Mittelstand unterstützt Standortpolitik der NRW-Landesregierung

Der NRW-Mittelstand begrüßt die Standortstrategie der NRW-Landesregierung. Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW setzt darauf, dass es gelingt, NRW als Gründerstandort in den Fokus von Investoren zu rücken:

„Mehr Markt, weniger Staat - NRW muss jetzt auf die Kraft innovativer Unternehmen setzen, um sich vom lähmenden Bundestrend abzukoppeln. Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen spürt auch heute noch die Lasten des Strukturwandels der Vergangenheit. Über Jahrzehnte lenkte die Politik Kapital in überkommene Branchen und entzog der Wirtschaft im guten Glauben wichtige Ressourcen, was zu regionalen Verwerfungen führte. In der Gegenwart braucht es regionale Frischzellenkuren, um das verhältnismäßig schwache Investitionsklima mit niedrigen Investitionsquoten zu verbessern. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass die Landesregierung auf der Basis ihres neuen Leitbildes „Industrie ist Zukunft“ eine aktive Standortpolitik ins Auge fasst, die mit Sicherheit die lähmende Berliner Bundespolitik kontrastieren wird und unseren Standort stärker in den Fokus von Investoren und Gründern rücken dürfte. Schlanke Verwaltungsprozesse, einfache Gründungsverfahren und steuerliche Forschungsförderung sind Elemente, die den öffentlichen Haushalt nicht belasten, aber die Wirtschaft beleben können. Die fiskalischen Engpässe zwingen die öffentliche Hand zudem zu kreativer und realistischer Standortpolitik. Das verhindert einen Rückfall in Zeiten des Dirigismus.“