"Unsere Mitarbeitenden sind unser wichtigstes Gut.“

Frank Böhme, Gründer und gesellschaftender Geschäftsführer der Just Fit GmbH & Co. KG, erzählt die Geschichte seines Unternehmens in der Corona-Pandemie.

In Köln und Umgebung kennen sie viele: die Fitness Clubs der Just Fit GmbH & Co. KG. Das Unternehmen verzeichnet etwas mehr als 800 Mitarbeitende und über 55.000 Mitglieder an 23 Standorten in und um Köln und gehört zu den größten Fitnessunternehmen in Deutschland. Die Vision „Fitness für jeden und jedes Budget“ ermöglicht Just Fit mit der Umsetzung mehrerer Clubkonzepte: in den Light, Classic, Premium, City, Future und Feminin Clubs ist für jedes Mitglied das Richtige dabei. Das Familienunternehmen legt großen Wert darauf, die eigenen hohen Qualitätsstandards stetig zu verbessern. Die Corona-Pandemie hat diesen dauerhaften Entwicklungsprozess wie bei vielen anderen Firmen nicht gebremst, sondern eher noch einen Schubs gegeben. Viele Verbesserungen waren zuvor schon geplant, wurden nach Beginn der Pandemie aber vorgezogen.

„Wir haben die Clubs von rechts auf links gedreht“, berichtet Frank Böhme, der Gründer und gesellschaftender Geschäftsführer der Just Fit Gruppe. Seit September sind viele Clubs mit neuen Geräten ausgestattet, die in ihrer Form, Art und Qualität einzigartig seien. Über eine Innovation freut er sich ganz besonders: „Der Club am Mediapark wird im ganzen Kölner Raum der erste sein, wo wir neben all den klassischen Trainingsmethoden das sogenannte Geisttraining anbieten.“ Hierbei handele es sich nicht etwa um begleitete Meditation oder ähnliches, sondern um ein tatsächliches Gehirn-Trainingsgerät. Hiermit könne nicht nur der Sehnerv oder die Reaktionsfähigkeit trainiert werden, sondern auch die Lernfähigkeit von Kindern und die Sturz-Prophylaxe bei älteren Menschen.

Trotz dieser Entwicklungen zugunsten der Mitglieder betont Frank Böhme vor allem eins: „Im Angesicht der Corona-Pandemie lag der Fokus mehr auf unseren Mitarbeitenden und weniger auf den Kunden.“ Und das sind nicht nur leere Worte: wie viele andere Unternehmen schickte auch Just Fit seine Mitarbeitenden in Kurzarbeit. Jedoch bezahlte es sie auf 80- statt 60-prozentiger Basis weiter, und auf Wunsch sogar auf 100 Prozent in Form eines zinslosen Darlehens. Auch die Minijobber, deren Kündigungen in anderen Unternehmen den ersten Abstrich darstellten, wurden bei Just Fit mit einem Mindestsatz weiterbezahlt. Selbst Reinigungsfirmen, die es ansonsten heute nicht mehr geben würde, bezahlte das Unternehmen trotz ausbleibender Leistung weiter.

Die Mitglieder haben derweil bemerkenswerte Treue bewiesen. „Über 90 Prozent der Mitglieder haben im April weder ihre Beiträge zurückverlangt noch ihre Mitgliedschaft gekündigt, im Mai waren es über 80 Prozent. Dieser Loyalitätsbeweis bedeutet uns sehr viel.“ Das Unternehmen dankte es seiner Kundschaft in Form von Gutscheinen für Personal Training und Getränken sowie Trainings-Gutscheinen für Familienmitglieder.

Für die Zukunft hat Frank Böhme eine klare Prognose: „Kurzfristig gesehen wird uns 2020 definitiv ins Mark treffen. Mittelfristig gesehen werden uns die Auswirkungen der Corona-Krise in den Jahren 2021 und 2022 zwar beschäftigen, aber es wird ein Erholungsprozess stattfinden. Langfristig gesehen wird die Gesundheitsbranche, und damit auch qualitätsorientierte Fitnessstudios wie unsere, ab 2023 einen Boom erleben.“ Dies begründet er damit, dass viele Menschen gemerkt haben, wie wichtig es ist, ein gesundes und leistungsfähiges Immunsystem zu haben. Und das nicht nur als junger Mensch, sondern auch im voranschreitenden Alter. Um vermehrt die ältere Altersgruppe anzusprechen, können Mitglieder ab einem Alter von 90 Jahren bereits kostenlos bei Just Fit trainieren. Für Frank Böhme hat das Training im Fitnessstudio vor allem den Vorteil, dass das Alter dort egal ist und alle zusammen trainieren können.

Auch Frank Böhme hat für Zeiten wie diese einen wichtigen Tipp für andere Unternehmer: „Es kann nicht angehen, dass eine GmbH mit allen Steuertricks betrieben wird. Wir leben nun mal in einem Sozialstaat und müssen alle Steuern zahlen, aber dafür können wir in Krisenzeiten auf die Unterstützung des Staats bauen. Daher kann ich jedem Unternehmer nur ans Herz legen, kaufmännisch ethisch zu handeln. Nur dann sind in Krisensituationen auch noch die Partner da, um sich gegenseitig die Stange zu halten.“

 

Teil 6 der Kampagne „TELL YOUR STORY im Umgang mit Corona“

In Kooperation mit

Industriefotografie Steinbach

www.industriefotografie-steinbach.de

 

und

 

Just Fit GmbH & Co. KG

www.justfit-clubs.de

 

Alle Teile der TELLYOURSTORY-Kampagne finden Sie hier.