Kölner OB-Kandidaten im Dialog mit dem Mittelstand

Pressemitteilung des BVMW Wirtschaftsregion Köln, Rhein-Erft-Kreis vor den Kommunalwahlen in NRW

Köln – Farbe bekennen für einen starken Mittelstand in der Region, dazu forderte Margit Schmitz vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) die beiden OB-Kandidaten Andreas Kossiski (SPD) und Roberto Campione (Parteilos) beim Gespräch mit Unternehmerinnen und Unternehmen in Köln auf:

Beide sind sich einig, dass im Falle ihrer Wahl keine für die Wirtschaft relevanten Entscheidungen ohne Mittelstand, Handwerk und Industrie getroffen werden. Während Andreas Kossiski auf seinen 7-Punkte-Plan für die Digitalisierung verweist und hier einen konkreten Ansprechpartner für die Wirtschaft in Aussicht stellt, wirft Roberto Campione das von ihm geplante Amt für Innovation in den Ring, dessen Ziel es auch sein soll, gemeinsam mit der Wirtschaft Dinge auszuprobieren. Einen direkten Austausch mit dem Mittelstand hält auch er für unerlässlich. 

 

Mit Blick auf eine der größten Baustellen Kölns aus dem Loft des The New Yorker Hotels in Köln-Mülheim diskutierten beide Kandidaten intensiv mit den anwesenden Vertretern des Kölner Mittelstandes: Johannes J. Adams (The New Yorker Hotel, Hotellerie und Events) Alexandra Mülders (DataGroup, IT und Dienstleistungen) und Marc Schmitz für das Handwerk. Das Themenspektrum war weit: von Bandbreite über Verkehrs- und Stadtplanung bis zu bezahlbarem Wohnraum für die Mitarbeiter. 

Die Unternehmerinnen und Unternehmen fühlten den Kandidaten vor allem bei ihren Plänen für die Verwaltungsreform auf den Zahn. Der BVMW wird den Prozess als Vertretung des Mittelstands intensiv und kritisch begleiten. Denn diese ist – nicht nur für den Kölner Mittelstand – essentiell. Neben einer verlässlichen Ausgabenstruktur ohne Steuererhöhungen sind vor allem schnelle Baugenehmigungsverfahren und die beschleunigte Einführung von digitalen Prozessen für den Mittelstand zentrale Forderungen.

 

„Der Dialog mit den OB-Kandidaten machte deutlich, dass der Mittelstand in Köln die Zukunft der Stadt mitgestalten möchte“, so Margit Schmitz nach dem Gespräch in Köln-Mülheim.