Exit aus der Corona-Starre: Offener Brief von Mario Ohoven an die Bund

Der Mittelstand fordert angesichts des massiven Konjunktureinbruchs in Deutschland wegen der Corona-Krise eine Aufhebung des Lockdowns noch im Mai.

In einem „Offenen Brief“ des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) an die Bundeskanzlerin sowie an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder heißt es: „In großer Sorge um die Zukunft dieses Landes und um den Wohlstand seiner Bürger appellieren wir an die Politik: Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen dieses Landes. Es geht um das Schicksal des deutschen Mittelstands. Heben Sie den Lockdown auf, bevor es zu spät ist!“

Hinter dieser Forderung steht die große Mehrheit der Mitglieder des Verbandes. Laut einer Umfrage aus dieser Woche, an der sich mehr als 2.500 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben, fordern 78,8 Prozent eine Beendigung des Lockdown spätestens Ende Mai. Ein Drittel (34,3 Prozent) plädiert sogar für einen sofortigen Exit.

Aus diesen Zahlen spreche die „große Verzweiflung im deutschen Mittelstand“, heißt es in dem Brief. „Wir fordern, dass künftig die Erfordernisse der Wirtschaft in Ihrer Corona-Politik einen deutlich höheren Stellenwert erhalten als bislang.“ Unterzeichnet ist der Brief von BVMW-Präsident Mario Ohoven sowie den Vizepräsidenten Dr. Jochen Leonhardt und Dr. Hans-Michael Pott.

Hier finden Sie den genauen Wortlaut: t