Neue Landesregierung muss freien Märkten vertrauen

Der Mittelstand in Nordrhein-Westfalen mahnt vor der Bildung der neuen Landesregierung marktwirtschaftliche Reformen an. Gerade die NRW-Politik habe lange Zeit auf staatliche Steuerungsmodelle gesetzt.

„Ein schwarz-grünes Bündnis kann zum Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts beitragen, wenn von Beginn an eine gemeinsame Linie zum Abbau wachstumsfeindlicher Regulierungen gefunden wird. Ideologische Irrwege wie Klimaabgaben, Mietendeckel, Tariftreuegesetze, Ausbildungsplatzabgaben oder Homeoffice-Pflicht schwächen unseren Mittelstand und untergaben letzten Endes die angestrebte Verschmelzung ökologischer und ökonomischer Ziele. Ohne einen robusten Mittelstand sind gesellschaftliche Transformationsprozesse, seien sie auch noch so wünschenswert, zum Scheitern verurteilt. Unsere Wirtschaft muss schnell auf einen höheren Produktivitätspfad finden, um die Lasten der Kriegs-Sanktionen sowie der Lockdowns aus dem Weg räumen zu können. Visionäre Politik setzt Rahmenbedingungen und überlässt den Innovations- und Investitionsprozess freien Märkten", so NRW-Landesgeschäftsführer Politik Herbert Schulte.