Mittelstand trifft Politik - Wohin steuert Thüringen?

Bei den Parlamentarischen FrühstücksImpulsen des BVMW GRZ/SOK äußerte sich Thomas L. Kemmerich (FDP) zum Generationenvertrag, Energie, Bürokratie, Bildungssystem, Digitalisierung, Sicherheit und sprach über seine Vision eines modernen Thüringens...

Mittelstand trifft Politik - Wohin steuert Thüringen?

Die Antwort: Eine starke, stabile und planungssichere Wirtschaft ... gibt es leider nicht, denn zu viele Hindernisse stehen dieser Traumsituation aktuell im Wege. 

Beim offenen und sehr sachlichen Austausch (Anmerkung der Redaktion: danke an die Konstruktivität aller Teilnehmer) war die Erwartungshaltung auf positive Veränderungen im Vorfeld des Parlamentarischen Frühstücks im Shell Autohof Rüdersdorf/Pörsdorf etwas gedämpft. So viel Vertrauen in die Politik gibt es aktuell seitens der Unternehmer nicht. Aber der Landesvorsitzende  der FDP Thüringen, Thomas L. Kemmerich, der als Gesprächsgast geladen war, konnte den anwesenden Teilnehmern seine Ansätze von moderner Wirtschaftspolitik in und für Thüringen nahe bringen. Ein ehrlicher Austausch zwischen Unternehmern und Politiker in lockerer Runde ergab viele gemeinsame Ansichten. 

In der Diskussion verteten waren Geschäftleute aus der Agrar-, Metall-, Gummi- und Bauwirtschaft, ebenso wie Unternehmer*Innen aus dem produzierenden Gewerbe und produktionsnahe Dienstleister aus der Logistik-, Personal-, Marketing-, Berater- und Finanzbranche. Die Energie- und Personalsituation, Bürokratismus und der Umgang der Medien mit dem Image von Unternehmern waren Themen beim wirtschaftspolitischen Frühstück. 

Gute Ideen und Ansätze, aufgezeigte Lösungswege, um beispielsweise regionale (Energie-)Ressorcen effektiv zu nutzen, gab es reichlich von den Unternehmern in Richtung Politik. Mit praktischen Beispielen aus dem innovativen Mittelstand zeigten sie auf, wie es auch im Großen klappen könnte, wäre da nicht das ideologische und politisch eingefärbte Denken von vielen Politikern in Regierungsverantwortung. Einig waren sich alle, dass Leistung nur dann aus der Gesellschaft erhalten werden sollte, wenn auch Leistung in die Gesellschaft zurück fließt. Mehr praktische Kompetenz in politischen Ämtern würde die Gesellschaft und damit auch die Wirtschaft enorm stärken. Kathrin Horn, Leiterin des BVMW Kreisverband GRZ/SOK, ermutigte die Unternehmer*Innen, selbst politisch aktiv zu werden.

Und weil das am schnellsten mit Ideen und Lösungen geht, bat sie die anwesenden Geschäftsleute um eine "Hausaufgabe".

Jede(r) Unternehmer(in) kann bis zum 31.August 2022 ein oder meherer "Bürokratiemonster" benennen und diese per E-mail an kathrin.horn@bvmw.de einsenden. Die gesammelten Werke werden dann an Thomas L. Kemmerich (oder andere ehrlich interessierte Politiker) weitergeleitet. Denn... 2024 stehen in Thüringen die nächsten Wahlen an. 

Wir danken Thomas L. Kemmerich für seine nach vorne orientierten politischen Visionen und sein Interesse am regionalen Mittelstand und dem Team des Shell Autohofes für die Gastfreundschaft (wie immer am letzten Mittwoch im Monat von 9-11 Uhr).

Herzlichst,

Kathrin Horn

 

Hier ein paar Imressionen in Bildern: