Vermögensabgabe ist zerstörerischer ideologischer Aderlass

Der BVMW weist die Forderung von SPD und Linkspartei nach einer Vermögensabgabe zurück. Dazu erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Mittelstandsverband:

„Mit ihrer Forderung nach einer Vermögensabgabe zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns versuchen Linkspartei und Sozialdemokraten die Pandemie-Krise zur Exekution ihrer eigentlichen Agenda auszunutzen. Diese besteht im Wesentlichen darin, privatwirtschaftliches Engagement zurückzudrängen und den Einfluss des Staates in der Wirtschaft zu erweitern. In der Koalition mit der Union konnten sich die Sozialdemokraten die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer noch verkneifen. Diese Schamgrenze wird in einer möglichen rot-rot-grünen Koalition fallen. Als Mittelstand warnen wir davor, diese Büchse der Pandora zu öffnen und mit immer neuen Abgaben die Substanz der Wirtschaft anzugreifen. Was die Vertreter der Vermögensabgabe wissentlich übersehen, ist die Tatsache, dass Vermögen überwiegend als Betriebsvermögen in den Wirtschaftsprozess integriert sind. Wer eine Vermögensabgabe fordert, nimmt die Schwächung der Privatwirtschaft und den damit verbundenen Arbeitsplatzabbau billigend in Kauf. Dies wäre dann der Preis, den unsere Gesellschaft für derartige ideologische Irrungen zu zahlen hätte.“