BVMW tritt "Bündnis für Mobilität" in NRW bei

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist dem „Bündnis für Mobilität“ beigetreten. Neben zahlreichen Wirtschaftsverbänden und Institutionen des Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen setzt sich auch der BVMW für eine Mobilitätsoffens...

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist dem „Bündnis für Mobilität“ beigetreten. Neben zahlreichen Wirtschaftsverbänden und Institutionen des Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen setzt sich auch der BVMW für eine Mobilitätsoffensive ein, um dem jahrelangen Investitionsstau im größten Bundesland zu begegnen. Dazu erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW:

„Der Mittelstand begrüßt die neue Initiative zur Stärkung der Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Ich bin zuversichtlich, dass die jahrelange Kritik an der Verkehrspolitik unseres Landes die Verantwortlichen in Düsseldorf für die enorme Bedeutung einer Infrastrukturoffensive sensibilisiert hat. NRW darf als logistisches Drehkreuz Mitteleuropas nicht länger Stauweltmeister bleiben und muss sich in den kommenden Jahren an die Herkulesaufgabe heranwagen, sämtliche Verkehrsträger in einem Prozess der Verschmelzung simultan fit für die Zukunft zu machen. An sinnvollen Konzepten und Ideen zur Umstellung auf digital gesteuerte Verkehrsnetze fehlt es nicht. Es wird nun darauf ankommen, die halbherzige Vorgängerversion der Mobilitätsoffensive mit Tatkraft zu ersetzen. NRW verfügt künftig über einen erweiterten Investitionsrahmen und muss diesen nun im dezentralen Wettbewerb der Ideen für seine Bürger nutzbar machen. Dass politische Prozesse durch die Öffentlichkeit kritisch begleitet werden müssen, zeigt der unsinnige Vorschlag von Vertretern der Regierungsparteien zur Lösung des Emissionsproblems über eine kostenfreie Nutzung des ÖPNV nachzudenken. Leider unterstrich auch dieser Einwurf die erheblichen ordnungspolitischen Defizite in den Reihen der Regierungskoalition. Es wird Zeit, dass NRW im Bereich der Infrastrukturpolitik Akzente setzt und wieder zur Benchmark im Ländervergleich wird.“