BVMW fordert rechtliche Grundlage zur Impfstatusabfrage bei Angestellt

Seit dem 9. November gilt in Bayern die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Der BVMW fordert daher eine rechtliche Grundlage, um Mitarbeiter nach dem Impfstatus fragen zu können.

Die 3G-Regel gilt in Bayern nun auch am Arbeitsplatz (Bild: Pixabay.com).

Seit dem 09. November steht die Krankenhaus-Ampel in Bayern auf Rot. Dadurch gilt nun am Arbeitsplatz ab sofort die 3G-Regel. Dabei müssen Ungeimpfte, die mit Kunden direkten Kontakt haben und in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten arbeiten, zweimal pro Woche einen negativen Schnelltest vorweisen. In allen Betrieben, in denen schon bisher 3G galt, etwa bei Veranstaltungen und in Restaurants, müssen die Mitarbeiter nun an mindestens zwei Tagen pro Woche einen negativen PCR-Test vorzeigen. Die Tests müssen von den Arbeitgebern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Außerdem müssen die Beschäftigten bei der Durchführung der Tests vor Ort überwacht werden. Der BVMW befürwortet die 3G-Regel am Arbeitsplatz grundsätzlich. Achim von Michel sagte in der Augsburger Allgemeinen: „Grundsätzlich ist die jetzt notwendige Pflicht von regelmäßigen Schnelltests in Betrieben ab zehn Mitarbeitern für Ungeimpfte zu begrüßen“. Allerdings sind die Tests mit Kosten und einem hohen Zeitaufwand für die Arbeitgeber verbunden. Darüber hinaus gibt es bislang keine rechtliche Grundlage, die es erlaubt, Mitarbeiter nach dem Impfstatus zu fragen. Der BVMW fordert daher einen allgemeinen „gesetzlich geregelten Abfrageanspruch.“