Mittelstand warnt vor Aktionismus und lehnt Lockdown ab

Vor der Entscheidung über weitere Lockdown-Maßnahmen warnt der Mittelstand vor den schwerwiegenden Folgen eines Industrie-Lockdowns und fordert einen Fahrplan zur Öffnung der Wirtschaft.

Unsere Betriebe benötigen dringend Planungssicherheit. Destruktiver politischer Aktionismus und das wöchentliche Hin und Her befeuern neue Rezessionsgefahren, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft:

„Es ist brandgefährlich, die Lieferketten zum wiederholten Male zu unterbrechen. Die Grundversorgung der Bevölkerung wie auch die medizinische Infrastruktur können ohne funktionierenden Wirtschaftskreislauf nicht lange bestehen. Das muss die Politik in Rechnung stellen. Industrie, Handel und Gastgewerbe haben bewiesen, dass ein Wirtschaftsleben unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen aufrechterhalten werden kann. Mit immer neuen Maßnahmen und hektischem Aktionismus droht die Politik Maß und Mitte aus den Augen zu verlieren, wenn sie erneut schärfere Maßnahmen und möglicherweise einen Lockdown der Industrie beschließt. Es ist zielführender, sämtliche Kräfte auf die Distribution der Impfungen zu konzentrieren, um weitere schwerwiegende Fehler im Kampf gegen Corona zu vermeiden.“