Suchergebnisse

Ergebnisse werden geladen.
Bildquellen: Stuttgart Marketing GmbH, Fraunhofer IPA, Landtag von Baden-Württemberg, BVMW Stuttgart-Nord.

Aktuelle Förderangebote für gewerbliche Unternehmen

Für die Wirtschaftspolitik des Bundes und Landes muß es wichtigestes Ziel bleiben, die mittelständischen Unternehmen, die sich ansonsten auf einer gesunden Basis befinden, bei kurzfristigen Liquiditäts- und Finanzierungsproblemen angemessen zu unterstützen. Dies ist eine der Masterforderungen des BVMW. Wir haben auf dieser Seite einige hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt. 

Ihre Fragen nach verschiedenen Beratungsangeboten des Landes wie z.B. geförderte Kurzberatungen, Sonderprogramme Krisenberatung, Turn-Around-Beratung beanworte ich Ihnen gerne. Bitte nehmen Sie Kontakt auf:             

BVMW Stuttgart, Petra Hetzel, petra.hetzel (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de 

 

Hans-Joachim Metternich - Kreditmediator Deutschland

Hans-Joachim Metternich

Hans-Joachim Metternich nimmt im Auftrag der Bundesregierung die Aufgabe als bundesweit agierender Kreditmediator in Deutschland wahr. Er wird dabei von  einem aus Kreditfachleuten bestehenden Team unterstützt.

Hans-Joachim Metternich, 1943 in Siegen geboren, studierte Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt und Würzburg und schloss sein Studium als Diplom-Kaufmann ab. Nach Tätigkeiten bei der Bezirksregierung Koblenz und einer Tätigkeit als Leiter des Referats „Finanzielle Wirtschaftsförderung" im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr wechselte er 1993 als Ressortleiter „Kredite, Zuschüsse" zur neu gegründeten ISB Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz. Zuvor hatte er das Konzept für die ISB als Leiter einer dazu gegründeten Arbeitsgruppe des Ministeriums erarbeitet und umgesetzt. 1995 wurde er zum Geschäftsführer und 1997 zum Sprecher der Geschäftsführung der ISB bestellt. Seit Februar 2010 ist Hans-Joachim Metternich Kreditmediator der Bundesregierung.

Flyer: Probleme bei der Finanzierung

Hier erhalten Sie einen Überblick über den Ablauf eines Mediationsverfahrens des Bundes 

 

Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz - Kreditmoderator Baden-Württembergs

Staatssekretär Richard Drautz

Drautz: "An mich kann sich jedes Unternehmen wenden, dessen laufende Kreditverhandlungen ins Stocken geraten sind"

die Landesregierung hat in ihrer gestrigen Sitzung einvernehmlich Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz zum Kreditmoderator des Landes ernannt. "Der Kreditmoderator soll helfen, Kreditverhandlungen zwischen Unternehmen und Banken, die ins Stocken geraten sind, wieder anzuschieben. Daher können sich alle in Baden-Württemberg ansässigen Unternehmen, bei denen die aktuellen Kreditverhandlungen abzubrechen oder gar endgültig zu scheitern drohen, schriftlich an den Kreditmoderator wenden", teilte das Wirtschaftsministerium heute in Stuttgart mit.

Drautz wies darauf hin, dass es durch die Bemühungen des Wirtschaftsministeriums häufig gelingt, in Kombination mit staatlichen Finanzierungsinstrumenten eine tragfähige Gesamtfinanzierung darzustellen. Darunter fallen insbesondere die Förderkreditprogramme der L-Bank, sowie durch Bürgschaftsbank, L-Bank oder Land zu gewährende Bürgschaften. Mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) und der L-Bank stehen auch eigenkapitalnahe Finanzierungsformen bereit.

Voraussetzung, um sich an den Kreditmoderator zu wenden: Stets vorangegangene Gespräche mit der Hausbank. Betroffene Unternehmen informieren den Kreditmoderator schriftlich ausführlich über deren wirtschaftliche Situation "und befreien deren Hausbank uns gegenüber vom Bankgeheimnis". Alles Weitere hängt dann vom Einzelfall ab," so Drautz. Weitere Voraussetzung:Im Rahmen seiner Tätigkeit steht Drautz auch in engem Kontakt zum Kreditmediator des Bundes. Darüber hinaus richtet sich das Angebot ausschließlich an Unternehmen, bei denen keine Insolvenzantragspflicht besteht.

Interview des Staatsanzeigers mit Herrn Drauz: Banken verhalten sich trotz erster Aufschwungtendenzen noch zögelrich in der Kreditvergabe. mehr... 

Förderdatenbank - Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.

Förderdatenbank - Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. mehr....

 

KfW Bankengruppe

KfW Bankengruppe Als Partner des Mittelstands fördert die KfW Existenzgründer und mittelständische Unternehmen mit langfristigen Krediten und umfassender Beratung. mehr....

 

MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH

MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Ihre Aufgabe ist die Verbesserung der Finanzierungsstruktur von Existenzgründungen und mittelständischen Unternehmen, um die Grundlage für eine solide Unternehmensentwicklung und weiteres Wachstum zu schaffen. mehr....

 

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg unterstützt als wettbewerbsneutrale Selbsthilfe-Einrichtung der gewerblichen Wirtschaft die Finanzierung sinnvoller unternehmerischer Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), bei fehlenden oder nicht ausreichenden Sicherheiten. Die Förderung erfolgt durch Übernahme von Bürgschaften gegenüber einer Hausbank. mehr.... 

 

Förderung zum Themenfeld "Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität (STROM)"

Elektromobilität spielt als Schlüsseltechnologie der Zukunft eine wichtige Rolle: Eine zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs bis hin zum ausschließlich elektrischen Antrieb bietet die Chance, eine starke Reduktion der CO2- und Schadstoffemissionen zu erreichen und die Abhängigkeit von importierten fossilen Rohstoffen zu verringern.

Die Entwicklung zur Elektromobilität steht erst am Anfang. Dennoch ist schon heute abzusehen, dass sie auf viele Branchen und Industriezweige einen starken Einfluss haben wird. Die Bundesregierung hat deshalb im Bereich der Elektromobilität bereits erste richtungsweisende Schritte unternommen. Dazu zählen Maßnahmen, die mit 500 Millionen Euro im Rahmen des Konjunkturpakets II unterstützt werden. Darüber hinaus wurde im August 2009 der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität verabschiedet, der die Grundlage für eine strategisch ausgerichtete Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland legt. Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis spätestens zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren und Deutschland so zu einem Leitmarkt für Elektromobilität wird

Wesentliches Ziel der Förderbekanntmachung zum Themenfeld "Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität (STROM)" aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist es, aufbauend auf den bestehenden Innovationsallianzen neue Innovationspartnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft themenübergreifend zu fördern.

 

Mikrokreditfonds Deutschland

Mit dem Mikrokreditfonds Deutschland verbessert die Bundesregierung für Kleinstunternehmen und Gründungen den Zugang zu Kapital. Der Fond  

  • sichert Kredite von bis zu 20.000 Euro
  • bei einer Laufzeit von bis zu drei Jahren
  • ohne Kredituntergrenze
  • ohne Sicherheiten, wie sie üblicherweise von Banken verlangt werden
  • berücksichtigt besonders Unternehmen mit hoher Ausbildungsbereitschaft
  • verschafft Kredite zu einem Zinssatz von zunächst 7,5 Prozent p.a.
  • ermöglicht eine unbürokratische und schnelle Kreditvergabe (im Regelfall eine Woche nach Antragstellung)
  • wird mit einer Laufzeit zunächst bis 2015 eingerichtet

Weitere Fragen? Das Deutsche Mikrofinanz Institut hat unter Fragen zur Mikrofinanzierung eine FAQ-Liste zusammengestellt. 

Bundesregierung will das Instrument der Mikrokredite mit Kapitalspritze stärken Bis Ende 2015 sollen 100 Millionen Euro an mehr als 10.000 Selbständige und Gründer fließen. mehr... 

Kreditvergabe für Mikrokredite erfolgt durch die Bochumer GLS Bank mehr...

Wirtschaftsministerium fördert MONEX - Mikrofinanzierung Baden-Württemberg e.V.   Um den Zugang von Existenzgründerinnen und -gründern zu Mikrofinanzierungen zu erleichtern, fördert das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg seit Beginn des Jahres 2010 MONEX Mikrofinanzierung Baden-Württemberg e.V. Die Mittel dienen der Begleitung der Existenzgründerinnen und -gründer in der Finanzierungsphase. MONEX erhält die Mittel, um die Tragfähigkeit von Gründungsvorhaben zu prüfen, Empfehlungen gegenüber Banken abzugeben, Coaching und Monitoring während der Kreditlaufzeit sowie gegebenenfalls Krisenintervention bei Kreditausfällen anzubieten und es somit Gründerinnen und Gründerinnen zu ermöglichen, einen Mikrokredit zu bekommen. MONEX wird zunächst für die kommenden zwei Jahre mit 493.000 Euro je zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln gefördert. Hintergrund ist, dass es Gründerinnen und Gründer mit kleinem Finanzierungsbedarf bis 25.000 Euro trotz eines hoch entwickelten Bankensektors in Baden-Württemberg oft schwerer haben, Mittel von ihrer Bank oder anderen Kapitalgebern zu erhalten, als Personen, die höhere Beträge benötigen.

Statement von Dr. Ursula von der Leyen zum Mikrokreditfonds

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Europäischer Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg

Der Europäische Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg ist ein wichtiges EU-Finanzierungsinstrument für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Er fördert mit seinen zwei Bereichen "Förderbeich Arbeit und Soziales" und "Förderbereich Wirtschaft" Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungslage in Europa.
Unter dem Motto „Chancen fördern“ unterstützt der ESF in Baden-Württemberg die Entwicklung von Menschen und Unternehmen, um diese in Zeiten sich wandelnder Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt fit für die Zukunft zu machen. Einerseits geht es darum, unsere Wettbewerbsfähigkeit sowohl in der Europäischen Union als auch global zu bewahren. Andererseits müssen wir Menschen mit besonderen Nachteilen gezielt unterstützen und ihnen Aussichten auf Beschäftigung bieten. mehr....

 

AKA Exportfinanzierungskredite

Die AKA Bank unterstützt die deutsche und europäische Exportwirtschaft. Sie bietet Finanzierungen, Refinanzierungen, Risikoübernahme und Dienstleistungen im Zusammenhang mit kurz-, mittel- und langfristigen Exportgeschäften sowie sonstigen internationalen Geschäften.

Zwei Kreditformen stehen zur Verfügung:

  • Plafond A finanziert Lieferantenkredite in Euro für deutsche Exporte;
  • über Plafonds C, D und E werden Bestellerkredite in Euro oder fremden Währungen gewährt.

Generell gilt, dass diese Kredite durch eine Bürgschaft oder Garantie des Bundes (Hermes) gegen politische wie wirtschaftliche Risiken abgesichert werden können.

mehr...

 

DEG Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft m.b.H. (Köln) finanziert Investitionen in Entwicklungs- und Reformländern durch Beteiligung am Kapital des Unternehmens im Investitionsland und Gewährung von langfristigen Darlehen, die in der Regel im Vermögen des Unternehmens im Investitionsland besichert werden. Darüber hinaus berät die DEG Unternehmen bei der Planung und Realisierung von Investitionsvorhaben. Im Rahmen des Public-Private-Partnership-Programms (PPP), das die DEG im Auftrag der Bundesregierung ausführt, können für investitionsvorbereitende oder -begleitende Maßnahmen deutscher Tochtergesellschaften oder Joint Venture in Entwicklungsländern, Südosteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus - etwa Umwelt- und Bildungsmaßnahmen - bis zu 50 % der Kosten, in der Regel nicht mehr als 200.000 € pro Projekt, getragen werden.

mehr...

 

Konjunkturpaket I + II - Entlastung für den Mittelstand

Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise stellt auch für viele mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung dar. Der überwiegende Teil der Unternehmen ist aber gut gerüstet, um eine Durststrecke bis zu einer konjunkturellen Erholung zu meistern. In den vergangenen Jahren ist es vielen mittelständischen Unternehmen gelungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen. Sie stehen meist auf einer soliden Grundlage. Gerade jetzt zahlen sich die Tugenden des Mittelstandes aus: langfristig orientiertes Gewinnstreben, gesundes Wachstum und eine enge Verbundenheit mit ihren Kunden, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihrer Region.

Um den Boden für eine rasche Überwindung der durch die Weltwirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008 ausgelösten Konjunkturschwäche zu bereiten, hat die Bundesregierung mit den Maßnahmenpaketen "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" und "Pakt für Beschäftigung und Stabilität" insbesondere öffentliche und private Investitionen angestoßen und Maßnahmen zur Sicherung der Kreditversorgung ergriffen.

Mit den beiden Konjunkturpaketen und weiteren zusätzlichen Maßnahmen werden in den Jahren 2009 und 2010 Entlastungen von Bürgern und Unternehmen sowie öffentliche Ausgaben im Umfang von insgesamt fast 100 Mrd. Euro wirksam. Dabei gilt das Augenmerk insbesondere dem Mittelstand und seinen Beschäftigten. So kommen im Einzelnen insbesondere folgende Maßnahmen den kleinen und mittleren Unternehmen zugute:

  • Entlastungen von Unternehmen bei der Einkommensteuer in den Jahren 2009 und 2010 (Absenkung des Eingangssteuersatzes von 15 auf 14 %, Anhebung des Grundfreibetrages in 2 Stufen um 340 Euro und der beiden weiteren Tarifeckwerte um 730 Euro)
  • Degressive Abschreibung in Höhe von 25 % für die Jahre 2009 und 2010 sowie Sonderabschreibungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen
  • Anhebung der Grenze für die Ist-Versteuerung im Umsatzsteuerrecht auf bundeseinheitlich 500.000 Euro ab dem 1. Juli 2009 bis Ende 2011
  • Weitere Verbesserung der Absetzbarkeit von privaten Aufwendungen für handwerkliche Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsleistungen, erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten sowie Pflege- und Betreuungsleistungen
  • Bereitstellung von Finanzhilfen in Höhe von 10 Mrd. Euro in 2009 und 2010 für Länder und Kommunen zur Förderung von Investitionen insbesondere in die Bildungs-Infrastruktur
  • Absenkung des paritätisch finanzierten Beitragssatzes in der Gesetzlichen Krankenversicherung um 0,6 Prozentpunkte zum 1. Juli 2009
  • Förderung des Ausbaus des Internet-Breitbandnetzes
  • Aufstockung der Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW und andere Maßnahmen zur höheren Energieeffizienz um 3 Mrd. Euro im Zeitraum 2009-2011
  • Aufstockung der Mittel für das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM" in 2009 und 2010 um 900 Mio. Euro auf 1,5 Mrd. Euro
  • Aufstockung der Mittel für den ERP-Startfonds zur Bereitstellung von Wagniskapital für junge innovative Unternehmen um 300 Mio. Euro
  • Optimierung verschiedener Produkte im Rahmen der Exportkreditgarantien des Bundes ("Hermesbürgschaften")

Wirtschaftsfonds Deutschland

Zusätzlich stellt die Bundesregierung ein Bürgschafts- und Kreditvolumen von 115 Mrd. Euro für den "Wirtschaftsfonds Deutschland" bereit. Im Rahmen des Wirtschaftsfonds profitieren mittelständische Unternehmen von einem zusätzlichen Kreditvolumen der KfW in Höhe von 15 Mrd. Euro, mit dem das Kreditangebot der privaten Bankwirtschaft verstärkt wird. Dieses Instrument ist bis Ende 2009 befristet. Des Weiteren stehen 75 Mrd. Euro an Bürgschaften bzw. Garantien zur Absicherung von Krediten zur Verfügung. Die restlichen 25 Mrd. Euro sind als Kreditvolumen für größere Unternehmen vorgesehen.

 

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das ZIM startete am 1. Juli 2008 und bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 eine verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen. Dies erfolgt durch eine attraktive Förderung von Kooperations- und Netzwerkprojekten und seit 2009 zusätzlich durch die Förderung von Einzelprojekten. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Ziel dieses Förderbereiches ist es, die Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nachhaltig zu unterstützen und einen Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu leisten.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen durch die Förderung zu verstärkter Innovationstätigkeit angeregt werden. Das ZIM besteht aus drei Modulen:

  • ZIM-KOOP - fördert gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von zwei oder mehreren Unternehmen oder die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
  • ZIM-NEMO - fördert anteilig die Kosten des Netzwerkmanagements, die bei der Konzeption und Durchführung eines innovativen Netzwerks mehrerer KMU, Forschungseinrichtungen und sonstiger regionaler Einrichtungen entstehen.
  • ZIM-SOLO - fördert einzelbetriebliche  FuE-Projekte von Unternehmen, die diese Vorhaben mit eigenem Personal im Betrieb durchführen.

Die Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen tragen zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft bei. Mit dem direkten Wissenstransfer werden neue technologische Erkenntnisse in marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt.

Im Rahmen des Konjunkturpakets wurden die Mittel für das ZIM-Programm erheblich aufgestockt. Damit werden die Konjunktur- und Wachstumsperspektiven der mittelständischen Wirtschaft wesentlich verbessert.  

Auf Grund der Themen- und Technologieoffenheit und der unbürokratischen administrativen Abwicklung betrachten die KMU nach einer DIHK-Umfrage das ZIM als "best-practice" bei den Förderprogrammen. Dementsprechend wird das Programm von den mittelständischen Unternehmen stark nachgefragt (bis Jahresende sind über 8.500 Anträge zu erwarten).

mehr...

 

Wichtige Maßnahmen zur Sicherung Ihres finanziellen Spielraums

Leiterin des Kreisverbands
Petra Claudia Hetzel Petra Claudia  Hetzel

Postfach 1345
71656 Vaihingen
Tel: work+49 7042 374394
Fax: fax+49 7042 374421
E-Mail: petra.hetzel (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de
Web: http://www.stuttgart-nord.bvmw.de

hCard Logo
Kontaktdetails

20.04.10 Wirtschaftsministerium bewilligt Baden-Württemberg International Zuschuss für Gruppenbeteiligungen an Auslandsmessen

Für Gruppenbeteiligungen an Auslandsmessen im Jahr 2010 hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg International - bw-i - einen Zuschuss in Höhe von 300.000 Euro bewilligt. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart mit. bw-i setzt das Förderprogramm im Auftrag des Wirtschaftsministeriums um.

Gefördert werden Unternehmen aus Baden-Württemberg, die sich in einer Gruppe von mindestens drei Teilnehmern an einer Auslandsmesse beteiligen. "Ziel ist es, baden-württembergischen Unternehmen den Zugang zu Auslandsmärkten zu erleichtern", erklärte Ernst Pfister. Dabei werden Messebeteiligungen in schwierigen und weit entfernten Märkten finanziell stärker gefördert. Bei Messen in der EU, Island, Norwegen und der Schweiz betragen die Zuschüsse maximal 3.000 Euro, in allen übrigen Ländern maximal 6.000 Euro. Für jede Messe stehen insgesamt höchstens 30.000 Euro zur Verfügung. In einem Kalenderjahr ist nur eine Förderung pro Firma möglich. Der Antrag muss bw-i zwei Monate vor der Messe vorliegen.

Im Jahr 2009 wurden 156 Firmen auf 38 Messen gefördert. Antragsteller waren meist kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weit unter fünf Millionen Euro.

Antragsunterlagen sowie die genauen Förderkriterien gibt es bei Baden-Württemberg International Inge Schwarz, Willi-Bleicher-Straß2 19, 70174 Stuttgart / Tel.: 0711/22787-61, Fax: 0711/22787-20, E-Mail: inge.schwarz (please no spam) @ (please no spam) bw-ipro.de www.bw-i.de.

 

Mitglied werden

Baden-Württemberg

Geschäftsstelle Stuttgart Nord