"Wir nehmen den Menschen mit auf die digitale Reise.“

Marco Barooah-Siebertz und Pascal Krexa erzählen, wie sie zusammen ein neues Unternehmen gegründet haben – während des Corona-Lockdowns.

Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden politischen Maßnahmen haben dazu geführt, dass viele mittelständische Unternehmen Sorge hatten, den Halt zu verlieren. Zu Beginn herrschte viel Unsicherheit und viele Branchen wurden vor komplexe Herausforderungen gestellt. Und dann gibt es da Pascal Krexa und Marco Barooah-Siebertz, die im März 2020 trotz (oder eher wegen) Corona ein neues Unternehmen gegründet haben: die FORM GmbH & Co. KG.

Mit der Gründung von form möchten die beiden eine über Jahre entstandene Lücke wieder schließen. Durch eine nutzerorientierte Beratung und individuell entwickelte Software wollen sie die Bindung von Mensch und Technologie gezielt stärken.

Pascal Krexa, ist eigentlich Managing Partner der 2016 gegründeten Zeich GmbH, die nun als Holding Company der form fungiert. Die Firma entwarf digitale Strategien, setzte sie prototypisch um und legte den strategisch-experimentellen Grundstein für digitale Produkte. Pascal wollte aber schon lange mehr am Prozess der Weiterentwicklung beteiligt sein, der tatsächlichen Umsetzung. Und dann lernte er Marco kennen.

Marco Barooah-Siebertz ist ebenfalls Unternehmer und hat 2014 die Superblau GmbH gegründet. Superblau betrieb langfristige Projekte von der Gestaltung, über die Betreuung, bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung digitaler Produkte. Doch auch er wollte mehr strategisch arbeiten. Marco und Pascal haben sich also gesucht und gefunden. Sie ergänzen sich in ihrer Arbeit und teilen eine Vision: einen Perspektivwechsel in der digitalen Transformation zu bewirken.

Der Corona-Lockdown setzte in vielen Unternehmen eine Lawine in Gang: viele Prozesse mussten plötzlich digital funktionieren, wodurch Defizite in der Digitalisierung sehr deutlich wurden. Man suchte daher nach neuesten Technologien, um diese im gesamten Unternehmen in Hochgeschwindigkeit zu integrieren. Aus der Sicht von Pascal und Marco ist das allerdings nicht der optimale Weg und verdeutlicht die Grundproblematik in der Digitalisierung: Modernste Technologien erlauben es uns, heute schnell und effizient Prozesse anzupassen. Dabei wird allerdings der Faktor Mensch zu sehr vernachlässigt. Nicht umsonst lautet der Slogan von form: „We humanize technology.“

Pascal erklärt: „Unsere Arbeit bewegt sich in einem Dreieck aus Prozessen, Technologien und vor allem dem Menschen. Die Technologie befindet sich schon auf einem hohen Niveau, aber wir dürfen auf der digitalen Reise nicht vergessen, den Mitarbeiter mitzunehmen. Jeder hat seinen eigenen Kenntnisstand, seine eigenen Gewohnheiten und Erfahrungen – das müssen wir beim digitalen Wandel unbedingt berücksichtigen.”

Entgegen des “top-down” Prinzips, wie es im Change Management viel Anwendung findet, arbeiten die beiden lieber von unten nach oben: Statt über die Unternehmensführung digitale Lösungen ins Unternehmen zu “gießen”, gehen Pascal und Marco den Weg über die operative Ebene. Sie entwickeln gemeinsam mit den Mitarbeitern – den tatsächlichen Anwendern – digitale Lösungen aus deren individuellen Bedürfnissen im Kontext der wirtschaftlichen Ziele des Unternehmens. Marco erinnert sich an positive Reaktionen in einem Kundenprojekt: " Die Mitarbeiter haben neue kollaborative und transparente Arbeitsprozesse bereitwillig angenommen. Dadurch konnten sie sich gegenseitig die Vorzüge der neuen digitalen Lösung aus ihrer Sicht verständlicher erklären. So konnte es sich im ganzen Unternehmen innerhalb kürzester Zeit verbreiten."

Für die Zukunft wünschen sich die beiden, dass die Unternehmen die Talfahrt überstehen und sich auf künftige Risiken besser vorbereiten. Die Digitalisierung sei einfach in vielen Fällen auf die lange Bank geschoben worden. „Und dies, obwohl sie für eine höhere Produktivität sorgt, sich kostensenkend für Unternehmen auswirkt und schlussendlich die Mitarbeiter entlastet – gute Voraussetzungen also, die nächste Krise besser zu bestehen,” sagt Pascal. Und Marco fügt hinzu: “Das gilt im Übrigen auch für unseren gesamten Planeten. Unser Wohlstand lässt sich nur dann mit unserer Umwelt in Einklang bringen, wenn wir viel effizienter mit unseren Ressourcen umgehen. Und das gelingt nur über eine intelligente Steuerung und die Vernetzung von Maschinen und Menschen.”

Der Rat der beiden: „Jeder Unternehmer muss Mut beweisen. Wir müssen vorausschauend mit Veränderungen umgehen und vorhandene Ressourcen effizient nutzen.“ Wichtig ist den Geschäftsführern von form daher, die aktuelle Situation erstmal als neue Normalität zu begreifen und nicht darauf zu warten, dass es weitergeht wie vorher.

Und die Krise ganz klar als Chance zu sehen.

 

Teil 2 der Kampagne „TELL YOUR STORY im Umgang mit Corona“

In Kooperation mit

Industriefotografie Steinbach

www.industriefotografie-steinbach.de

 

und

 

FORM GmbH & Co. KG & Co. KG

www.FORM.is.it