"Die Verantwortung steht an erster Stelle.“

Oliver Mathée erzählt, wie sich die Corona-Krise auf die Wellness- und Entspannungsoase vor den Toren Kölns auswirkt – das Mediterana.

Das Mediterana ist mehr als nur eine Wellnessanlage - es ist ein Ort, an dem Entspannung und Vitalisierung zusammenkommen und die Besuchenden in eine orientalische Sinneswelt entführt werden. Auf insgesamt 52.000 qm finden die Gäste alles, um ihre Energiereserven wieder aufzutanken: ein Thermalbad mit drei Innen- und drei Außenbecken, eine Massage- und Beautyabteilung, einen Fitnessbereich, eine hervorragende Gastronomie sowie einen Wellness-Bereich mit Saunen und Ruhebereichen.

Oliver Mathée, der Geschäftsführer der Mediterana GmbH & Co. KG, hat die Corona-Krise aus heiterem Himmel getroffen: "Wir waren guter Hoffnung, bis wir am Samstagabend des 14. März 2020 einen Anruf vom Bürgermeister erhielten mit der Anweisung, dass wir die Anlage ab Montag zu schließen haben." Unternehmen wie Mediterana trafen die Corona-Maßnahmen besonders hart, da hier von heute auf morgen der komplette Betrieb eingestellt werden musste. Das Problem bei einer solchen Badeanlage: das viele Wasser. "Wir konnten das Wasser weder stehen lassen noch es einfach ablassen, da die Statik der Becken sonst langfristig gefährdet wäre - es muss regelmäßig bewegt werden", erklärt Oliver Mathée. Während also aufgrund der angeordneten Schließung keine Einnahmen generiert wurden, blieben die hohen Stillhaltekosten bestehen. Zum Glück hat das Unternehmen viele treue Stammgäste und Mitglieder, die auch bei ausbleibenden Leistungen weiter ihre Monatsbeiträge zahlten und dem Unternehmen so den Rücken stärkten.

Währenddessen saß der Krisenstab der Mediterana GmbH & Co. KG täglich zusammen und versuchten aus Presseberichten und den Entwicklungen in anderen Ländern mögliche Zukunftsszenarien zu entwickeln, um sich bestmöglich auf die sehr ungewisse Zukunft vorzubereiten. Sobald klar war, dass die Anordnung zur Schließung der Anlage eine Weile bestehen würde, machte das Unternehmen das Beste aus der Situation. Da sich einige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten im laufenden Tagesgeschäft nur unter schweren Bedingungen bewerkstelligen lassen, ergab sich die perfekte Gelegenheit, diese Dinge anzupacken. Als das Mediterana im Mai 2020 schließlich wieder seine Tore öffnen durfte, erwartete es die Gäste mit einigen Veränderungen. Der Turm an der Eingangshalle ist nun frisch gestrichen, ein Becken wurde neu gefliest und die Reinigungsfilter komplett ausgewechselt. Außerdem wurden die Technik und die Wasseraufbereitung aufgerüstet und die Wassertanks von innen komplett neu aufbereitet. "Das war schon eine Poker-Partie. Entweder wir warten ab, halten jeden Cent zusammen und enttäuschen dann unsere Gäste, die natürlich was Schönes erwarten, wenn wir wieder öffnen. Oder wir nutzen die Gelegenheit und investieren trotz fehlender Einnahmen in Sanierungsprojekte, sodass alle glücklich und zufrieden sind, wenn es wieder anläuft", erinnert sich Oliver Mathée.

Die Hygiene- und Abstandsregelungen setzte das Mediterana vorausschauend um. Oliver Mathée ist sich sicher: "Das Thema Virus und Bakterien wird uns unser Leben lang begleiten. Also haben wir alles so umgesetzt, dass es in den nächsten Jahren bestehen bleiben kann." Ziel ist es, dass sich alle Maßnahmen schmeichelnd in das Interior der Anlage einfügen. So wurde zum Beispiel bei den Sicherheitsscheiben an Countern nicht in kurzfristige Lösungen wie Plexiglas investiert, sondern in hochwertiges Sicherheitsglas. Wichtig ist dem Unternehmen vor allem, Personal und Kundschaft die höchstmögliche Sicherheit zu bieten. Das Unternehmen fand viele innovative Lösungen: für jede Sauna gibt es nun zum Beispiel eine Magnettafel mit Abbildungen der Sauna und der verfügbaren Plätze, sodass Besuchende von außen sehen kann, ob ein Platz frei ist und wo. Bei der Anmeldung erhalten alle Gäste jeweils eine magnetische Visitenkarte, mit der er/sie den entsprechenden Platz auf der Tafel belegen kann. Das Konzept wurde von den Besuchenden sehr gut angenommen, sie sind sicher und zufrieden.

Die Zukunft sieht Oliver Mathée optimistisch: "Wir werden mindestens nächstes Jahr noch mit der Krise zu kämpfen haben. Und in den nächsten fünf Jahren wird nur Qualität Bestand haben." Daher setzt das Unternehmen weiterhin auf die Qualität seiner Leistungen und wird auf zukünftig etwas bieten, was die Menschen brauchen.

Über all den Entscheidungen der letzten und der kommenden Monate schwebt für Oliver Mathée das Thema Verantwortung. "Profit ist zweitrangig in diesen Zeiten. Als UnternehmerInnen haben wir eine Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden und Gästen, eine Fürsorgepflicht für die Menschen."

 

Teil 4 der Kampagne „TELL YOUR STORY im Umgang mit Corona“

Veröffentlichung am 13.10.2020

 

In Kooperation mit

Industriefotografie Steinbach

www.industriefotografie-steinbach.de

 

und

 

Mediterana GmbH & Co. KG

www.mediterana.de

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