Erfolgreiches Hybrid-Event zum Europäischen Einheitspatent

Am 27. April 2022 veranstaltete der BVMW Bayern in Zusammenarbeit mit Anaqua ein Hybrid-Event zum Europäischen Einheitspatent. Drei spannende Experten-Vorträge und insgesamt etwa 140 Teilnehmer machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

v.l.n.r.: Achim von Michel (Politikbeauftrager BVMW Bayern), Till Gerhard (Patentanwalt MFG Patentanwälte), Thomas Kimpfbeck (Dozent und Patentanwalt Kanzlei KIMPFBECK) & Antje Heuer (Patentanwältin Beetz & Partner mbB) (Bildnachweis: WORDUP PR)

Das erste Event der diesjährigen IP-Management-Veranstaltungsreihe des BVMW Bayern in Zusammenarbeit mit Anaqua, dem Premium-Anbieter von integrierten End-to-End-Managementlösungen für Innovation und geistiges Eigentum, war ein voller Erfolg. Thema der Veranstaltung war die geplante Einführung des Europäischen Einheitspatents (EEP) und des Einheitlichen Patentgerichts (Unified Patent Court, UPC), mit der eine weitgehende Harmonisierung des europäischen Patentrechts einhergehen wird.

Das Hybrid-Event fand am 27. April 2022 in den WeWork Offices in München statt und wurde via Livestream online übertragen. Neben dem interessierten Fachpublikum vor Ort waren virtuell über 130 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer live dabei, um sich über das neue Einheitspatent zu informieren.

Nach einführenden Worten von Achim von Michel, dem Landesbeauftragten für Politik im BVMW Bayern, übernahm Antje Heuer von Beetz & Partner mbB die Moderation und führte souverän durch das Event. Den Auftakt der Vorträge machte Rechtsanwalt Konstantin Schallmoser von Preu Bohlig & Partner, der live aus Paris zugeschaltet wurde. In seiner umfassenden Erläuterung der Verfahren im neuen UPC-System galt der Blick insbesondere den Chancen und Risiken für das IP-Management. Anschließend referierte Till Gerhard von MFG Patentanwälte über die Anmelde- und Validierungsoptionen im neuen Patentsystem und die Best Practices für die nationale und regionale Strategie. Als Drittes standen dann beim Vortrag von Thomas Kimpfbeck, Dozent und Patentanwalt der Kanzlei KIMPFBECK, die Kosten und Nutzen des Einheitspatentsystems für den Mittelstand im Mittelpunkt.

Nach einer Fragerunde und einigen Anmerkungen von Dr. Heiner Flocke, dem Vorsitzenden des Patentvereins, fand die Veranstaltung bei Catering, das freundlicherweise von Beetz & Partner gestiftet wurde, einen entspannten Ausklang.