt. 

Und er hat uns zugesichert, dass er das Gespräch mit dem Mittelstand suchen wird: „Sie haben mich zum Dialog mit dem Mittelstand eingeladen. Ich suche auch Widerspruch!“ Ein streitbarer Kandidat mit einem offenen Ohr und einer klaren Vision, so haben wir ihn im Gespräch erlebt. 

Seinen 7-Punkte-Plan für die Smart City Köln, in dem er Digitalisierung als Querschnittsaufgabe für die gesamte Verwaltung sieht, zitiert er im Gespräch immer wieder: https://kossiski.de/digitalisierung-wirtschaft. Ein Blick in seine Thesen lohnt, daran wird er sich messen lassen müssen!

Bei aller Kritik und ausführlichen Gesprächen über Probleme in der Stadt war ihm aber auch ein Bekenntnis zu Köln als zukunftsfähiger Stadt und Leuchtturm im Rheinland wichtig. Er sieht hier die richtige Mischung aus Familienbetrieben, Startups, Industrie, Forschung, Wissenschaft und Universitäten, die aus seiner Sicht in der aktuellen Krise nicht nur finanzielle Unterstützung brauchen, sondern ein Klima, in dem sie sich entwickeln können.

Und ganz konkret wollten wir noch wissen, ob denn im Falle seiner Wahl mit Steuererhöhungen zu rechnen sei. Das verneinte er vehement und versicherte, dass er Steuerpolitik antizyklisch versteht, bei den aktuellen Herausforderungen aber auch keinen Spielraum für Steuersenkungen sieht.