"Verschobene Weihachtsfeiern sind doof aber nicht schlimm..."

"... warum nicht die Weihnachtsgans aus der Genussbox?" - Andrè Karpinski erzählt uns die Geschichte der Kaiserschote in Zeiten von Corona.

In Köln hat es vor allem die Veranstaltungsbranche hart getroffen. Unsere Metropole pulsierte mit den vielen Events und Kontaktpunkten - und seit März darf nichts mehr davon stattfinden. Viele Unternehmen, unter anderem die vielen Kölner Catering-Dienstleister, trafen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hart. Wir wollen wissen, wie es Ihnen ergangen ist - Stephen Petrat hat für uns nachgefragt.

Die Kaiserschote stimmt seit fast 30 Jahren ihren Service auf die Vielfalt und Individualität ihrer Kunden ab - egal ob bei B2B-Events oder Privatveranstaltungen. Die Kunden der Kaiserschote konsumieren nicht nur - nein, sie erleben Genussmomente der besonderen Art. So wird zum Beipiel aus einem schicken Geschäftsessen, bei dem die Speisen selbst eher weniger Beachtung finden, ein Team-Event. Ganze Belegschaften bereiten im großen Stil gemeinsam ihr eigenes Vier-Gänge-Menü vor und kosten es anschließend.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie und die anschließenden politischen Maßnahmen änderten alles. Als Unternehmer kümmerte sich André Karpinski erst einmal um die Liquidität des Unternehmens, suchte den Dialog mit seinen Kunden und seinem Team. Das Catering-Unternehmen hing in der Schwebe – keine Aufträge, kein Umsatz.

Eine Freundin inspirierte ihn schließlich zu der zündenden Idee: Alle sitzen im Home Office und viele Events finden virtuell statt. Wie wäre es, wenn jeder eine Box vor sich stehen hätte und sich mit drei Handgriffen einen Feinkost-Salat zaubern könnte? Es blieb natürlich nicht bei dieser Frage - mittlerweile ist der Kaiserschote ein neuer Geschäftszweig gewachsen. Mit den Digitalen Genussmomenten bietet die Kaiserschote ihren Kunden eine neue Art des digitalen Zusammenseins - denn nichts verbindet so sehr wie eine gemeinsame Mahlzeit, auch in Zeiten von Social Distancing. Die 450 Gäste eines abgesagten Sommerfests kamen zum Beispiel in den Genuss eines digitalen Burger-Kochkurses. Jeder Teilnehmer erhielt eine Burger-Box mit allen Zutaten und Utensilien, mit der er/sie sich mithilfe der dazugehörigen Video-Kochshow von André Karpinski ein hochwertiges Burger-Menü zubereitete.

André Karpinski hat schnell und vor allem zuende gedacht: das Einwecken der Speisen ist handwerklich sehr aufwändig. "Man muss erstmal einen Salat kreieren, der im Glas reift anstatt fad zu werden, vor allem nach einer Woche oder mehr." Die Komponenten der Gerichte müssen haltbar und aufeinander abgestimmt sein und das Einwecken muss funktionieren. Dazu kommt, dass die Rezepte kundenfreundlich aufbereitet, zu jedem Rezept ein bündelnder QR-Code erstellt und die Erklärvideos professionell produziert werden. Doch der Aufwand lohnt sich. Mehrere Digital-Events haben bereits stattgefunden, weitere Anfragen sind noch offen und das Unternehmen kann sich hiermit über Wasser halten. Während viele andere Unternehmen den Auswirkungen der Krise nicht gewachsen nicht, beißt André Karpinski sich durch: "Dieser Jammermodus geht mir auf den Keks! Wofür sind wir denn Unternehmer geworden?"

Er ist trotz der Umstände gut gelaunt und sieht der Zukunft positiv entgegen: "Es macht Spaß, weil ich merke, wir kriegen die Kurve."

 

Teil 1 der Kampagne „TELL YOUR STORY im Umgang mit Corona“

Veröffentlichung am 22.09.2020

 

In Kooperation mit

Stephen Petrat | Fotografie

www.stephenpetrat.de

 

und

 

KAISERSCHOTE Feinkost Catering GmbH

www.kaiserschote.de

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