"Es gibt keine Probleme – nur Herausforderungen."

Johannes J. Adams, der Geschäftsführer und Inhaber von The New Yorker Hotel GmbH, berichtet von seinen Erfahrungen mit den Corona-Maßnahmen in der Hotelbranche.

Fast jeder Kölner kennt das Hotel The New Yorker. Als Teil des alten Deutzer Industriegeländes bietet es seinen Gästen eine atmosphärische Unterkunft mit einer inspirierenden Mischung aus Urbanität und modernen Design. Johannes J. Adams hat das Gebäude Ende der 90er Jahre gekauft und zum Hotel umgebaut. Der Architekt liebt den Charme alter Mauern und hat diesen beim Umbau erfolgreich zur Geltung gebracht. Inspiriert von seiner Zeit in New York taufte er das Hotel und sein Unternehmen The New Yorker.

Doch das reichte dem Unternehmer nicht: stets die nächste Herausforderung suchend, realisierte er in den letzten 20 Jahren weitere spannende Projekte in Köln und Umgebung. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: neben dem New Yorker Hotel gibt es nun das The Midtown Hotel in der Kölner Innenstadt und das Airport Hotel in direkter Nähe zum Flughafen. Im Boarding House direkt neben dem New Yorker können sich Gäste in stilvollen Apartments zuhause fühlen. Außerdem besitzt das Unternehmen zwei denkmalgeschützte Eventlocations, das DOCK.ONE und den HARBOUR.CLUB. Seine Philosophie „Enjoy the difference“ verwirklichte das Unternehmen an allen Standorten.

Die Corona-Krise und die daraus resultierenden Maßnahmen wirkten sich stark auf die Tourismus-Branche aus – auch auf die The New Yorker Hotel GmbH. Doch Johannes J. Adams versuchte aus der Situation das Beste zu machen. Er nutzte die Gelegenheit, um die Locations aufzurüsten: Im Midtown Hotel gibt es jetzt neue Büroräume, es wurden Klimaanlagen an mehreren Standorten verbaut und das New Yorker ist frisch renoviert. „In einer solchen Zeit Geld auszugeben fällt einem natürlich nicht leicht, aber dafür sind wir für die nächsten Jahre gerüstet.“, sagt Johannes J. Adams. Für digitale Konferenzen sieht der Unternehmer eine glänzende Zukunft. Kurze Absprachen seien auf digitalem Weg wesentlich zeitsparender und effizienter, was uns die Alternative der Videokonferenzen bereits vor über zehn Jahren gezeigt habe. Dennoch sei ein persönliches Treffen deutlich effektiver im Austausch, vor allem wenn es um Entwicklung und Inspiration geht.

Schon vor der Pandemie hatte das Unternehmen wie viele andere Branchenvertreter große Probleme im Bereich Human Resources. Es sei sehr schwierig gewesen, gutes qualifiziertes Personal zu finden, berichtet der Unternehmer. Das Thema Work-Life-Balance sei seiner Ansicht nach natürlich wichtig, stünde aber mittlerweile bei vielen potenziellen Arbeitskräften an oberster Stelle. „Dabei sollte man sich doch etwas suchen, was einem wirklich Spaß macht.“

Er hofft, dass die Corona-Krise hier auch eine Zeit der Neubesinnung bringt. Denn eben weil es den Menschen in Deutschland so unglaublich gut geht, seien ihre Ansprüche seiner Auffassung nach aber auch unglaublich hoch. Trotz der ungewissen Zukunft sieht Johannes J. Adams die Pandemie daher als große Chance: „Die Corona-Krise ist eine Zeit der Reflektion, sowohl im privaten Bereich als auch in der Gesellschaft als solche. Wir müssen uns fragen, was wir wirklich brauchen und unsere Bedürfnisse reflektieren.“

Die Besinnung auf die eigenen Werte sieht er sowohl bei sich selbst als auch bei anderen. Die Wertigkeit von Zeit und Gemeinsamkeit mit Freunden und der Familie sei gestiegen, weil sie in Zeiten mit Kontaktbeschränkungen wie im Moment nicht selbstverständlich seien. Die Verbindung zu anderen Menschen und die Frage, wie wir uns gegenseitig unterstützen können, ist deutlich wichtiger geworden. „Wir brauchen uns gegenseitig, um Herausforderungen meistern zu können. Zusammen macht doch alles mehr Spaß und man kommt zu besseren Ergebnissen.“, findet Johannes J. Adams. Seine Empathie bringt er auch seinen Mitarbeitenden entgegen. Er holt sie regelmäßig zurück zur Arbeit, um sie aus ihrer Isolation rauszuholen und die Verbindung zum Unternehmen zu stärken. Er hofft, ihnen mit den Umbauarbeiten das richtige Zeichen der Sicherheit zu geben.

Die Frage nach einem Tipp für seine Kollegen des Mittelstands beantwortet der erfahrene Unternehmer sehr klar: „Mehr denn je ist es die Aufgabe unserer Zeit, flexibel zu sein. Wer nicht flexibel ist, wird nicht auf dem Markt bestehen können.“

 

Teil 5 der Kampagne „TELL YOUR STORY im Umgang mit Corona“

In Kooperation mit

Stephen Petrat | Fotografie

www.stephenpetrat.de

 

und

 

The New Yorker Hotel GmbH

www.thenewyorker.de

 

Alle Teile der TELLYOURSTORY-Kampagne finden Sie hier.