BVMW Bayern und Botschafter Usbekistans luden Mitgliedsunternehmen ein

Der BVMW Bayern hat sich letzte Woche mit dem usbekischen Botschafter Nabijon Kasimov getroffen und über wirtschaftliche Kooperationsmöglichkeiten gesprochen.

von rechts: S.E. Nabjon Kasimov (Botschafter Usbekistans), Susanna Bertschi, Leitung BVMW Bayern, Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes Donau-Ries des BVMW im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

Mitgliedsunternehmen des BVMW Bayern waren ebenfalls dazu eingeladen und konnten so mehr über die Möglichkeiten des zentralasiatischen Landes erfahren.

„Ich glaube, dass in fast allen Bereichen der Wirtschaft gute Aussichten vorhanden sind“, erklärte Kasimov. Sowohl inländische als auch internationale Unternehmen erhalten durch großzügige staatliche Investitionsprogramme, den infrastrukturellen Auf- und Ausbau in Usbekistan und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit des Landes die Chance, ihre internationalen Geschäftsaktivitäten in Usbekistan verstärkt zu entfalten.

Die EU hat die positiven Reformtrends in Usbekistan bereits erkannt und das Land 2021 in das GSP+ Arrangement aufgenommen. Somit entfallen die Zölle auf zwei Drittel aller Güter, die in der offiziellen Produktliste der EU stehen. Darüber hinaus wurden im Jahr 2020 in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, Repräsentanzen der Auslandshandelskammern und des BVMW eröffnet. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland trägt somit auch zur Stärkung der Beziehungen beider Länder und zum Austausch wertvoller Erfahrungen bei.

„Es war eine große Ehre und Freude, dass sich der Botschafter S.E. Nabijon Kasimov zwischen seinen wichtigen Terminen im bayerischen Wirtschaftsministerium und im bayerischen Landwirtschaftsministerium sehr viel Zeit genommen hat, um mit ausgewählten Mitglieds-Unternehmen des BVMW ausführlich über die Pläne ihrer Unternehmen und die sich daraus ergebenden Entwicklungsmöglichkeiten seines Landes in Usbekistan und der Wirtschaft hier in Süddeutschland zu sprechen. Und es war eine große Ehre, dies im Landwirtschaftsministerium veranstalten zu dürfen“, resümierte Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes Donau-Ries des BVMW im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb.

„Generell kann man das Investitionsklima in Usbekistan als günstig und sich dynamisch entwickelnd beschreiben. Interessante vielversprechende Felder für Investitionen im Land sind zum Beispiel Produktion, Energiesektor, Bildung, Chemie-, Energie-, Geologie-, Elektro- und Leichtindustrien. Auf der anderen Seite erwartet Usbekistan einen kräftigen konjunkturellen Aufschwung und davon können die Unternehmen in Bayern und Süddeutschland sicherlich profitieren“, fügt Susanna Bertschi, Leitung BVMW Bayern, hinzu.

Dem damit erfolgten ersten Treffen dieser Art sollen weitere folgen. Zudem ist im November 2021 eine Unternehmerreise für Mitglieder des BVMW geplant. Die Unternehmen erfahren dort mehr über die Geschäftsmöglichkeiten für deutsche und usbekische Unternehmen und können sich erfahrungsbasierte Informationen über den Wirtschaftsstandort Usbekistan direkt vor Ort holen.

Außerdem ist am 23. Juli ein WebImpuls unter Mitwirkung von S.E. Nabjon Kasimov und Reinhold von Ungern-Sternberg aus der BVMW Bundeszentrale in Berlin geplant.