Suchergebnisse

Ergebnisse werden geladen.

BVMW Wirtschaftsregion Stuttgart

 
BVMW bei Tanz der Vampire im Mai 2011;
Wirtschaftstalk mit W. Grupp, Trigema, auf dem Stuttgarter Fernsehturm;
Im Gespräch mit Wirtschaftsminister Nils Schmid anlässlich der Gründung der Allianz für Fachkräfte;
Mittelständler erleben Teambildung im Hochseilgarten;

Die BVMW-Geschäftsstelle Stuttgart-Süd, Kurt Mezger, begrüßt Sie herzlich auf ihren Seiten!

Für Unternehmer aus der Metropolregion Stuttgart stehe ich gerne als persönlicher Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und unterstütze Sie bei:
- dem Aufbau und der Erweiterung Ihres eigenen Kontakt-Netzwerkes,
- der Lösung konkreter Unternehmensprobleme,
- der Gewinnung von Trend-Informationen,
- der Einflussnahme auf kommunaler Ebene,
- der Gestaltung von Projektgruppen/Arbeitskreisen.

GeMit Schrittzählerwettbewerb: "Wer war zuerst In Rom?"

AOK Gesundheitscoach Paratalidis mit dem Siegerteam. Foto: Köppen

Mit knapp 3,3 Mio. Schritten gewann das Team 3 Engel für Charly von Binder Optik den Schrittzählerwettbewerb in der GeMit-Nachbarschaft Böblingen / Sindelfngen. Für die Gewinnerinnen gab es dann am 7.4.2017 je eine Urkunde und ein "Wellness-Package". Der Schrittzählerwettbewerb war die erste Maßnahme im Projekt Gesunder Mittelstand.

Weitere Maßnahmen werden sein:
Kurs Rückenfit, Stressbewältigung/Entspannung , Essen und Wohlfühlen, Rauchersprechstunde, Gesundheitscheck

4. "Innovationspolitisches Frühstück" gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Auf Initiative von MdB Dr. Stefan Kaufmann hin fand am 3.4.17 das 4. "Innovationspolitische Frühstück" gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat der CDU e.V. in Stuttgart statt. Staatssekretärin Katrin Schütz und viele Experten aus Wirtschaft und Startup-Szene diskutierten in toller Atmosphäre bei LIVE AT STUTTGART im Leitz Areal über Startups, ihre Finanzierung und Venture Capital. Es zeigte sich: Die Weichen sind und werden gestellt, aber Stuttgart muss gerade im internationalen Vergleich im Bereich Startups noch deutlich aufholen. Das Potential in der Region und auch in Baden-Württemberg ist in jedem Fall vorhanden!

Quelle: Text und Abb.: CDU

Unternehmertag Ulm als Plattform für Networking

Eröffnung durch Innenminister Strobl
Bei "Alles digital - oder was" durften natürlich auch NO-DNA und PEPPER nicht fehlen. Abb. SWP
Minister Strobl freut sich gemeinsam mit Veranstalter Raguse und den BVMW-Kollegen Hetzel und Mezger über einen gelungenen Start in den Eventtag.

Auch in der 18. Auflage hat sich der Unternehmertag als Plattform zum Knüpfen von Netzwerken und Anbahnen von Geschäftskontakten bewährt. Etwa 100 Aussteller mit Fokus auf Branchen wie IT, Medien, Public Relations, Messebau, Marketing, Coaching und Verkaufstraining, aber auch Banken präsentierten sich am Donnerstag in der Donauhalle. Erfolg für Veranstalter Karlheinz Raguse vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft: Es wurden etwa 1200 Besucher gezählt.

Die Eröffnung übernahm zunächst mal der japanische Protokoll-Roboter „Pepper“, den der Münchner Spezialist No DNA mitgebracht und als Moderator programmiert hatte. So konnte Pepper auch Innenminister Thomas Strobl ankündigen, der zudem für Digitales verantwortlich ist und zum Motto des Untermehmertags sprach: „Alles digital – oder was?!“ Strobl erklärte, dass die Digitalisierung die Welt rasant verändert. Auch das Automobil-Land Baden-Württemberg müsse sich auf Veränderungen durch das autonome Fahren einstellen. Darin lägen aber auch Chancen für neue Arbeitsplätze.

Quelle: Südwest Presse: >>> ganzen Bericht lesen

Sechster Jahresauftakt von Wirtschaftsförderung und BVMW: Junge Tradition mit inhaltlicher Substanz

Ines Aufrecht
Dr. Andre Baumann
Josue Ruiz
Gruppenbild "mit Dame"
Freundlicher Empfang durch Eurowings
Ines Aufrecht und Kurt Mezger zusammen mit Armin Serwani (FDP) rechts sowie BVMW-Mitglied Gunther V. Gühne.
Am Ende eines gelungenen Events.
 
 

Stuttgart, 29.3. - Bereits zum sechsten Mal veranstalteten die Wirtschaftsförderung der Landeshaupt-Stadt Stuttgart und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft ihren gemeinsamen  Jahresauftakt im Rathaus. Das Leitthema ist jedes Jahr ein anderes, rund 200 wissbegierige Unterhemer/innen waren gekommen. Dieses Mal stand das „Nachhaltige Wirtschaften“ im Mittelpunkt. Zum besonderen Profil dieser Veranstaltungsreihe, die bereits über die Qualität eine jungen Tradition verfügt, gehört die Möglichkeit, bis in den frühen Abend hinein zu diskutieren und dabei Einsichten und Erfahrungen auszutauschen.

„Der Mittelstand ist das wirtschaftliche Rückgrat und ein wichtiger Jobmotor für die Landeshauptstadt Stuttgart. Und gerade das Nachhaltige Wirtschaften spielt eine immer größere Rolle. Deshalb ist die städtische Wirtschaftsförderung auch Ansprechpartnerin für Stuttgarter Unternehmen, die sich für den Themenbereich Nachhaltiges Wirtschaften und Corporate Social Responsibility interessieren. Wir informieren beispielsweise über die verschiedenen Möglichkeiten der Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Auch sind wir an diversen Projekten beteiligt. So gehen vier städtische Unternehmen mit gutem Beispiel voran und durchlaufen als Pioniere unter Federführung der Wirtschaftsförderung den Prozess der Gemeinwohlbilanzierung. Ein weiteres Projekt ist 'SIA – Verantwortung und Erfolg im Mittelstand', aus dem ein Nachhaltigkeitsnetzwerk mit einer Vielzahl von Pilotbetrieben hervorgegangen ist," so Ines Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft reflektierte das Ergebnis der Landtagswahl und meine: „Eine Liebesheirat war es nicht, aber Grün-Schwarz führt eine gute Ehe.“ Er verwies darauf, dass bereits MP Günter Oettinger die Nachhaltigkeit in sein Regierungsprogramm aufgenommen hatte. Auf das moderne Kundenverhalten angesprochen, erläuterte er: „Europaweite Umfragen haben ergeben, dass heute bereits rund 20 bis 30 Prozent der Kunden Wert darauflegen, dass Waren und Dienstleitungen nachhaltig produziert werden.“ Nachhaltigkeit sei also für den wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar. Baumann machte vor allem das Angebot an mittelständische Unternehmen, den Support der Landesregierung zu nutzen: „Die für jeden zugängliche WIN-Charta will nachhaltig wirtschaftende Unternehmen darstellen und auszeichnen, den Nachhaltigkeitsgedanken in möglichst vielen Unternehmen des Landes verankern, einen regionalen Mehrwert für die Region schaffen und insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ein umsetzbares und transparentes System ermöglichen.“

Josué Ruiz, Geschäftsführer von Hochland Kaffee schilderte beredt, wie die Familientraditionen der Kaffeebohnen-Anbauer in Costa Rica und die Familientraditionen der Stuttgarter Familie Hunzelmann wirtschaftlichen Erfolg und Nachhaltigkeit in Einklang bringen. Ruiz: „Das funktioniert über Generationen hinweg, weil jeder persönlich die Verantwortung für soziale Verträglichkeit, Umweltschutz und Produktqualität zu seinem Leitbild gemacht hat.“

Dr. Ulrich Köppen, Landesbeauftragter Politik des BVMW,  skizzierte jüngste Erfolge des BVMW, die sich unmittelbar auf den Alltag der Unternehmen auswirken, etwa die Einführung der Flexirente als Ergänzungsmodell zur Rente mit 63, die viele Probleme im Bereich Fachkräftemangel verursacht hätte.  Der BVMW steigere außerdem sein Unterstützungsangebot für KMUs. „Iran: Auf zu neuen Ufern?“ hieß ein Info- und Workshop-Tag im Turmforum Hauptbahnhof. Organisiert wurde er von der neu gegründeten Verbraucherberatung von Unternehmern für Unternehmer: der Expertenring Stuttgart setzt sich aus Mitgliedern der Verbände BVMW und IBWF zusammen. Sie  bieten der Region ein fundiertes Beratungsangebot an, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Der BVMW engagiere sich besonders für die 90 Prozent der Unternehmen, die maximal 20 Mitarbeiter haben und denen er in ihren unternehmerischen Herausforderungen mit Rat und Tat zur Seite steht, so Köppen. Der BVMW veranstaltet am 28. September in Stuttgart wieder einen Wirtschaftstag mit reichhaltigen Informationen und Workshopvorträgen zum Thema „Smartes Unternehmen und effektives Energiemanagement“.

Organisiert und in gewohnt lockerer Form moderiert wurde der Nachmittag wieder durch den Initiator und Leiter der BVMW Geschäftsstelle Wirtschaftsregion Stuttgart, Kurt Mezger.

„Iran: Auf zu neuen Ufern?“ Info- und Workshop-Tag im Turmforum Hauptbahnhof am 20.März 2017

In einer ersten Veranstaltung konnte sich der ExpertenRing Stuttgart mit Erfolg vorstellen.
>>> weiter lesen

s‘Kässle ist zu - Mittelstands-Tafelrunde Ministerin Edith Sitzmann

Unser Foto zeigt von links Arthur Zimmermann, Edith Sitzmann, Dr. Helmut Baur und Dr. Ulrich Köppen
Die ganze "Tafelrunde".

Stuttgart - Auch ein wohlhabendes Bundesland wie Baden-Württemberg braucht ein effektives Finanzmanagement. Dies war eines der Ergebnisse einer politischen Tafelrunde mit einem guten Dutzend Unternehmer/innen und der Finanzministerin  Edith Sitzmann. Die grüne Ministerin hatte zwei Fachreferenten mitgebracht und parlierte im Restaurant „Plenum“ im Landtag ausgiebig über die Themen: Erbschaftsteuer, Gewerbesteuer, Investitionen, Bürokratielast und mehr. Auch der Umgang mit der sich destruktiv verhaltenden AFD-Fraktion wurde beleuchtet.

Sitzmann über ihren Berufsalltag: „Alle, die zu mir kommen, wollen immer nur das eine, nämlich Geld. Aber meine Standardantwort lautet s‘Kässle ist zu.“ Die exzellent vorbereitete Politikerin erläuterte allerdings auch ihre Überzeugung, dass das Finanzministerium zu einer aktiven Gestaltung des Landes beizutragen hat. Besonderen Wert legt die Freiburger Politikerin darauf, dass die Bürger/innen nicht weiter belastet werden und dass die mittelständischen Unternehmen adäquate Rahmenbedingungen behalten, um Gewinne zu machen und Arbeitsplätze zu sichern beziehungsweise aus auszubauen. Organisiert hatte die politische Tafelrunde Landesbeauftragter Dr. Ulrich Köppen, besonderen unternehmerischen und finanziellen Sachverstand steuerten die BVMW-Vorstände Dr. Helmut Baur und Arthur Zimmermann bei. Sitzmann betonte besonders die enge Zusammenarbeit mit dem CDU-geführten Innenministerium unter der Leitung von Thomas Strobl. Die Teilnehmer/innen des Tafelrunde lobten insbesondere die unprätentiöse Offenheit der Kommunikation zwischen Ministerin und Unternehmern, die individuell fortgesetzt werden soll.

Retro Classics Stuttgart weiter auf Wachstumskurs

Schon zur Eröffnung wurde deutlich - der Oltimermarkt ist inzwischen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Dabei geht es inzwischen nicht mehr nur um den Handel von Old- und Youngtimern, auch der Ersatzteil- und Zubehörmarkt gewinnt Jahr für Jahr an Bedeutung.

Und nebenbei gab es eine Menge Storys aus der Rennsportgeschichte zu hören. Schon am Eröffnungsabend plauderten Ellen Lohr, Jochen Maß und Roland Asch zur Freude der Anwesenden aus dem "Nähkästchen".

Wirtschaftsgespräch Russland

Im Namen von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fand ein Wirtschaftsgespräch Russland am 20.2.17 im Haus der Wirtschaft, Stuttgart, statt. Dabei bestand die Möglichkeit, mit Vertretern des Auswärtigen Amtes, des Bundeswirtschaftsministeriums, sowie der Deutschen Botschaft in Moskau ebenso ins Gespräch zu kommen wie mit den Vorstandsvorsitzenden der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Moskau Matthias Schepp, dem Honorarkonsul der Russischen Föderation in Baden-Württemberg Prof. Dr. Klaus Mangold und Vertretern von in Russland erfolgreichen Unternehmern aus Baden-Württemberg. Zusammen mit den genannten und weiteren Gästen hat Frau Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL über politische und wirtschaftliche Entwicklungen in Russland informiert. (Quelle: bw-i.de)

Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke bei der WIN-Charta des Umweltministerium BaWü

Nachhaltiges Wirtschaften soll zum Markenzeichen für Baden-Württemberg werden. So steht es im aktuellen Koalitionsvertrag des Landes. Wichtiger Impulsgeber ist die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie. Aber auch die Landeshauptstadt Stuttgart bringt mit ihrem vielfältigen Engagement nachhaltiges Wirtschaften voran.

Bei der Veranstaltung „Der WIN‘er sind Sie!“ machten Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller und Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn deutlich, welche Chancen nachhaltiges Wirtschaften für Unternehmen und Städte bietet. Als Gastredner forderte der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke von der Wirtschaft, dass sie sich der ökologischen und sozialen Verantwortung stellen. In einer Talkrunde zeigen erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie nachhaltiges Wirtschaften in ihren Unternehmen implementiert haben, wie ihre Erfahrungen sind und was sie sich davon versprechen. Es diskutieren Irmgard Abt, Geschäftsführerin ABT-Medien GmbH und Präsidentin der IHK Rhein-Neckar, Dr. Wolfram Heger, Senior Manager Corporate Responsibility Management Daimler AG, Susanne Henkel, Geschäftsführerin Richard Henkel GmbH sowie Samir Sidgi, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH. 

An der Talkrunde nahm auch Hannes Jaenicke teil. Am Ende der Veranstaltung unterzeichneten 17 Unternehmen die WIN-Charta, die sich damit verpflichten, einen Nachhaltigkeitmanagement-Prozess in ihren Unternehmen zu starten.  (Quelle: win-bw.de)

BVMW Jahresempfang Berlin steigert erneut die Teilnehmerzahl

Mit 3400 Teilnehmern setzte der diesjährige Jahresempfang des BVMW erneut Maßstäbe. Wohl auch von der Liste der Redner/innen her. Neben BVMW-Präsident Ohoven sprachen: Wirtschaftsministerin Zypries, Estlands Präsidentin Kaljulaid, Bundeswehr Generalinspekteur Wieker, Grünen-Parteivorsitzender Özdemir und Innenminister de Maizière. Außerdem wurde der Mittelstandspreis für das lebenswerk an den Politiker Clement verliehen.

Mit Mitarbeitern vieler Botschaften im Mittelstand unterwegs

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes reiste Anfang Februar 2017 eine Gruppe von Botschaftsmitarbeitern in die Region Stuttgart. Hier besuchten Sie u.a. das BVMW-Mitgliedsunternehmen Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG in Gerlingen bei Stuttgart. Betreut wurden die Gäste während ihres 2tägigen Aufenthaltes vom IfA Institut Stuttgart; den Unternehmensbesuch begleiteten Dr. Ulrich Köppen und ich.

1. Jahrestagung 2017 des BVMW

Eine schlagkräftige Truppe: Das fast vollständige Team des BVMW Baden-Württemberg.

USA-Wahl und Wirtschaft

Die Wahl von Donald Trump, weltweit tätiger Unternehmer mit familiären Wurzeln in der Pfalz, hat viele Wellen geschlagen. U. U. ist sie für die Wirtschaft nicht so schlecht. Zumal die Verbesserung des Verhältnisses zu Russland dringend angebracht ist. Unter Hillary Clinton wäre hier vermutlich eher noch eine Verschärfung eingetreten. Das AmCham, die amerikanische Handelskammer in Deutschland, hatte einen Infolunch mit dem amerikanischen Generalkonsul veranstaltet. James W. Herman war aus der Frankfurter Zentrale gekommen, um in Vortrag und Diskussion erste Eindrücke zu vermitteln. Organisiert hatte den Termin das Stuttgarter Büro des AmCham mit Prof. Wegen von der Kanzlei GleissLutz.

„Don’t panic“ war das Motto und der Diplomat Herman betonte, dass beide amerikanischen Kammern, in denen die Republikaner die Mehrheit haben, wichtige Partner des US-Präsidenten sind. Deren Strategien seine aber nicht immer deckungsgleich mit denen des Oval Office. Gleiches gilt für die große Regierungsbürokratie. Hier werden demnächst 4000 Personen ausgetauscht werden und die sind keine Erfüllungsgehilfen der US-Regierung, auch wenn sie natürlich loyal arbeiten werden. James W. Herman, mit einer Japanerin verheiratet, verfügt über weltweite Erfahrungen und beherrscht ein halbes Dutzend Sprachen. Er diskutierte auch mit den beiden Vertretern des Mittelstands und versprach, für weiteren Gedankenaustausch zur Verfügung zu stehen. Unser Foto zeigt den BVMW-Landesbeauftragten für Politik Dr. Ulrich Köppen, James W. Herman und BVMW-Vorstand Dr. Helmut Baur (von links).

Grüne auf den Spuren von Donald Trump – Populismus im Wahlkampf

Foto: gruene-bundestag.de

„Wenn Katrin Göring-Eckart stolz beim Parteitag der Grünen in Münster verkündet, dass man eine Steuer für Superreiche einführen will, kann man nur sagen: super“, kommentiert Dr. Ulrich Köppen, Pressesprecher des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) für Baden-Württemberg, diese Absicht. „Sie wandelt damit auf den Spuren von Donald Trump und anderen Populisten. Wer ist den superreich – ist damit Barvermögen oder sind auch Unternehmenswerte gemeint? Bei Unternehmenswerten trifft es wieder den Mittelstand. Muss der dann auch noch mehr Steuern zahlen, wenn seine Immobilie samt Anlagen und Maschinenpark zwar viel wert ist, die Gewinne aber deutlich sinken?“

Köppen weist darauf hin, dass zurzeit Rekordsteuereinnahmen von bis 700 Milliarden Euro zu Buch stehen. Was sind dagegen die wenigen Milliarden, die die Grünen im Visier haben. Köppen: „Die Grünen schwenken schon die rote Fahne in Richtung Rot-Rot-Grüne Koalition 2017und verpassen damit dem Baden-Württembergischen Landesvater Kretschmann eine blaues Auge. Aber wie gesagt, mit Populismus hat Trump Wahlen gewonnen, vielleicht wollen die Grünen sich ja auf sein Niveau herunter begeben. Unbequem wollen die Grünen sein. So wird es unbequem für sie selber“.

15. 11. 2016      Pressekontakt: Dr. Ulrich Köppen      07033/694687     0151/40115053      ulrich.koeppen (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de

Spaß mit Körper und Seele! Auftakt-Info-Veranstaltung des Projekts „GeMit - Gesunder Mittelstand Deutschland“ in Böblingen

v.l. Stefan Fröbe (Klinikverbund Südwest), Nicola Palatinidis (AOK), Dr. Horst Nebelsieck (Klinikverbund Südwest), Dr. Helmut und Gabriele Baur (Binder-Optik).
Die Rehamed-Physio-Praxis Langenberger informierte über unsere empfindsamen Körperpartien.
Evelyn Venzke beim demonstrieren von Schwung und Beweglichkeit auf kleiner Fläche.
Die AOK bot u.a. den Easy-Torque Test an, mit dem das Kräfteverhältnis von Bauch- und Rückenmuskulatur ermittelt wird.

Böblingen – Gesundheitsfürsorge kann nach Langeweile, Schweiß und Muskelkater klingen. Dass es auch anders geht, demonstrierten jetzt die AOK Böblingen-Stuttgart und der BVMW Baden-Württemberg. Rund 50 Arbeitnehmer/innen konnten im Rahmen der Auftaktveranstaltung des GeMit-Projekts erleben, dass  Spaß, Überraschungen und neue Aspekte der Beweglichkeit das Thema der Gesundheitsfürsorge attraktiv machen. „GeMit“ steht für gesunder Mittelstand und wird vom Bundesministerium zusammen mit dem BVMW und Krankenkassen an sechs Orten in Deutschland realisiert. Begleitet wird das einzigartige Projekt durch das Kölner Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.

Die BVMW-Koordinatoren Kurt Mezger und Dr. Ulrich Köppen sowie der Gesundheitscoach Nicola Palatinides von der AOK Stuttgart-Böblingen betreuen bis 2018 eine Betriebsnachbarschaft vor Ort und bieten bedarfsorientiert und überbetrieblich Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Im Böblinger Hotel Mercure probierten rund 50 Mitarbeiter der Firmen Heinrich Schmid Handwerksdienstleistungen, Cedis-Engineering (Sindelfingen), Binder Optik und Deliberate (Strategie und IT-Dienstleister, Böblingen) nach Herzenslust aus, was ihnen geboten wurde und lernten an sich ganz neue Seiten kennen.

Chefarzt Dr. Horst Nebelsieck vom Krankenhaus Böblingen/Sindelfingen klärte über Gesundheit und Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf und warb dafür, sich frühzeitig darum zu kümmern Über zwei Dutzend ließen sich prompt am erstellen EKG erklären, was so Herz erzählen kann. Fruitful office informierte darüber, welche Servicemöglichkeiten bestehen, Obst in guter Qualität bedarfsgerecht den Firmen anzuliefern, um so den Vitaminpegel und die Arbeitskonzentration zu steigern.

Evelyn Venzke, Trainerin, Moderatorin, ehemalige Deutsche und Europa-Meisterin im Kickboxen, bewegt Menschen körperlich und mental; sie demonstrierte, dass Schwung und Beweglichkeit auch mit wenig Aufwand und auf kleiner Fläche umgesetzte werden können. Das Startup-Unternehmen Sitemotion präsentierte einen ästhetisch formvollendeten Stuhl, der sowohl zur Büroarbeit als auch zum Relaxen geeignet ist und alle Möglichkeiten zwischen Sitzen und Schweben zulässt. 

Die Rehamed-Physio-Praxis Langenberger bat auf Gymnastikmatten zu bodennahen Übungen, informierte über unsere empfindsamen Körperpartien  und zeigte an einfachen Hilfsgeräten, wie das Kreuz mit dem Kreuz vermieden werden kann. Die Firma Binder Optik bot Sehtests an und klärte vor allem über die geeignete Brille am Büroarbeitsplatz auf: zum Lesen,  Bildschirmarbeit usw. Die AOK hatte gleich ein ganzes Arsenal mitgebracht. Für Bedenklichkeit und Vergnügen sorgte die so genannte Rauschbrille, mit der man beim Rollerslalom im Hotelflur empfinden kann, wie an mit 1,3 Promille fährt – oder besser nicht fahren sollte. Tests der Bauch- und Rückenmuskulatur wurden ebenso durchgeführt wie der Altersanzug, der  jungen Erwachsenen vorführt, welche Bewegungseinschränkungen das fortgeschrittene Alter mit sich bringen kann - es sei denn, man beteiligt sich an so tollen Projekten wie GeMit. Achtsamkeit gegenüber sich selbst, Bewegung ohne Leistungsstress, die dazu in der Arbeitszeit umgesetzt werden dürfen, öffneten vielen die Augen.

Politik hautnah im Landtag

Mit rund zwei Dutzend Unternehmern/innen besuchte der BVMW den renovierten Landtag in Stuttgart. Nach der erfolgten Regierungsbildung gab es ausreichend Informationsbedarf. Nach einer  detaillierten Einführung in die inneren Zusammenhänge der praktischen Landespolitik gab es ein Wiedersehen der besonders herzlichen Art mit dem neuen CDU-Fraktionschef Prof. Wolfgang Reinhart, der bis zur Landtagswahl im März Bundesgeschäftsführer des BVMW in Berlin war. Lebhaft war auch die Diskussion mit den weitgehend neuen Landtagsabgeordneten, die selbstbewusst ihre Positionen erläuterten. Sie zeigen sich aber auch dankbar für Anregungen aus Deutschlands wichtigster "Unternehmerbranche" und versprachen vor allem, in Zukunft die Ideen aus dem BVMW wohlwollend zu prüfen. Das eine Foto zeigt die Gruppe mit Prof. Reinhart (achter von rechts),das andere die Diskussion mit den Abgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne), Gabriele Reich-Gutjahr, Claus Paal (CDU),  Emil Sänze (AfD) und Dr. Boris Weirauch (SPD).

Zukunft ist beim BVMW bereits jetzt

Unternehmensmesse im Listsaal.
v. l.: Kurt Mezger (BVMW), Peter Wüstner (Umweltministerium); Prof. Dirk Zupancic (GGS Heilbronn) und Dr. Ulrich Köppen (BVMW).

Unter dem Motto „Die Gegenwart ist schon digital - warten Sie nicht auf die Zukunft“ veranstaltete der BVMW am 28. September 2016 zum zweiten Mal einen Wirtschaftstag. Er widmete sich den Themenbereichen Industrie 4.0, Digitalisierung, Internationalisierung und Führung - oft in ungewöhnlichen Kombinationen. Zum Programm im Stuttgarter Haus der Wirtschaft gehörten neben zwei Key-Note-Vorträgen eine Messe für 35 Unternehmenspräsentationen und 30 vertiefende Workshopvorträge. Zu den Key-Note-Rednern gehört u.a. Prof. Zupancic von der German Graduate School of Management and Law, Heilbronn, und Peter Wüstner, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Zupancic sprach über Spitzenleistungen im persönlichen Verkauf in Zeiten der Digitalisierung, Wüstner über die WIN-Charta, das Nachhaltigkeitsmanagementsystem des Landes. Beide Vorträge zeichneten sich durch effektive Kürze und brillante Klarheit der Aussagen aus.

Insgesamt kamen rund 200 Besucher in die „Gute Stube“ im Herzen der Landeshauptstadt. Sie lobten das hohe, praxisbezogene Niveau der Vorträge und die angenehme, ausreichend ruhige  Atmosphäre im großzügigen Listsaal. Auf dem Foto von links: Kurt Mezger (BVMW), Peter Wüstner (Umweltministerium); Prof. Dirk Zupancic (GGS Heilbronn) und Dr. Ulrich Köppen (BVMW).

TTIP: BVMW und Schöpflin-Stiftung zu Gast beim IFA

TTIP - Diskussionsrunde
Alle Akteure des IfA, der Schöpflin-Stiftung, des BVMW und denGästen.

Zweiter Halt der bundesweiten Veranstaltungsreihe des BVMW gemeinsam mit der Schöpflin-Stiftung mit dem Titel "TTIP – Chancen und Risiken für den Mittelstand" war Stuttgart: Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Ronald Grätz (Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart - ifa) folgten Impulsvorträge von Patrick Meinhardt (Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Politik und Öffentlichkeitsarbeit beim BVMW) und Hans Schöpflin (Unternehmer und Vorsitzender der Schöpflin-Stiftung). Es folgte die Vorstellung einer Unternehmerbefragung zu TTIP durch Philipp Konhäuser (Referent für Steuern und Finanzen beim BVMW) und abschließend eine in Anbetracht des Themas ausgesprochen sachliche Diskussion mit Martina Römmelt-Fella (Geschäftsführerin FELLA Maschinenbau GmbH), Moderator Tim Göbel (Geschäftsführender Vorstand der Schöpflin Stiftung), Maria Heubuch (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Gökhan Balkis (Geschäftsführer Franz Morat Holding GmbH & Co. KG).

Weitere Fotos unter: http://www.bvmw.de/bildergalerien/juli-2016-ttip-chancen-und-risiken-fuer-den-mittelstand-stuttgart.html

Fotos: Köppen

Mobilität in der Landeshauptstadt

Feinstaub, Dauerstau und viele andere Fragen zur Mobilität und zum ÖPNV in Stuttgart diskutierten der Vorstandssprecher der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und Kurt Mezger (BVMW) in der Stuttgarter Straßenbahnwelt.

Dabei gaben Sie auch bekannt, daß es nun auch für BVMW-Mitgliedsunternehmen möglich sein wird, VVS-JobTickets in kleinen Stückzahlen zu bekommen.

Infos dazu finden Sie hier.

300 Gäste bei Mission Mitarbeiter

Egar Geffroy

Es war der Abschluss einer beeindruckenden Roadshow, die Dell und der BVMW an sieben Standorten in Deutschland durchgeführt hatten: 300 Gäste waren in die BMW Niederlassung Stuttgart gekommen, um zu erleben wie der Topreferent und Wachrüttler Edgar K. Geffroy seine moderne Philosophie des Mitarbeitermanagements darlegte. Digitalisierung bei der Suche, Konkurrenz der Unternehmen untereinander, Abkehr von bisher ausgeübten Mustern wurden anschaulich und spannend geschildert. Geffroy: „Gute Mitarbeiter findet und bindet man, indem man ihnen Angebote macht, die sie nicht ablehnen können“. Prof. Stefan Nägele und Helmut Birth ermöglichten mit Moderator Andreas Feike (BVMW) einen Einblick in ihre individuellen Erfahrungen. Dell-Marketingdirektorin Petra Wolf skizzierte die kreative Kombination aus Mitarbeiterkultur und Digitalisierung. Das abschließende Getogether dauerte noch zwei Stunden und bot Gelegenheit, die Ideen zu vertiefen. Feine Extrabonbons: BMW verloste unter den Gästen  einen 7-er BMW für ein Wochenende und Turkish Airlines zwei Flugtickets.

v.l.: Andreas Feike (BVMW), Erwin Mayer (BMW), Edgar Geffroy, Petra Wolf (Dell), Dr. Ulrich Köppen (BVMW)
Das voll besetzte Auditorium.
v.l.: Kurt Mezger (BVMW Stuttgart), Karl-Heinz Raguse (BVMW Ulm), Edgar Geffroy, Dr. Ulrich Köppen (BVMW Landesbeauftragter Politik)

Workshop BVMW-Politik

Juni 2016 Unser Bundesgeschäftsführer Prof. Dr. Roland Wöller und der Leiter Politik Patrick Meinhardt brachten uns in einem sehr interessanten Workshop auf den aktuellen Stand der politischen Themen und somit Arbeit der Bundesgeschäftsstelle. Wir erfuhren viel darüber, wie Politik funktioniert und wie Abgeordnete "ticken".

Prof. Dr. Roland Wöller
Patrick Meinhardt
Wichtige Themen
Die "Vortragenden" und ich hatten gute Gespräche.

Netzwerken über dem Wasser

Juni 2016: Mit neuen und nützlichen Eindrücken kehrten rund 150 Teilnehmer heim, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Sie erlebten einen originellen Netzwerktag in drei Decks der „MS Vorarlberg“ auf dem Bodensee. Themen waren die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Liechtenstein, Österreich, Schweiz und Deutschland. Die drei baden-württembergischen BVMW-Repräsentanten Francois Hauviller, Kurt Mezger und Dr. Ulrich Köppen hatten rund 75 Unternehmern/-innen mobilisiert. Veranstaltet hatten die erstmals durchgeführte Dreiländerbootsfahrt u.a. Economiesuisse, Advantage Austria und als Partner der BVMW. Zu den Höhepunkten zählte auch Besichtigung der Seebühne Bregenz.

Blick auf Friedrichshafen bei gutem Wetter auf dem see.
Foto:KM
v. l.: Kurt Mezger, Dr. Ulrich Köppen, der Landtagsabgeordnete und Unternehmer Claus Paal und Österreichs Vizekonsulin für Baden-Württemberg Katharina Haslauer.
Foto: Advantage Austria
Seebühne Bregenz mit Bühne zu Turandot.
Foto:KM

EnBW-Chef Dr. Frank Mastiaux gab Einblicke in Managementveränderungen

Die EnBW zu den gehört zu den vier großen Energie-Erzeugern und -Distributoren in Deutschland. Das Unternehmen mit Zentrale in Karlsruhe zählte bis einschließlich 2011 zu den Energieriesen, mit dem höchsten Anteil an Atomstrom.

„Das Unternehmen muss in wesentlichen Teilen völlig umstrukturiert werden“,  bekannte Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW, als er jetzt beim BVMW zu Gast war. Landesbeauftragter Dr. Ulrich Koeppen hatte den gebürtigen Essener und promovierten Chemiker in das Stuttgarter Waldhotel Degerloch eingeladen, um in kleiner Runde ein Blick hinter die Kulissen eines bedeutenden Arbeitgebers im deutschen Südwesten zu werfen, der rund 20.000 Mitarbeiter hat. Deren Hauptaufgaben, so Mastiaux, war es früher, hundertprozentige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Geplant wird bereits jetzt der Rückbau der Atomkraftwerke. NaturEnergiePlus ist inzwischen der Markenname, unter dem die EnBW-Tochter NaturEnergie+ Deutschland GmbH an über 35.000 Kunden Strom aus Wasserkraft verkauft. Für die Mittelständler ist es stets attraktiv,  Erfahrungen und  Erkenntnisse in Vortrag und Diskussion nachzuvollziehen, wie mit gründlicher intellektueller Arbeit die Strukturen solch eines großen Unternehmens analysiert werden, wie die Schwachstellen erkannt werden, ebenso die starken Seiten, und wie die  Schlussfolgerung lauten, um als positive Herausforderungen entgegen genommen werden. Und die sind nicht gering: bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energieträger am EnBW-Energiemix auf 40 Prozent erhöht werden. Schwerpunkt soll die Windenergie an Land werden; hier plant EnBW eine Erhöhung der konzerneigenen Kapazität von 200 MW auf 1750 MW. Bei der Offshore-Windenergie soll zunächst nur der in der Ostsee gelegene Offshore-Windpark Baltic 2 realisiert werden. Im Fokus steht für die EnBW außerdem die Energieerzeugung in der Türkei. Rund zweieinhalb Stunden dauerte die offene Diskussionsrunde über jene Einsichten und Erfahrungen, die man als Changemanagement bezeichnen kann. Wolfram Ott von Ott und Partner meinte: „Es war ein gelungener Abend mit Dr. Frank Mastiaux. Es gibt sicherlich nicht viele solch mutige Manager.“ Unser Foto zeigt die BVMW-Mitglieder und Dr. Frank Mastiaux beim Barbecue-Büffet. Foto: Mezger

Mittelstand. Die Macher - Letzte Station der Roadshow im ICS Stuttgart

Ca. 350 Unternehmer informierten sich.
Der Schwerpunkt liegt in der Digitalisierung
Kunden und Mitarbeiter sind genauso wichtig.
In 15 Foren gab es vertiefende Informationen.
Geführte Rundgänge verschafften Überblick.
Im Gespräch mit Edgar Geffroy.

Boxenstopp am Herzen - Mit dem BVMW im Klinikum Stuttgart

Die Situation wünscht sich keiner – aber manchmal ist sie einfach da: ein Mensch kippt um und verliert das Bewusstsein. Was tun? 

Unter fachkundiger Anleitung frischten jetzt rund 30 BVMW-Unternehmer/innen ihre teilweise verschütteten oder veralteten Kenntnisse auf und konnten sie gleich in der Praxis an lebensechten Puppen ausprobieren. Tricks wie Mund-zu-Mund-Beatmung oder Puls-fühlen sind längst out. Die aktuelle, u.U. lebensrettende Reihenfolge lautet: Ansprechen, keine (?) Reaktion, Rettungsdienst anrufen, Kopf nach hinten um Atmung und Herztätigkeit zu prüfen und bei offensichtlichem Herzstillstand rhythmisches Drücken auf den Brustkorb, am besten im flotten Beatrhythmus. Falsch machen kann man nicht viel, aber man sollte unbedingt den Mut zum Handeln aufbringen: eine gebrochene Rippe ist weniger schlimm als das Lebensende.

Dazu gab es jede Menge nützlich Tipps, die Besichtigung von einem Notarztfahrzeug und einem Rettungswagen sowie eine informative Runde durch jene Räume im Krankenhaus, in denen man möglichst nicht landet möchte: Schockraum der Notaufnahme mit beeindruckender Technikausstattung und die dazugehörende Intensivstation.

Zum Abschluß erhielt jeder Gast eine Urkunde zur Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an den Übungen. 

Wie einfach Hilfe sein kann verdeutlich ein kurzer Spot mit dem Comedian Kaya Yanar. Der Link ist: 
https://www.youtube.com/watch?v=uqUcWnYxyW0

Ausführliche Informationen zum Thema gibt es unter www.einlebenretten.de

Eine Kultmarke lebt ... BVMWler besichtigen die Produktion bei Märklin

Die BVMW Gruppe mit Florian Sieber (links)

Informationen aus erster Hand zur weiteren Entwicklung von Märklin gab der neue Mitinhaber und kaufmännische Geschäftsführer Florian Sieber einer kleinen Gruppe von BVMW-Unternehmern. Der Rundgang durch die Produktion am Standort Göppingen machte deutlich, welch technischer Aufwand für die Produktion von Märklin-Eisenbahnen erforderlich ist - aber auch wieviel Technik in einer Modelllok steckt.

Delegation aus dem Reich der Mitte beim BVMW Baden-Württemberg zu Besuch

… Das duale Bildungssystem Deutschlands ist im Verbund mit der mittelständischen Wirtschaftsstruktur ein Garant für Erfolg und Stabilität. Nach vielen Abordnungen aus Frankreich und Südkorea war jetzt erneut eine Delegation aus dem Reich der Mitte beim BVMW Baden-Württemberg zu Besuch. Nach einer Anfrage beim BVMW Wirtschaftsregion Stuttgart konnte unser BVMW-Landesbeauftragter Dr. Ulrich Köppen einen Besuch bei BMW vermitteln. Die sechsköpfige Gruppe aus der baden-württembergischen Partnerprovinz Jiangsu erhielt hier Informationen aus erster Hand, wie das duale Bildungssystem in einen Betrieb der Automobilwirtschaft organisiert ist. Betreut wurde die Gruppe auch vom Leiter der BVMW-Wirtschaftsregion Stuttgart, Kurt Mezger, und der Ausbildungsbeauftragten der BMW-Niederlassung Stuttgart, Gessica Moratore. Geleitet wurde die chinesische Delegation von dem Vizeminister für Bildung und Erziehung, Xiangning Yang. Jiangsu ist heute eine der wohlhabendsten und am dichtesten besiedelten Provinzen sowie Heimat von 77 Millionen Chinesen. Im Anschluss besuchten Chinesen noch die DIHK-Akademie Stuttgart. Unser Foto zeigt die chinesische Gruppe mit ihren deutschen Betreuern vor der BMW-Niederlassung, die seit einigen Jahren Mitglied unseres Netzwerkes und regelmäßig Gastgeber hochwertiger BVMW-Veranstaltungen ist. 

BVMW (einblicke): Hightech-Brief - Der Brief von heute und morgen - Besichtigung Briefzentrum Waiblingen der Deutschen Post

Unter den Gästen Prof. Dr. Ulrich Goll (vorne rechts)

20 Gäste konnten die atemberaubende Hightech-Welt des Briefzentrums Waiblingen erleben und erfuhren, was mit Ihren Briefen nach der Einlieferung passiert. Parallel konnten Sie sich außerdem einen Einblick darüber verschaffen, wie wichtig Beschaffenheit und Gestaltung für Dialog Marketing Maßnahmen sind und wie Sie beim Porto sparen können. Ein interessanter und informativer Abend an dem auch Justizminister a.D. Prof. Dr. Ulrich Goll teilnahm.

BVMW (meeting mittelstand): Onlinemarketing und -Vertrieb im B2B-Geschäft

v.l.: Martin Gaubitz (UDG), Kurt Mezger, Laura Marie Arens (Google) , Ewald Mader (LogControl)

Die Digitalisierung hat längst Einzug gehalten in den Business Alltag und ist für die Zukunft des Mittelstandes von besonderer Bedeutung.
Unsere Veranstaltung beim UDG Heimsheim (BVMW-Mitglied) wurde deutlich, dass Online-Marketing gleich zu setzen ist mit Online-Vertrieb für den Mittelstand im Bereich B2B. Die UDG gab gemeinsam mit Google Deutschland und einem Best Practice Beispiel, der Firma LogControl aus Pforzheim, spannende und praktische Einblicke in diese Thematik. Für den Mittelstand in Deutschland spielt dabei natürlich auch der Export eine bedeutende Rolle, die Google mit der Initiative „Weltweit wachsen“ unterstützt. Aus diesem sehr informativen Abend nahmen die 40 Gäste eine Menge Ideen und praktische Tipps für die tägliche "Online-Arbeit" mit.

Gemeinsamer Jahresauftakt von BVMW und Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart stößt an die Kapazitätsgrenze

v.L.: Prof. Dr. Reinhart, Dr. U. Köppen, K. Mezger, A. Mankowsky, K. Zellmer

Mobilität ist in Stuttgart ein thematischer Dauerbrenner. Und er bewegt auch die mittelständische Unternehmerschaft der Stadt offensichtlich stärker als zu erwarten war. Mehr als 340 Gäste hatten sich angemeldet um die Keynotes aus den Häusern Daimler und Porsche zu Zukunft der Mobilität zu hören.
Zunächst spannte Alexander Mankowsky -Zukunftsforscher im Hause Daimler- einen großen Bogen zur Veränderung der Urbanität und Mobilität weit über die nächten 10 Jahre hinaus. Klaus Zellmer, Chef der Porsche Deutschland GmbH, richtete seinen Blick auf das vor uns liegende Jahrzehnt, auf Verbrauchsreduzierung und Hybridtechnologie.
Darin, dass sich die Mobilität nachhaltig verändern wird, sind sich beide einig. In welchen Schritten und mit welchem Tempo dieser Wandel geschehen wird bleibt allerdings offen.

Zur Überraschung und Freude aller besuchte auch Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Ex-Mininister und neuer politischer Bundesgeschäftsführer des BVMW die von mir initierte und bereits zum 4. Male durchgeführte Veranstaltung.

"Ministertalk" zu europäischen Themen.

2.v.l.: Minister Peter Friedrich

Kaum ein anderes Bundesland ist so von guten Verkäufen in andere Länder abhängig wie Baden-Württemberg. Gute Beziehungen zu anderen Nationen und Politikern sind deswegen das A und O. Zuständig seitens der Landesregierung ist für das Beziehungsmanagement Peter Friedrich. Er vertritt als Minister für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten die Belange Baden-Württembergs auf bundes- und europapolitischer Ebene.

Im Rahmen eines gemeinsamen Menues konnte sich nun ein kleiner Kreis von Mitgliedsunternehmen mit Minister Friedrich und BVMW Vorstand Dr. Baur austauschen und Informationen zu Themen wie TTIP, Breitband, Energie, Produktion 4.0, Ukraine, Türkei u.v.a.m. erhalten.

BVMW(toptalk): Fördermittelprogramme

Ein illustrer Kreis von Unternehmern hörte gestern Abend aufmerksam zu, als Ralph Kuntz von unserem Mitglied Wirtschaftstreuhand über den aktuellen Stand der europäischen und baden-württembergischen Fördermittelprogramme im Stuttgarter Haus der Wirtschaft informierte. Beim anschließenden "netzwerken" zeigte sich, dass wohl - wie so oft - einige interessante Ansätze für weitere Aktivitäten entstanden sind ...

BVMW-Jahresempfang - Das Mittelstands-Highlight in Berlin

Günter Oettinger (links),Thomas Strobl (2. v.R.)

Wie immer Anfang Februar hat der BVMW auch heuer wieder zu seinem Jahresempfang geladen. 3300 Gäste - darunter 100 Abgeordnete und 70 Botschafter - kamen um neben unserem Präsidenten Ohoven, Minister Gabriel, Grünenchef Özdemir und EU-Kommissar Oettinger zu hören. Ich konnte als Ansprechpartner für viele Unternehmer aus meiner Region da sein. Ein besonders spannendes Gespräch ergab sich zu später Stunde auch mit EU-Kommissar Günter Oettinger und CDU-Vize Thomas Strobl.

„Seien Sie unterhaltsam!“ Dominik „Dodokay“ Kuhn informierte beim 4. Netzwerktag Region Stuttgart über virale Werbung

Dominik Kuhn weiß, wovon er spricht: Als Marketingfachmann hat der 45-jährige Reutlinger Werbespots und Imagefilme für Firmen in ganz Europa produziert. Besonders erfolgreich war sein Marketing in eigener Sache: Der YouTube-Hit „Virales Marketing im Todesstern Stuttgart“ mit weit über sieben Millionen Klicks machte Dominik Kuhn als „Dodokay“ zum schwäbischen Comedy-Star, der die Porsche-Arena füllt. Zudem ist der „Viral-Papst“ ein gefragter Experte für Werbung in den sozialen Netzwerken. Im Februar teilte er sein fundiertes Wissen mit mehr als 400 Teilnehmern des 4. Netzwerktags Region Stuttgart in der ausverkauften Fellbacher Schwabendlandhalle. Als Schirmherrin hatte die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) die Veranstaltung gemeinsam mit 16 Unternehmensnetzwerken aus der ganzen Region organisiert. „Netzwerke bilden eine Basis für den unternehmerischen Erfolg: Es entsteht Vertrauen zwischen den Partnern, durch neue Partner kann ein Unternehmen seine Kompetenzfelder erweitern und nicht zuletzt ermöglichen sie den Blick über den Tellerrand“, so WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg.

Mein BVMW-Kreisverband ist Partner und Mitinitiator des Netzwerktags Region Stuttgart seit der ersten Stunde und bietet so den Mitgliedsunternehmern ein stark erweitertes Kontaktforum. 

BVMW(meeting mittelstand): „Internet - Chancen und Risiken - ohne Ende?“

Prof. Sandhu, Hochschule der Medien

Das World Wide Web macht die Welt zum Dorf. Die Möglichkeiten scheinen so unendlich zu sein wie das Universum. Bei professioneller Nutzung eröffnen die Vorteile neue Kommunikations- und Geschäftsfelder. Unter dem Motto „Internet, Marketing und Big Data“ gab es ebenfalls im Januar 2015 einen anregenden Informationsabend mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis.

Patricia Kopatchinskaja - persönlich

In Kooperation mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR präsentierten der BVMW und das Porsche-Museum die derzeit wohl weltbeste Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Sie war im Januar 2015 zu Gast in einer ungewöhnlichen Location: der Museumswerkstatt von Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen. Die Geigen-Virtuosin gab über sich Auskunft im Gespräch mit dem SWR Moderator Ben Streubel und spielte auf ihrer Stradivari. 30 BVMW-Mitglieder waren begeistert.

Der Preisregen zum Abschluss der 20. Filmschau Baden‐Württemberg fiel üppiger aus als sonst.

Der Jugendfilmpreis vergab erstmals in der Kategorie MediaStart‐Up zwei identisch dotierte Preise, die von Kurt Mezger, Leiter Kreisverband Wirtschaftsregion Stuttgart des BVMW, Bundesverband Mittelständische Wirtschaft e.V. und dem Filmbüro Baden‐Württemberg vergeben wurden und von den BVMW-Mitgliedsunternehmen KBA‐MetalPrint GmbH, Stuttgart und Storz Medienfabrik GmbH Esslingen gestiftet worden sind, und zwar an ‚Simon Straetker Produktiones’ und die ‚Filmfabrik‐Schwaben, Wagner Mayer Stabler Gros GbR’. Die Texte der von Kurt Mezger verlesenen Verleihungsurkunden lauten

Erstens: Der Jugendfilmpreis 2014 in der Kategorie MediaStart-UP gestiftet durch die Firma Storz Medienfabrik GmbH, Esslingen geht an das Start-Up Unternehmen 'Simon Straetker Productions' und seinen Geschäftsführer Simon Straetker.
Simon Straetker erhält den Preis für den nachhaltigen Aufbau der Businessstruktur seines Jungunternehmens und zum Ausbau eines erfolgreichen Marketingkonzeptes. Die Jury möchte besonders hervorheben, dass der Preisträger in seinem Bereich ‚dokumentarischer Naturfilm‘ bereits jetzt auf einem professionellem Niveau produziert und diese Begabung mit einem zukunfts-versprechenden Geschäftsmodell verbindet.

und zweitens: Der Jugendfilmpreis 2014 in der Kategorie MediaStart-UP gestiftet durch die Firma KBA-MetalPrint GmbH, Stuttgart geht an das Start-Up Unternehmen 'Filmfabrik-Schwaben, Wagner Mayer Stäbler Groß GbR' und die Geschäftsführer Hagen Wagner, Lucas Meyer, Josua Stäbler, Benedikt Groß.
Das Gründerteam erhält den Preis für die Zukunft und den Ausbau eines innovativen Teamkonzeptes, welches gerade in der Medienbranche besonders wichtig ist. Hier wird Teamarbeit Groß geschrieben. Das Gründerteam hat dies bereits in die Tat umgesetzt, dafür ein großes Lob und weiterhin viel Erfolg.

Alle Fotos: Frank von zur Gathen

Strategische Unternehmensführung – was müssen erfolgreiche Unternehmen von morgen können?

Rund 150 Unternehmer und Unternehmerinnen waren zum Forum Führung des BVMW in die Stuttgarter BMW-Niederlassung gekommen, um wertvolle Impulse für die Führungsaufgabe und die Firmenstrategie im eigenen mittelständischen Unternehmen kennen zu lernen.

Bei der Abendveranstaltung sprach Prof. Dr. Arnold Weissman darüber, was erfolgreiche Unternehmen von morgen beherrschen müssen. Angenehm, sachorientiert und dennoch anschaulich erläuterte er nicht nur, wie eine Strategie entwickelt, sondern diese auch erfolgreich umgesetzt wird. Dabei spielen Führungskräfte in Unternehmen jeder Größe eine zentrale Rolle. Ihre Aufgabe ist es, Verantwortung zu übernehmen, analytisch und strategisch zu denken sowie Projekte zu initiieren und umzusetzen. Sie müssen Veränderungen ermöglichen und vorantreiben sowie die Mitarbeiter und Teams zu Leistung motivieren und qualifizieren. Das anschließende Getogether bot die Möglichkeit zum Netzwerken und zum Erfahrungsaustausch unter Mittelständlern. Forum Führung  wird vom BVMW organisiert und findet ca. 20 Mal in Deutschland an verschiedenen Standorten statt.

"furchtlos und treu", BVMW beim VfB-Heimspiel gegen Leverkusen

Das neue VfB-Motto konnte man wörtlich nehmen, denn die erste Halbzeit dieses Spieltages konnte man nur mit einer solchen Einstellung ertragen. Die zweite Hälfte entschädigte dann aber mit einem verdienten Endstand von 3:3 für die Leiden im ersten Durchgang der Partie.
Auf die Stimmung und ein ausgiebiges Netzwerken unter den BVMW-Gästen hatte dieser nervenaufreibende Nachmittag allerdings keinen negativen Einfluß - ganz im Gegenteil.

Werte und Wirtschaft - wichtiger Bestandteil oder Widerspruch?

Unter dem Titel "Die Werte des Unternehmers" fanden sich im Oktober 2014 ein gutes Dutzend Unternehmer zusammen. Nach einem spannenden Vortrag des Referenten Wolfram Ott und einer lebhaften Diskussion war man sich einig, dass Werte auch in unserer heutigen Wirtschaft eine entscheidende Grundlage für gute Geschäfte bilden.

Mittelstand - immer weiter Spitze?

(v. l.): Dr. Hans-Werner Steisslinger, OB Wolfgang Lützner, Peter Brenner, und Jörg Nuber. Foto: red

BVMW und Flugfeld-Zweckverband in der Motorworld 

Böblingen (red) - Deutschland wird für eine Besonderheit seiner Wirtschaftsstruktur weltweit bewundert und viele versuchen, ihn zu kopieren: der deutsche Mittelstand, in angelsächsischen Presseerzeugnissen auch als  „german mittelstand“ etabliert.

Spitzen-Interessenvertreter für diese Unternehmen ist der BVMW, der bundesweit für 270.000 Firmen spricht, die neun Millionen Mitarbeiter beschäftigen. Er ist nicht nur auf dem politischen Feld aktiv, er bietet auch aktives Netzwerken und gibt in Veranstaltungen Anregungen, damit sich die KMUs strategisch verbessern. Dr. Ulrich Koeppen, Landeschef des BVMW: „Die Top-Position des Mittelstands beginnt teilweise zu bröckeln. Baden-Württemberg hat bereits seinen Spitzenplatz bei Innovationen verloren und viele Firmen stehen vor möglicherweise dramatischen Nachfolgeregelungen, gepaart mit Fachkräftemangel.“ Zu viele Unternehmen seien noch zu sehr orientiert an der Perfektion des Produktes, hierarchisch bis patriarchalische Strukturen behinderten notwendigen Fortschritt. Viel Inhaber arbeiteten nur im statt am Unternehmen. Gemeinsam mit dem Zweckverband realisierte der BVMW jetzt ein Meeting Mittelstand, in dem beispielhaft Unternehmer zukunftsträchtige Wege aufzeigten.

Nach dem Grußwort von OB Wolfgang Lützner umriss Flugfeld-Geschäftsführer Peter Brenner in der vollbesetzten Arthur-Dünkel-Lounge der Motorworld die auch für den Mittelstand geeigneten Strukturen und Ansiedlungsmöglichkeiten auf dem 80 Hektar Gelände. Jörg Nuber von der Reutlinger Agentur Apollo 11 plädierte in seiner Präsentation dafür, dass auch kleinere Firmen ihren Weg zu einer begehrten Marke durch bewusst vollzogene Neubesinnung  gehen können. Definition des eigenen Charakters gehörten dazu, Kommunikation der vorhandenen, emotionalen Substanz und Profilierung der Kompetenzen. Nuber: „Wer diese Wende schafft, und das ist kein Zauberkunststück, kann sich auszehrende Preiskämpfe und unverhältnismäßig teure Investitionen für minimale Produktverbesserungen ersparen.“

Dr. Hans-Werner Steisslinger, wie Nuber Mitglied im BVMW und im Netzwerk Terra Institute,  schilderte am Beispiel des norditalienischen Süßwarenherstellers  Loacker den Wandel von der hierarchischen Pyramide zu einem offenen Kreis der Arbeit- und vor allem der Kommunikationsstruktur. Das Symbol dafür sei die Blüte, sie symbolisiere in ihrer Anordnung der Blätter Gleichgewicht und Nachhaltigkeit. Steisslinger: „Das bedeutet keineswegs die Wandlung zum Debattierclub. Auch in diesem Modell gibt es klare Definition von Verantwortung  und Entscheidung. Aber es bedeutet Offenheit für veränderte Strategien, die in der Globalisierung beständig ständig auf ihre Vitalität abgeklopft werden müssen.“  Hierarchisches Denken sei hier hinderlich, weil neue Wege, die begangen werden müssten, häufig nicht erkannt werden.

Die rund 60 Teilnehmer nahmen die vielfältigen Anregungen zum Anlass, über zwei Stunden lang zu diskutieren und neue Erkenntnisse zu definieren.

Schwarz und Rot beim BVMW Stuttgart

v.r.: Dr. U. Köppen, Ute Vogt, Dr. Stefan Kaufmann; Foto: Kurt Mezger

Nach Abenden in Ilsfeld und Geislingen veranstaltete der Bundesverband mittelständische Wirtschaft jetzt auch in Stuttgart einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema Große Koalition und Mittelstand. Zu Gast waren im Europe Kongress Hotel die beiden Stuttgarter Bundestagsabgeordneten Ute Vogt (SPD) und Dr. Stefan Kaufmann (CDU). Ute Vogt hatte bereits vor der Bundestagswahl im kleinen Unternehmerkreis Rede und Antwort gestanden, was bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

Im Rahmen eines feinen Dreigangmenüs wurde über drei Stunden temperamentvoll, kontrovers, aber stets freundschaftlich erörtert, was den Mittelstand umtreibt, dass die Politik durchaus Mittelstands-orientiert ist, aber wo die Berliner Regierung darüber hinaus auch noch manches überhaupt erkennen und dann verbessern muss. BVMW-Landesbeauftragter Dr. Ulrich Köppen forderte, dass die Abgeordneten wirklich in ihr Bewusstsein aufnehmen, dass 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland maximal 20 Mitarbeiter hätten. Köppen: „Nur sie sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ und er wies darauf hin, dass nicht nur bei den Gesetzesvorhaben, sondern vor allem bei den Ausführungsbestimmungen die kleinteiligen Strukturen im Unternehmen nicht selten unnötig mit Bürokratie belastet würden. Zur Sprache kamen natürlich auch die aktuellen Aspekte der außenpolitischen Vorgänge, die die deutsche Wirtschaft in zu großem Maß behinderten. Da sie nicht dem Trend zum Alarmismus der deutschen Medien entsprächen, würden viele Herausforderungen des Mittelstandes nicht ständig ans Tageslicht der Öffentlichkeit geholt. Die beiden Vertreter der „Groko“ zeigten aufrichtiges Interesse, machten etliche Notizen und versprachen, diese Themen verstärkt in die politischen Beratungen der entscheidenden Gremien zu nehmen. Zu ihnen zählten überbordende Dokumentationspflichten, Fragen des Mindestlohns mit seiner Auswirkung auf Praktika, die länger als drei Monate dauerten, was im Sinn einer besseren Ausbildung wünschenswerte wäre. Kurt Mezger, BVMW-Repräsentant für die Metropolregion Stuttgart, plädierte dafür, dass die Anerkennung ausländischer Fachausbildungen sehr viel schneller und unkomplizierter realisiert werden müsse, da sonst der Fachkräftemangel weiter Bestand hätte. Die beiden Abgeordneten warben dafür, dass in einer Koalition viele Maximalforderungen in einer Demokratie auch in Kompromissen enden würden, die zwar für Einzellösungen nicht immer optimal wären, ab er doch Deutschland gesamt sehr gut bekommen würde. Man war sich einig, den Austausch fort zu setzen, der BVMW wird eine konkrete todo-Liste in Sachen Bürokratieabbau erarbeiten.

Nikolaus Landgraf, DGB-Chef für Baden-Württemberg beim BVMW

Unser Foto zeigt Nikolaus Landgraf (fünfter von rechts) mit der BVMW-Gruppe. Foto: Rüdiger Gramsch

Das Waldheim in Stuttgarter Ortsteil Heslach verdankt seine Entstehen den Bemühungen um Erholung und Freizeit für die Arbeiterschaft. Es existiert bereits seit 1908, als der Achtstundentag noch eine Utopie war. Das Waldheim zählt nicht nur viele Werktätige zu seinen Gästen, sondern auch viel SPD-Prominenz: Willy Brandt, Gerhard Schröder, Kurt Beck, Bruno Kreisky, Hans Jochen Vogel oder auch Niels Schmid - um nur einige zu nennen. Anlass jedenfalls für den BVMW, das Verhältnis zwischen Arbeitnehmerschaft und Gewerkschaften in geeigneter Kulisse zu beleuchten. Eingeladen ins Waldheim war der baden-württembergischen DGB-Landesvorsitzenden Nikolaus Landgraf zum Gedankenaustausch im kleinen Kreis.

 

Der DGB Baden-Württemberg vereinigt unter seinem Dach acht Einzelgewerkschaften und Landgraf erläuterte vor allem, dass er nicht für die Belange oder Probleme der Einzelgewerkschaften sprechen könne, sondern dass ihm die politische Gesamtschau am Herzen läge. Temperamentvoll wie respektvoll wurde drei Stunden diskutiert. Einigkeit herrschte bei allen Beteiligten über eine anzustrebende Balance in der Gesellschaft, strittig waren teilweise die Methoden, wie diese zu erreichen ist. Gesundheit am Arbeitsplatz, geeignete Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer, Renteneintrittsalters, Leiharbeit, Umgangston zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber und bezahlter Bildungsurlaub waren u.a. die Themen.

Netzwerken auf dem Neckar

Sonnenuntergang, Panoramablick auf die Weinbergterrassen und gepflegte Musik mit Gitarre und Saxophon waren die Rahmenbedingungen für das Netzwerken auf dem Neckar, das der BVMW in diesen Tagen erstmals durchführte. Gastgeber auf dem Partyfloß König Ludwig war der „Neckar-Käpt’n“ Wolfgang Thie, seit über zwölf Jahren Mitglied in unserem Verband. Er offerierte den gut 50 Gästen nicht nur ein feines Büfett mit gegrillten Würstchen, sondern steuerte auch Wissenswertes über den Neckar und seine Uferbebauung bei.

Im Mittelpunkt stand jedoch - ohne festes Programm - eine rund dreistündige Fahrt zur Pflege der Geselligkeit. Die BVMW-Organisatoren - Kurt Mezger und Dr. Ulrich Köppen - versorgten die Gäste mit aktuellen Informationen über den Verband und einige neue Mitglieder, die erstmals eine Veranstaltung besuchten, erhielten Ihren Mitgliedsausweis, das Partnerschild und die Anstecknadel überreicht. Die entspannte Atmosphäre brachte viele dazu, auch neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Das Netzwerken auf dem Neckar wird im kommenden Jahr wiederholt werden. Unsere Fotos zeigen die König-Ludwig die Gruppe auf dem Partyfloß.

Spannende Eindrücke an der Spree

Rund 40 Unternehmer reisten jetzt auf Einladung von Thomas Strobl zu einer viertägigen  politischen Bildungsreise nach Berlin. Thomas Strobl ist nicht nur CDU-Landeschef in Baden-Württemberg und stellvertretender Bundesvorsitzender, sondern auch Mitglied im politischen Beirat des BVMW.

Auf dem Programm standen u.a. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Hackescher Markt, Bundestag, Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Jüdisches Museum, Landesvertretung Baden-Württemberg, Ausstellung "Wege, Irrwege, Umwege - Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland" im Deutschen Dom und ein Informationsgespräch in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Das Foto zeigt die BVMW-Besuchergruppe vor dem Reichstag.

99,9988 Prozent Qualität

Seit Jahren diskutieren Wissenschaftler, wie sich die Fertigung verändern wird. Wesentliche Elemente der intelligenten Fabrik von morgen lassen sich im Elektronikwerk Amberg von Siemens besichtigen - und der BVMW hat das getan. Bereits heute kommunizieren dort Produkte mit Maschinen und sind sämtliche Prozesse IT-optimiert und -gesteuert - bei minimaler Fehlerquote. Auf Initiative von Dr. Ulrich Köppen (BVMW Baden-Württemberg) besuchte eine BVMW-Delegation, bestehend aus Unternehmern und BVMW-Geschäftsführern aus Baden-Württemberg, Franken, der Oberpfalz und Schwaben, das Vorzeigewerk.

Das Elektronikwerk Amberg, in dem rund 1.100 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist das Idealbeispiel für die Anwendung der „Digital Enterprise Plattform“ von Siemens. Es produziert 99,9988 Prozent Qualität, die wenigen Fehler werden durch verschiedene Prüfstationen erkannt. Hier wird produziert, wie es in zehn Jahren Standard sein könnte. Die BVMW-Delegation war beeindruckt.

Die Fertigung funktioniert weitgehend automatisiert. Die Produkte steuern ihre Fertigung selbst. Sie teilen den Maschinen über den Produktcode mit, welche Anforderungen sie haben und welche Produktionsschritte als nächstes nötig sind. Ein erster Schritt auf dem Weg zur Industrie 4.0. Diese Vision der vierten industriellen Revolution geht davon aus, dass zukünftig die reale und die virtuelle Welt in der Produktion zusammenwachsen. Fabriken werden sich weitgehend selbst steuern und optimieren können, da Produkte miteinander und mit den Maschinen kommunizieren und ihre Fertigung aushandeln.    

75 Prozent der Wertschöpfungskette bewältigen Maschinen und Computer   eigenständig. Aber auch wenn in Amberg hochautomatisiert produziert wird – das Sagen hat am Ende immer noch der Mensch. Ganz ohne den Menschen, also nur mit Maschinen, stünde die Produktion im EWA nämlich still. Bei der Entwicklung von Produkten und ihrem Design, bei der Produktionsplanung oder auch bei unerwarteten Zwischenfällen ist der Mensch unverzichtbar. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

IBM-CEO beim BVMW-Landeswirtschaftssenat

Sie bekleidet einen der prominentesten Vorstandsposten der IT-Branche im deutschsprachigen Raum: Martina Koederitz, Vorstandsvorsitzende der IBM für den so genannten DACH-Bereich, also Deutschland, Österreich und Schweiz (auf dem Foto in der Bildmitte mit dunkelblauem Outfit).

Als Gast des BVMW-Landeswirtschaftssenats im Sternerestaurant Feckls Landhaus in Ehningen erläuterte sie den anwesenden Gästen, welche Zukunftsstrategien ein bedeutender IT-Konzern mit amerikanischer Mutter entwickelt: Fortschritte bei der Digitalisierung und die Entwicklung von Apps. Wenig später berichteten die Nachrichten, dass IBM und Apple gerade in diesem Bereich eine strategische Allianz, vermutlich gegenüber Google, eingegangen sind.  Der über dreistündige Austausch über digitales Leben wurde kulinarisch und real unterfüttert durch ein exzellentes Drei-Gang-Menü.  Gäste im Landeswirtschaftssenat waren u.a. auch BVMW-Vorstand Arthur Zimmermann (ganz links) und die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart, Ines Aufrecht (zweite von rechts).

Wertvolle Tipps, um die Richtigen zu finden

(v.l.): Henry Vogel, Arne Spiegelhoff, Catrin Krayer, Bernhard Storz und Oliver Gäbel.

Stuttgart - Der Fachkräftemangel ist in aller Munde, sowohl bei den mittleren als auch bei den größeren Unternehmen. Während die Großen entsprechende Stabsabteilungen haben, tun sich die KMUs sichtlich schwer, zumal sie über weniger die Finanzreserven verfügen.  Grund genug für den BVMW mit seinem Kooperationspartner, dem Stellen-Internetportal Monster, im Stuttgarter Europe-Kongress-Hotel einen höchst informativen Abend zu veranstalten. Geschildert wurden grundlegende Strukturen des Recruiting und praktische Beispiele.

Der BVMW Baden-Württemberg ist zudem auch Mitglied der Fachkräfteallianz der Landesregierung und engagiert sich in der Bewältigung dieses Problems, das immer größer wird. Rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer waren der Einladung gefolgt, um sich mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Megathemas zu beschäftigen. Catrin Krayer vom Büro-Möbelhersteller USM stellte vor, wie eine in der Schweizer Provinz ansässige Firma sich über Imagepflege die notwendigen, spezialisierten Arbeitnehmer organisiert. Der Filmemacher Oliver Gäbel warb vor allem dafür, die weitaus vielfältigeren Möglichkeiten der bewegten Bilder ins Feld zu führen, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zukünftiger Mitarbeiter zu wecken. Arne Spiegelhoff vom TÜV Rheinland erörterte, wie diese große Service-Organisationen gezieltes Employer-Branding betreibt, um das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber sowohl für die bestehenden Mitarbeiter als auch für zukünftige Arbeitskräfte zu profilieren. Bernhard Storz von der Esslinger Medienfabrik schilderte an praktischen Beispielen, welche  Möglichkeiten ein Unternehmen überhaupt hat, um aus der Anonymität heraus einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichen, so dass es nicht erst bei der Suche nach Mitarbeitern das Licht Öffentlichkeit erblickt. Henryk Vogel von Monster umriss die Gesamtsituation und stellte die Möglichkeiten vor, die das bekannteste Interportal bietet. Die vertiefende Diskussion, in der viele Details besprochen wurden, dauerte noch zwei Stunden und legte offen, wie kleine und mittlere Betriebe mit intelligenten Lösungen neue, erfolgreiche Wege beschreiten können.

Berliner Politik aus schwäbischer Sicht: Round Table mit Thomas Strobl – Große Koalition und Europa

Thomas Strobl, Baden-Württemberg- Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, gehört zu den Ohren-und Augenzeugen der Verhandlungen rund um die Große Koalition. Um diese und weitere Hintergründe vor einem exquisiten Kreis von Unternehmern zu erläutern, hatte der Bundesverband mittelständische Wirtschaft in das Weingut Sturmfeder geladen, um mit dem 54-jährigen CDU-Mann intensivsten Austausch zu pflegen. Strobl ist seit kurzem auch Mitglied im politischen Beirat unseres Verbandes in Berlin.

Der zweite Vertreter der großen Koalitionsparteien, Josip Juratovic (SPD), musste diesen Termin  kurzfristig absagen. Es spricht für die Fairness des CDU-Vertreters, dass er auch die wichtigen und vor allem der unverrückbaren Positionen der SPD darstellte. Bei der vom BVMW-Landesbeauftragten Dr.  Ulrich Köppen moderierten Diskussion, die fast vier Stunden dauerte und bei der alles andere als Langeweile aufkam, überzeugte Strobel durch ein umfängliches Wissen aus nahezu allen Themenbereichen und durch den Verzicht auf Polemik gegen politische Gegner. Strobl betonte, dass er eher eine Politik des Miteinanders und des Ausgleichs bevorzugen würde, da sie für die Menschen im Lande die besseren Ergebnisse bringen würde. Er nahm als Anregung ihm sicher nicht unbekannte Meinungen von Mittelständler mit, die beklagten, dass bei den großen strategischen Linien der Berliner Politik die häufig scheinbar kleinen, aber für Sie doch eminent wichtigen Alltagsfragen zu der Politik nicht immer gebührend berücksichtigt werden. Strobl. „Am Beispiel des Euro kann man gut nachvollziehen, wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Erfolge, auch für die Mittelständler, in Deutschland sind. Im Prinzip ist das Ergebnis positiv, aber die Einbindung in ein europäisches System bringt auch vereinzelt Einschränkungen mit sich. Und im Gegensatz zur recht kritischen öffentlichen Meinung über Draghi, dem italienischen Chef der Europäischen Notenbank,   könne man ihm das Zeugnis ausstellen, dass er für Gesamteuropa einen guten Job macht.“ Auch bei den Themen Steuern,  Schulden und Abgaben strich Strobl heraus, dass die besonderen Anforderungen der mittelständischen Unternehmen insgesamt sicherlich gut berücksichtigt würden, aber Infrastruktur und andere Vorteile bis hin zur guten Ausbildung seien nun mal abgabenintensiv  und beim zunehmenden Wettbewerb in der Welt auch mit stagnierenden Belastungen nicht zu machen.“  Politik und Mittelstand waren sich durch einen intensiven Austausch von hoher Qualität an diesem Abend sicher wieder ein Stück näher gekommen.  Neben politischem Engagement auf beiden Seiten war auch Kulinarisches angesagt. Die edlen Tropfen Wein vom Schozacher Familienbetrieb (seit1396) waren allerdings nicht rot und schwarz, sondern rot und weiß.

Zusammenhalten: BVMW-Unternehmer beim VfB-Heimspiel gegen Freiburg

Auf Einladung des erst kürzlich beigetretenen VfB-Stuttgart konnten einige unserer Mitglieder unseren VfB kräftig unterstützen und dabei die Annehmlichkeiten einer Business-Lounge kennen lernen. Hier wurden Sie von Präsident Wahler begrüßt und zum Abschluß durften Sie dann noch auf der Trainerbank "Probe"-sitzen.

Mit dem BVMW: Exklusiver Besuch einer Orchesterprobe

Blick in den Probensaal.
Teilnehmer mit Chefdirigent Denève

Erlebnis: Musik, Führungsarbeit und Teamwork

Die Musikalität und Perfektion des Radio Sinfonie Orchesters Stuttgart sind berühmt, ja, sogar weltberühmt. Es lud exklusiv zu einer Arbeitsprobe ein, die am späten Nachmittag des 31. März im Probenraum des SWR stattfand. Dichter und intensiver konnte man Musik kaum genießen und gleichzeitig erleben, dass musikalische Kunst nicht vom Himmel fällt, sondern das Ergebnis von „Arbeit“ ist. Um das nachzuvollziehen, brauchte man allerdings kein Musikspezialist zu sein, Spaß am Hören und Entdecken reichte aus. Man kann konnte auch gemeinsam mit den Musikern die Pause erleben und ins Gespräch kommen. Hinterher gab es noch die Möglichkeit, sich mit dem Dirigenten auszutauschen.

Jahresauftakt im Zeichen der Welt-Weltwirtschaft - Mario Ohoven und Prof. Marcel Tyrell im Stuttgarter Rathaus

Unser Foto zeigt (von links): BVMW-Vorstand Dr. Helmut Baur, BVMW-Präsident Mario Ohoven, Ines Isabell Aufrecht, Leiterin Wirtschaftsförderung Stadt Stuttgart, Prof. Marcell Tyrel Zeppelin-Universität, Dr. Ulrich Köppen und Kurt Mezger, BVMW Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Arnold

Stuttgart – Full House hieß es im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses beim Jahresauftakt des BVMW Baden-Württemberg, den er jetzt zum dritten Mal gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt veranstaltete. Rund 250 Gäste waren zu nachmittäglicher Stunde gekommen, um sich nach der Begrüßung durch Ines Isabell Aufrecht spannend dargebotene Informationen aus dem Wirtschaftsleben und deren Zusammenhänge näher bringen zu lassen.

Nach Kaffee und Kuchen skizzierte die Leiterin der Wirtschaftsförderung die außergewöhnlich gute Situation rund um die Schwabenmetropole, die nach internationaler Einschätzung zu den führenden Wirtschaftsregionen Europas gehört. Mittelstandspräsident Mario Ohoven berichtete von der Unternehmerumfrage unseres Verbandes, an der sich über 3000 Personen beteiligten, die ihre wirtschaftliche Situation zum großen Teil positiv beurteilten. Dies gilt sowohl für die Auftragslage als auch die Absicht, die Mitarbeiterzahl zu halten oder auszubauen. Dem gegenüber stellte Ohoven, der auch europäischer Mittelstandspräsident ist, vor allem der Großen Koalition, die seit gut 100 Tagen im Amt ist, kein gutes Zeugnis aus. Ohoven: „Das Füllhorn der Wohltaten wird ausgeschüttet,  es geht vor allem zu Lasten der Unternehmen, aber vor allem auch zu Lasten der viel zitierten Mittelschicht, die mit ihrer Innovationskraft und ihrem Fleiß das Fundament unseres Wohlstandes ist.“ Als skandalös brandmarkte er in diesem Zusammenhang, dass die Rentenberechnungen des Familienministeriums durch einen Fehlbetrag von rund 70 Milliarden Euro glänzen, so dass die Belastungen für die nächsten Jahre sehr viel höher ausfallen würden und vor allem von unseren Kindern und Enkeln getragen werden müssten. Ohoven geißelte die teilweise unverantwortliche Sorglosigkeit im Umgang mit Steuergeldern und forderte u.a. die Erweiterung des Gesetzes um den Straftatbestand der Steuerverschwendung. Unverständlich sei auch die nach wie vor auch hohe Belastung durch bürokratische Hürden, die den mittelständischen Unternehmen rund 30 Milliarden Euro kosten würde.

Nach einer Fragerunde, die auch das Thema Russland beleuchtete, leitete Landesgeschäftsführer Dr.  Ulrich Köppen zum Vortrag von Prof. Marcel Tyrell (Zeppelin-Universität Friedrichshafen) über. Doch zunächst stellte er zwei besonders prominente, neue Mitglieder des BVMW vor: den VfB Stuttgart und das Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart. Köppen: „Mit beiden werden auch speziell für Unternehmer interessante Projekte realisiert werden.“ Tyrell ist ein exzellenter Kenner der internationalen Wirtschafts-und Finanzszene. Er fokussierte in seinen Ausführungen die Finanzkrise und ihre Genese, die in Deutschland fast nicht mehr existent zu sein scheint, die sich aber in den Schwellenländern in die Systeme weiter hineinfrisst wie ein Krebs. Tyrell: „Zwar hat auch in diesen Ländern die Regulierung des Finanzwesens begonnen. Doch nicht umsonst heißen größere Geldmengen Liquidität. Sie sind flüssig und bewegen sich dorthin, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist, nämlich in ein System von Schattenbanken und Versicherungsgesellschaften, die sich weitgehend außerhalb der Kontrollsysteme aufhalten.“ Dies sei zwar kein Grund für Schwarzmalerei, aber die europäische Wirtschaft sollte mit größter Vorsicht diesen Vorgängen gegenüberstehen, um sich nicht wieder anzustecken. Auch an diesen facettenreichen Vortrag schloss sich noch eine kurze Diskussionsrunde an. Anschließend traf sich ein großer Teil der Gäste zum Getogether, um sich bis fast 18 Uhr auszutauschen und darüberhinaus private und geschäftliche Kontakte zu knüpfen.

Netzwerken an der Donau - 15 Jahre Unternehmertag in Ulm

Fulminanter, satirischer Beginn ...
... und am Ende eine Laser-Show.

Ulm - Virtuelle, soziale Netzwerke sind modern – die persönliche Face-to-Face-Begegnung ist unersetzlich, und seriös. Menschen müssen sich begegnen, wenn sie sich vertraulich austauschen und letztlich miteinander Geschäfte machen wollen. Das  ist seit 15 Jahren das Erfolgsrezept des Ulmer Unternehmertages. 120 Aussteller und über 1000 Besucher sind Beleg dafür, dass dieser Marktplatz  der Informationen, den Karl-Heinz Raguse vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft nun zum 15. Mal organisierte, die Attraktion schlechthin ist.

Zur Eröffnung in der Donauhalle sprachen hochkarätige Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik. Dr. Beate Merk, bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen sowie die Oberbürgermeister Ivo Gönner, Ulm, und Gerold Noerenberg, Neu-Ulm, beide bekannten: „Der Unternehmertag hat sich zu einer echten Marke entwickelt“. Senator und BVMW-Vorstandsmitglied Dr. Helmut Baur lobte den Unternehmertag als Aushängeschild für die Region: „Wer sich auf dem Unternehmertag umschaut, erkennt sofort, warum diese Region zu den 20 Top-Standorten der Europäischen Union zählt. Die Mischung macht’s, Innovationsstärke, Unternehmergeist, Exportorientierung, Tradition und zugleich Aufgeschlossenheit für Neues – all das zusammen bildet die Grundlage für den beeindruckenden wirtschaftlichen Erfolg.“ Im Laufe des Tages gab es eine Podiumsdiskussionen zum Thema Bildung und 40 Foren mit spannenden Vorträgen, so viele wie nie zuvor. ukö

Mit Schwaben bei der Energie sparen lernen

Min. Untersteller bei seiner Stellungnahme

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller und Grünen-Bundes-Vize Kerstin Andreae bei KBA-Metalprint

Stuttgart - Alle reden von der Energiewende - beim Stuttgarter Unternehmen KBA-Metalprint gehört sie zum Produktions- und Innovationsalltag. KBA-Metalprint ist ein Tochterunternehmen von König und Bauer, dem weltweit größten Druckmaschinenhersteller. KBA Metalprint-Geschäftsführer Ralf Gumbel ist Mitglied des BVMW-Landeswirtschaftssenates Baden-Württemberg. Herausragende Erfindungen im Bereich der Energieeffizienz und der Energiespeichertechnologien waren jetzt Grund genug für interessierten Besuch aus der Landes- und Bundespolitik: Franz Untersteller, Baden-Württembergs Umwelt-  und Energieminister, und Kerstin Andreae, stellvertretende  Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag mit Wahlkreis in Freiburg. Erläutert wurden ihnen einige Highlights aus der Technologieschmiede von CEO Ralf Gumbel sowie Dietmar Decker und Matthias Hänel. Geladen hatte der fast vollzählig vertretene BVMW-Landeswirtschaftsenat.

Zum Portfolio von KBA Metalprint gehören u.a. die Herstellung von Blechdirektbedruckungsmaschinen, Trocknungsstraßen für Dosen und Abluftreinigung. Ralf Gumbel: „Der Vorteil für unsere Kunden liegt darin, dass wir als Systemlieferant komplette Druck- und Lackierlinien, innovative Trocknungstechnik sowie modernste Abluftreinigungsanlagen aus einer Hand anbieten. Unsere KBA Cleanair-Produkte  unterstützen durch hochinnovative Wärmespeicher zeitgemäßes Energiemanagement, das bedeutet Einsparungen bis zu 70 Prozent.“

Bereits seit 2008 ist das weltweit erste Solarturmkraftwerk mit einem 12 MWhth -Hochtemperatur-Wärmespeicher der Firma KBA Metalprint erfolgreich in Betrieb. Die beweglichen Spiegel konzentrieren das Sonnenlicht in der Turmspitze. Die darin bis 700 Grad Celsius aufgewärmte Umgebungsluft wird zur Dampferzeugung genutzt. Der Dampf treibt wiederum einen Stromgenerator an, der bis zu 1,5 Mega-Watt (500 Haushalte/Jahr) Strom erzeugen kann.

Der Integration des Wärmesektors als unterstützendem Faktor bei der Energiewende wird in der Gruppe „Agora Energiewende“, deren Mitglied Minister Franz Untersteller ist, große Bedeutung zugesprochen. Untersteller bekannte in der Diskussionsrunde: „Rund ein Viertel der Umwelttechnologien stammen aus Baden-Württemberg und wir werden als Landesregierung weitere Unterstützungsmaßnahmen treffen, um gerade den KMUs Anreize für mehr Energieeffizienz zu offerieren.“

Das besonders große Potenzial zur Energieeinsparung besteht in der Speicherung und Rückführung der Hochtemperatur-Abwärme in Produktionsprozesse. Gumbel erläuterte das an einem Beispiel: „Eine bestehende Ofenanlage  (Schmelz- und Warmhalteofen) wurde von uns mit einem neuen Energiemanagementsystem modernisiert. Dieses Konzept der intelligenten Wärmespeicherung bedeutet eine Einsparung von rund 150.000 Kubikmeter Gas (1 Kubikmeter = 40 Cent) im Jahr." Bei der abschließenden gemeinsamen Besichtigung wurde der Erkenntnisgewinn fortgesetzt.

Unternehmerfahrt an die Spree

Auf Einladung des Bundespresseamtes und Kerstin Andreae, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, waren jetzt 18 Unternehmer aus der Region Stuttgart an die Spree gefahren, um sich im Rahmen einer politischen Studienreise über das Heute und Gestern in der deutschen Politik zu informieren.
Dazu gehörten u.a. Vortrag und Diskussion mit Kerstin Andrae im grünen Fraktionszimmer, die Besichtigung des Reichstages, des Bundeskanzleramtes,  der Ausstellung „100 Jahre Willy Brandt“ und das Denkmal für die ermordeten Juden. Besondere Akzente setzten auch die Besichtigungen der Ausstellung „Tränenpalast“, in dem die teilweise traurigen Geschehnisse rund um den Grenz-Übergang zwischen Ost- und West-Berlin dokumentiert werden, und die Führung im deutsch-russischen Museum, in dem die Kapitulation der deutschen Wehrmacht 1945 verewigt ist. Einen ebenso  informativen wie stimmungsvollen Ausklang gab es für die Reiseteilnehmer in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Umweltschonend war die Unternehmergruppe mit der Deutschen Bundesbahn von Stuttgart nach Berlin gereist und man beschloss den politischen Austausch mit der Oppositionspartei in regelmäßigen Abständen fortzusetzen.
Unser Foto zeigt die BVMW-Gruppe in der Glaskuppel des Berliner Reichstages, in der Bildmitte Kerstin Andreae und Kurt Mezger.

BVMW Forum Führung im November 2013 in Stuttgart

Auch bei dieser Auflage war es wieder gelungen, einen der renommiertesten Referenten zu engagieren. Dieter Lange war in der BMW Niederlassung in Stuttgart-Vaihingen zu Gast. Sein Thema: Leader-Personality.

Er zählt zu jenen seltenen Führungskräfte-Trainern, von denen entscheidende Impulse für Veränderungen in Unternehmen ausgehen. Er regte auch unsere 220 Gäste zum Umdenken in der Führungsverantwortlichkeit an. Dabei war er oft Provokateur mit seinen Thesen. Er stimulierte auf besondere Weise sein Publikum und seine brillante Rhetorik mit bewegenden Sprachbildern und Metaphern machte seinen Auftritt zu einem einzigartigen Erlebniss.

BVMW + bwcon: Dialog @ KOMET „Business-as-a-Service – Chancen und Risiken für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Baden Württemberg“

Baden Württemberg hat eine hervorragende wirtschaftliche Ausgangslage: Die Balance zwischen Handwerk, Mittelstand und Konzernen ist gegeben und an hochwertigen Arbeitsplätzen besteht kein Mangel. Doch wie sieht es mit der Innovationskraft speziell im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie aus? Wie kann sich der Standort in dieser Schlüssel- und Querschnittstechnologie im Wettbewerb mit anderen Regionen behaupten?
Diese wichtigen Zukunftsfragen wurden mit mehr als 50 Unternehmern exemplarisch Anfang November 13 anhand von regionalen Beispielen diskutiert werden. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf die (IKT-)Modernisierung der Industrieproduktion via „intelligenter Vernetzung“ gelegt.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Rundgang durch die „Ideenfabrik“ des Gastgebers, der KOMET Group GmbH, einem weltweiten Technologieführer innovativer Werkzeugkonzepte aus Besigheim (Kreis Ludwigsburg).

BVMW(experts): Internetmarketing für Mittelständler

Was alles zu beachten ist, wenn man erfolgreiche Online-Auftritte gestalten möchte, das erfuhren im Oktober 2013 30 Unternehmer beim Mitgliedsunternehmen ewolff in 3 interessanten Vorträgen.

BVMW Präsident Ohoven zum Austausch bei Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Winfried Kretschmann und Mario Ohoven

Der regelmäßige Meinungsaustausch auf höchster politischer Ebene ist eine der Grundlagen der Arbeit unseres Verbandes, um die jeweiligen Regierungsrepräsentanten für die Bedürfnisse des Mittelstandes zu sensibilisieren. So waren jetzt  BVMW-Präsident Mario Ohoven und Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen zu Gast bei Ministerpräsident Winfried Kretschmann im sogenannten Clay-Haus, das der baden württembergischen Landesregierung zu Verfügung steht, solange die Villa Reitzenstein renoviert wird. Der wertkonservativ-katholische Oberschwabe erwies sich als einen höchst pragmatischer, Wirtschafts- freundlicher Landesvater, der mit großem Interesse zentrale Positionen unseres Netzwerkes aufnahm, wobei diese grünrote Landesregierung sich ähnlich wie ihre Vorgängerregierung als ausgesprochen Unternehmensorientiert präsentierte. Der grüne Ministerpräsident versprach, die Gedankenaustausch mit dem führenden deutschen Mittelstandsnetzwerk, das jetzt für über 250 000 Unternehmen spricht, fortzusetzen.

Fachkräfte Allianz Region Stuttgart bei Mitgliedsunternehmen unterzeichnet

Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid erläutert die Fachkräfteallianz Region Stuttgart.

In Ergänzung der bereits bestehenden Fachkräfteallianz Baden Württemberg wurde nun auch eine solche Allianz für die Region Stuttgart besiegelt. Dies geschah am 16. September bei unserem Mitglied mm-lab in Kornwestheim. Dieses Unternehmen hat bereits fünf junge spanische Ingenieure eingestellt.

Mit Dr. Wolfgang Gerhard (FDP) schloß sich der Kreis der politischen Abende

Dr. Wolfgang Gerhardt und die Mitglieder wie Gäste des BVMW-Landeswirtschaftssenats.

Abschluss und Highlight der Politik-Abende des BVMW–Landeswirtschaftsenat vor der Wahl waren Vortrag und Diskussion mit dem FDP-Politiker Dr. Wolfgang Gerhardt. Wie kaum ein anderer konnte der liberale Spitzenpolitiker Einblicke in die politischen Machtverläufe aufzeigen und warb vor allem für politisches Engagement. integpdnbe aufzeigenund erläutern und hab den Landeswirrtschaftseentakjreunddern Gästen eiun spa nneden einblick in die parlamenatuschg-politrischen Abläue, wie ma sie durchduie mewdne kaum geschjilkdert bekommt. Unser Fotozegt Dr. olfgan Gerhartd (Bild tte und die BVNW-GruopeGerhardt, FDP, Mitglied unseres politischen Beirats in Berlin, ist Vorstandsvorsitzender der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Mitglied der europäischen Gruppe der Trilateralen Kommission. Engagiert warb er für eine Staat , in dem der Einfluss der Bürger/inne wieder größer als der der Parteien werden müsste. In der spannenden und viele Hintergründe aufdeckenden Diskussion  erhielt die Gruppe aufschlussreiche Informationen über manche Interna des Berliner Betriebs.

3. Politischer Abend - diesmal mit Kerstin Adreae, Bündnis 90, Die Grünen

Mitte Juli waren wir dem Landeswirtschaftssenat zu Gast im Castello des Römerkastells auf dem Stuttgarter Hallschlag um auch mit Frau Andreae über das Wahlprogramm Ihrer Partei zu diskutieren. Als gelernte Volkswirtschaftlerin hatte sie zwar Verständnis für die Fragen unserer Unternehmer, konnte aber deren Befürchtungen zu den "grünen" Steuerplänen nicht wirklich entkräften.

BVMW (einblicke): Europas modernstes Funkhaus

Im vergangenen Jahr wurde das Stuttgarter Funkhaus des Südwestrundfunks SWR um einen hochmodernen Neubau erweitert. Hier präsentiert sich ein Funkhaus mit den Hörfunk- und Fernsehstudios auf dem neusten Stand der Technik. So können die Redaktionen multimedial zusammenarbeiten.
In einer gut dreistündigen Führung erlebten die 35 Mitglieder und Gäste Radio und Fernsehen live, konnten mit Landesschau-Moderator Michael Matting diskutieren, Studios und das Schall- heute Medienarchiv besichtigen.

Unsere Bilder zeigen den Funkhaus-Neubau,


die Teilnehmer bei der Einführung,

in einem der neuen Studios,

 

und den Autor dieser Zeilen im Studio der Sendung
"Guten Abend Baden-Württemberg"
mit Moderatorin Barbara Scherrer

SHANGHAI - Pudong ein Wirtschafts- und Handelszentrum stellt sich vor

Eine Veranstaltung, zu der der BVMW in Kooperation mit der DAKS mbH am 25. Juni 2013 einlud. Sie bot chinainteressierten Unternehmen aktuelle Informationen und die Gelegenheit zum direkten Dialog mit der chinesischen Verwaltung. Dabei wurden die Möglichkeiten für deutsche Unternehmer in der Region Pudong als Wirtschafts - und Handelszentrum vorgestellt und über neue Entwicklungen und Projekte sowie aktuelle Rahmenbedingungen informiert.

Mit dem Wirtschaftssenat bei der Bosch-Stiftung und Diskussion mit MdB Ute Vogt

Es war eine seltene Gelegenheit: Mit 20 Senatsmitgliedern und Gästen konnten wir am 11. Juni 2013 das Allerheiligste der Robert GmbH besichtigen. Das frühere Wohnhaus des gründers Robert Bosch auf dem Stuttgarter Heidehof. Dabei gab es ausführliche Information zur Arbeit der Stiftung.

Anschließend diskutierten die Teilnehmer im Hotel am Schloßgarten mit MdB Ute Vogt Themen der aktuellen Politik.

BVMW (einblicke): Quadratisch Praktisch Gut

40 Mitglieder und Gäste ließen sich am 11. Juni 2013 am Sitz von RITTER SPORT in Waldenbuch erklären, wie die weltbekannten Schokoladenquadrate hergestellt werden. Im Anschluß bestand dann noch Gelegenheit, individuell die RITTER SPORT Ausstellung, die SCHOKOWERKSTATT für Kinder und den SCHOKOSHOP zu besuchen. Viele Teilnehmer nutzten im Bistro der Ausstellung die Möglichkeit zum Netzwerken bei einem kleinen Imbiss.

Verwaltungs- und
Produktionsgebäude

Politikinformationen aus dem Zentrum der Macht

Clemens Binninger (Bildmitte, vorn) und die BVMW-Gruppe.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger zu Gast beim BVMW-Landeswirtschaftsenat
 
Der Landeswirtschaftssenat des BVMW versteht sich als unternehmerische und politische Speerspitze des Mittelstand-Netzwerkes. Im Jahr der Bundestagswahl veranstaltet der Senat insgesamt vier intime
Informationsabende mit Vertretern der Parteien. Den Auftakt machte jetzt der aus dem Kreis Böblingen stammende Clemens Binninger von der CDU. Er ist vielen bekannt aus dem Fernsehen als einer der Sprecher des NSU-Untersuchungsausschuss, den er seit Februar 2012 als Obmann der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion leitet. Er hat elf Mitglieder und wurde einstimmig eingesetzt.
So berichtete Binninger im vertrauten Gesprächskreis von ebenso spannenden dwe aufschlussreichen Hintergrundzusammenhängen. Über 8000 Akten haben die Mitglieder des Ausschusses bisher studiert. Das Besondere dieses Ausschusses, so Binninger, sei die Abwesenheit von parteipolitischem
Kleinklein. Mit großem Erstaunen vernahmen die anwesenden Unternehmer und BVMW-Geschäftsführer, wie in einer Mischung aus dummen Zufällen, Betriebsblindheit. und Systemfehlern der Fahndungserfolg solange auf sich warten lassen musste. Binninger ermöglichte zudem spannende Einblicke hinter die Kulissenn der Bundespolitik. Er versprach vor allem eines: mit einer CDU-Regierung werde es keine Steuererhöhungen geben, auch nicht bei der Mehrwertsteuer. Binninger gilt als einer der kommenden Mitglieder der CDU-Bundestagsfraktion, bei dem die Wahrscheinlichkeit nicht klein ist, dass er zu höheren Aufgaben berufen werden wird.

Im Aussenministerium
Im Wirtschaftsministerium
Die Delegation

Delegationsreise nach Prag und High-Potential Fachtagung

Ein Highlight im April 2013 war für mich die Einladung zu einer 3tägigen Delegationsreise nach Prag in Verbindung mit einer High-Potential Fachtagung. Neben intensiven Gesprächen mit hochrangingen Politikern – dem Staatsminister aus dem Außenministerium sowie dem Vizeminister aus dem Ministerium für Industrie und Handel – und den Präsidenten der Handels- und Handwerkskammer und der KMU, wurden hier Chancen und Synergieeffekte für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien praxisnah diskutiert, und damit die Vorteile unserer Mitglieder. Als Teilnehmer der Delegationsreise konnte ich auch an sehr informativen und effizienten Seminaren / Workshops teilnehmen. Kulturelle Höhepunkte waren der Besuch im Nationaltheater und der Oper „La Traviata" sowie die Stadtführung durch die goldene Stadt an der Moldau.

Über 200 Gäste beim Unternehmer-Jahresauftakt im Stuttgarter Rathaus

Unser Foto zeigt von links: Kurt Mezger (BVMW Stuttgart), Ines Isabell Aufrecht, Mario Ohoven und Dr. Ulrich Köppen.

Key Note mit Mario Ohoven – 2013 als Jahr der politischen Herausforderungen für den Mittelstand

Stuttgart – Obwohl der Jahresauftakt für Unternehmer nachmittags stattfand, war der große Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses gut gefüllt. Der BVMW und die Wirtschaftsförderung der Stadt hatten zum gemeinsamen Jahresauftakt geladen und rund 200 Gäste kamen – nicht nur aus Stuttgart. Nach der Begrüßung durch BVMW-Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen gab es zwei richtungsweisende Vorträge: Ines Isabell Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung, skizzierte Möglichkeiten der Unternehmensförderung und umriss Lösungen zu den Themen Fachkräftemangel und Kinderbetreuung, die für die Unternehmen eine große Hilfe bedeuten und sie attraktiv machen.

2013 ist das Jahr der Bundestagswahl. Was kommt auf unsere Unternehmer zu? Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft nannte 2013 das Jahr der Herausforderungen. Präzise analysierte er die Situation der KMUs, die in Baden-Württemberg überdurchschnittlich gut ist, appellierte aber an die Politik, die Rahmenbedingungen eher zu verbessern als zu verschlechtern, denn der „Mittelstand ist die Jobmaschine in Deutschland. Und da der internationale Wettbewerb  eher noch schärfer werden wird, müssen die heimischen Unternehmen noch konkurrenzfähiger werden, um ihre Funktion in Wirtschaft und Gesellschaft zu erfüllen“, so Ohoven weiter. Im Anschluss an das offizielle Programm blieben viele Unternehmer noch fast 1,5 Stunden, um auf Augenhöhe Kontakte zu pflegen.

Der SWR schreibt: Der Turm ist geschlossen - wir sind traurig und erschüttert!

Aufgrund einer Verfügung von Oberbürgermeister Fritz Kuhn der Stadt Stuttgart bleibt der Fernsehturm bis auf weiteres geschlossen.

Wir werden alles versuchen um den Turm für die Öffentlichkeit zu erhalten.

Bitte unterstützen Sie uns!

Unternehmertag in Ulm : Spitze im Süden

BVMW-Präsident Mario Ohoven und Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid loben Fleiß und Einfallsreichtum

Ulm - Erneut brachte der Unternehmertag 127 Aussteller und rund 1.000 Besucher für Gespräche zusammen und ist mittlerweile eine der wichtigsten Wirtschafts- und Netzwerkveranstaltungen der Region. Der 15. Unternehmertag fand am 13. März 2014 statt.
 
Es sei kein bescheidenes Motto, das sich der Leiter der Ulmer Geschäftsstelle des BVMW, Karl-Heinz Raguse, für den diesjährigen Unternehmertag ausgesucht hat. Das sagte Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident Baden-Württembergs.  Auch Mario Ohoven, Präsident des BVMW, lobte Baden-Württemberg. Als Düsseldorfer könne er neidlos anerkennen, dass der Süden definitiv spitze und ein Vorbild für andere Bundesländer sei. Das Ländle glänze durch eine niedrige Arbeitslosenquote, die geringe Abbrecherquote während der Ausbildung und durch Sparsamkeit. „Baden-Württemberg ist ein Paradebeispiel dafür, was der Mittelstand alles leisten kann, wenn es die Politik denn zulässt“, so Ohoven. Er warnte davor, dass es nach der kommenden Bundestagswahl zu höheren Belastungen für die Unternehmen kommen könnte. Da sie die Garanten für Arbeitsplätze und sozialen Frieden seien, dürfe dieses auf keinen Fall gefährdet werden. Planungssicherheit sei das A und O der Unternehmensexistenz. Baden-Württemberg sei nicht nur das Exportland Nummer eins und stelle die meisten in der Bundesrepublik angemeldeten Patente.
 
Schmid lobte besonders die Bescheidenheit der KMU. Denn für die Mittelständler aus dem Süden stünde nicht der Gewinn im Vordergrund, sondern auch die Frage, wie viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Unser Foto (Quelle: swp.de) zeigt in Ulm (v.l.): Dr. Nils Schmid mit Organisator Karl-Heinz Raguse (links), BVMW Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen (rechts) und BVMW-Vorstand Dr. Helmut Baur (ganz rechts).

Götz Werner beim BVMW

Gründer der dm drogerie-märkte sorgt für volles Haus am 28. Februar 2013

Fokus Führung lockte rund 250 Unternehmer in die Stuttgarter Niederlassung von BMW. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft und die Niederlassung des bayerischen Automobilbauers hatten gemeinsam einen Abend mit Götz Werner veranstaltet Wie immer ging es bei dieser Reihe um das Thema Führung, dem manche kleinere Unternehmen noch nicht die genügende Aufmerksamkeit widmen.

Der Referent ist der äußerst erfolgreiche Gründer der dm-Markt-Kette, die von
eins auf über 2600 Filialen angewachsen ist. In lockerer Art plauderte er ebenso entspannt wie humorvoll über sein Erfolgsrezept, das besonders geprägt ist durch wertschätzende  Führung und mitmenschliche Unternehmenskultur. Nach über einer Stunde äußerst lebendigem Erzählen war der Wissensdurst erst  nach einer weiteren halben Stunde Diskussion gestillt.

Die beiden BVMW-Mitglieder Weingut Graf v. Bentzel Sturmfeder und der Kaffeeröster und Kaffeemaschinen-Anbieter Io-Tech hatten den flüssigen Part dieser Veranstaltung gesponsort.

2. Netzwerktag Stuttgart: "Erfolgreich durch Beziehungen"

Alfred J. Kremer, "Reich durch Beziehungen"

Stuttgart. Etwa 250 Netzwerk Begeisterte trafen sich unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart zum 2. Netzwerktag in den Räumen der Commerzbank Service Zentrale. Der Keynote-Speaker Alfred J. Kremer rundete mit seinem Vortrag zum Thema "Erfolgreich durch Beziehungen" den Abend ab.

Netzwerke spielen eine immer größer werdende Rolle beim Auf­bau und Erfolg von Unternehmen. Damit die Bedeutung des Netzwerkens in der Öffentlichkeit bekannter wird, hatten sich Unternehmervereine der Region Stuttgart unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH zusammengeschlossen und den Netzwerktag der Region Stuttgart ins Leben gerufen.

Der nun schon 2. Netzwerktag dieser Art stand unter dem Motto "Erfolgreich durch Beziehungen". Nach einer kurzen Vorstellung der Sprecher verschiedener Hauptorganisatoren gab der renommierte Keynote-Speaker Alfred J. Kremer Einblicke und Tipps für erfolgreiches Networking. "Knüpfen Sie Beziehungen als hänge Ihr Leben davon ab, denn das tut es" lautet seine Empfehlung für den Unternehmenserfolg.

Ab 18:30 füllte sich der Vorraum zum Veranstaltungsort recht flott. Die Partnerstände wurden fleißig besucht und das Networking ging sofort los. Anhand der Gespräche ließ sich erkennen, dass sehr viele Wiederholungstäter anwesend waren. Diese hatten den 1. Netzwerktag offensichtlich in guter Erinnerung behalten und waren der nicht kostenfreien Einladung sehr gerne erneut gefolgt. Bevor der Vortrag von Alfred J. Kremer startete eröffnete Dr. Andreas Findeis als Schirmherr (Wirtschaftsförderung Region Stuttgart) die Elevator Pitchs der maßgeblich an der Organisation beteiligten Verbände. Johannes Kube (Commerzbank) als Gastgeber und Hauptsponsor der Veranstaltung begrüßte die Gäste. Norbert E. Raif stellte den Bund der Selbständigen vor (BDS), Dr. Ulrich Köppen sprach ein paar Worte zu den Aktivitäten des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW). Gunther T. Verleger, Geschäftsführer BNI Stuttgart, erklärte die Ziele des BNI in Punkto Networking und Geschäftsempfehlung. Freelancer International wurde vom Präsident Diethelm Boldt vorgestellt. Einzige Frau der Begrüßenden war Monika Heilmann von Gabal-Wissen vernetzen. Die XING Ambassador Gruppe StgBC wurde vom Gründer und Moderator Ralf Löbbe vorgestellt.

Alfred J. Kremer übernahm danach als Keynote Speaker das Wort und hatte sechzig Minuten Zeit dem vollbesetzten Saal zu erläutern was er unter dem Buchtitel "Reich durch Beziehungen" viel ausführlicher beschreibt. Der Vortrag insgesamt war sehr kurzweilig, in lockerer und sehr amüsanter Art verstand er es über den Sinn des erfolgreichen Networkings zu berichten. Kontakte schaden nur dem der sie nicht hat, dieses kam dabei sehr deutlich zur Sprache. Zu beachten ist dabei jedoch, dass es verschiedene Qualitäten an Kontakten gibt. Um wirklich erfolgreich zu sein bedeutet es den Kontakt zu einer echten Beziehung auszubauen. Nur dadurch ist es gewährleistet, dass sich eine langfristige Geschäftsbeziehung daraus ergibt. Und nur so hat die Empfehlung eines Geschäftspartners an einen anderen Geschäftspartner die richtige Gewichtung. Konsequent umgesetzt zeigt es sich dabei ganz deutlich, dass es wichtig ist, sehr viel Zeit in Networking und die Pflege von Geschäftsbeziehungen zu investieren. Anschaulich verstand es Alfred J. Kremer anhand von Beispielen die verschiedensten Tipps in verständliche Bilder umzusetzen.

Beim anschließenden Get-Together konnte beobachtet werden wie einige der Tipps von den Anwesenden auch sofort gleich in die Praxis umgesetzt wurden. Der Schirmherr, der Hauptsponsor sowie die "Macher" des 2. Netzwerktages Stuttgart haben ein perfektes Umfeld für die gelungene Veranstaltung geschaffen. Auf den 3. Netzwerktag dürfen wir uns also freuen.

Quelle: BusinessON Stuttgart, Bernhard Eckert

Stuttgarter OB Kuhn bekennt sich zum Mittelstand und Automobilstandort Stuttgart

Stuttgart - Im überfüllten großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ist der Grünen-Politiker Fritz Kuhn  als neuer Oberbürgermeister der Schwabenmetropole vereidigt worden. Für den baden-württembergischen Mittelstand überbrachten der Leiter des Kreisverbandes Wirtschaftsregion Stuttgart Kurt Mezger sowie Landesbeauftragter Dr. Ulrich Köppen die Glückwünsche. Sie verbanden damit die Erwartung, dass sich der für acht Jahre gewählte Oberbürgermeister besonders für den Mittelstand, die wichtigste Säule des deutschen Wirtschaftslebens, einsetzen wird.

Kuhn versprach eine offene Dialogbereitschaft und bekannte sich auch zum Standort Stuttgart als Sitz der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer: „Ich habe großen Respekt vor unseren leistungsfähigen Unternehmen und bewundere Unternehmer, die ein Risiko eingehen, gegen das sie sich selbst nicht absichern können, damit Baden-Württemberg voranbringen sowie Arbeitsplätze schaffen und sichern.“ Denn wenn es den Unternehmen gut gehe, so Kuhn, gehe es auch den Menschen und dem Land gut.  Unser Foto zeigt den neuen Stuttgarter Oberbürgermeister (links) im Gespräch mit Dr. Ulrich Köppen.

Handschlag zwischen Stuttgart und Korea

Unser Foto unten zeigt nach der Unterzeichnung in Stuttgart (v.l.): Kevin Sul, Dr. Ulrich Köppen, Kurt Mezger, Lee Dong Wook, Boo Ho Lee, Park Sung Woo.

Kitia und BVMW Stuttgart unterzeichnen Kooperationsabkommen

Der Ruf des deutschen Mittelstandes geht um die Welt. Grade seit der letzten Krise, in der sich die deutsche Wirtschaft als enorm resistent erwies, sind andere Wirtschaftsregionen auf die gesunde Struktur des deutschen Mittelstandes gestoßen. Regierungen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Unternehmen schauen dabei besonders auf die Metropolregion Stuttgart, die zu den ökonomischen potentesten in ganz Europa gehört.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft ist dabei eine der ersten Anlaufstellen. Im vergangenen Jahr waren fünf Gruppen aus Frankreich in der Schwabenmetropole, um sich mehrere Tage lang darüber zu informieren, wie der südwestdeutsche Mittelstand „tickt“. Dabei standen Firmenbesuche, aber auch Gespräche mit den Repräsentanten des BVMW auf dem Programm. In der Folge gab es auch eine Fernsehreportage in einem französischen Nachrichtensender und eine große Veröffentlichung in der französischen Ausgabe von „Capital“. In den letzten zwei Jahren entstanden auch drei Hochschularbeiten, die Informationen enthielten, die durch den BVMW recherchiert wurden. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren war jetzt eine Delegation aus Korea an zu Gast in Stuttgart. Zunächst stellten sich die koreanischen Partner vor, und zwar das Wissenschaftsministerium, Firmenvertreter und Mitglieder des Mittelstands-Netzwerkes Kitia. BVMW-Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen referierte über die Struktur des Mittelstandes. Danach gab es intensive Zweier-Gespräche zwischen Vertretern deutscher Firmen und koreanischen Geschäftsleuten. Abschließend wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem BVMW Stuttgart und Kitia unterzeichnet, die zum Ziel hat, den Austausch durch gegenseitige Besuche und Kooperationen zu weiter zu entwickeln.

Den Richtigen finden: BVMW[ontop] - Wirtschaftstalk mit Dr. Lothar Heimeier

Boten dem Publikum reichhaltige Einblicke in effektives Personalmanagement (v.l.): Dr. Lothar Heimeier und Dr. Ulrich Köppen

„On Top“ nennt sich nicht nur der Wirtschaftstalk des BVMW im Stuttgarter Fernsehturm, das architektonische Wahrzeichen ist auch der höchste Veranstaltungsort der Landeshauptstadt - und Top ist auch das Niveau der BVMW-Programme.

Talkpartner von Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen war Mitte Juli Dr. Lothar Heimeier, Inhaber der renommierten Personalfirma Heimeier und Partner. Seine Beratungs-Sozietät umfasst 14 Beratungskollegen als Mitgesellschafter und insgesamt 40 Mitarbeiter an den Standorten Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf. Eingebunden ist die Gesellschaft als deutsches Mitglied im IMD-International Search-Beratungsverbund mit 150 Beratern an 40 Standorten weltweit.

Beredt schilderte Heimeier im Dialog mit Köppen seine unerschöpflichen Erfahrungen, deren Kern er folgendermaßen zusammenfasste: „Nicht in den besten, sondern den Richtigen finden“. Die wesentliche Aufgabe dieses Vorganges besteht darin, die „Passbarkeit“ von zwei Unbekannten zu ermöglichen. Grade bei KMUs passieren hier häufig falsche Personalentscheidungen und teure Fehlinvestitionen. Sowohl in der anschließenden Diskussion als auch beim Getogether gab Heimeier praktische Tipps und unbezahlbare Insiderinformationen zu Themen wie innovatives Recruiting, Employer-Branding und Management-Entwicklung.

Die Gäste im vollbesetzten Fernsehturm zeigten sich begeistert. Sven Joos von Joos-Engineering aus Geislingen: „Ich bin begeistert  von der sachlichen, professionellen Stimmung  und dem tollen Programm und interessiere mich jetzt für eine  Mitgliedschaft.“ Auch Michael Keppler vom gleichnamigen Institut aus Albstadt dankte dem Organisator Kurt Mezger (BVMW Stuttgart) für die „tolle Veranstaltung im Turm“.

BVMW zu Besuch im Hochseilgarten der SSB, Stuttgarter Straßenbahnen AG

  •  

Masterplan für Unternehmensnachfolge? - Viele Anregungen beim BVMW-Jahresauftakt im Stuttgarter Rathaus

Unser Foto zeigt einige der BVMW-Senatoren sowie Ines Isabell Aufrecht (Bildmitte) und Minister Dr. Nils Schmid (4.v.r.).

Stuttgart – Der deutsche Südwesten ist für Mittelständler ein besonders fruchtbarer Ackerboden; dennoch müssen Schweißtropfen vergossen und manche Widerstände überwunden werden, ehe man Produkte und Umsätze ernten kann.

Der BVMW-Landeswirtschaftssenat hatte in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt zum Jahresauftakt mit Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid ins Stuttgarter Rathaus geladen. Das Interesse war so groß, dass alle 200 Plätze im großen Sitzungssaal belegt waren. Nach der Regierungsdevise, dass Bürger gehört werden sollen, hielt der SPD-Mann seinen Einführungsvortrag erfreulich kurz und gab dabei zu erkennen, dass er sich intensiv in die Themen unseres Mittelstand-Magazins eingelesen hatte.

Was für die großen Unternehmen wie Daimler, Bosch, IBM, HP oder Porsche ein Standortvorteil ist, erweist sich für die mittelständischen Firmen oft als Nachteil, denn die weitgehend prosperierende Wirtschaft treibt die Immobilienpreise und die Löhne in die Höhe. Der Wirtschaftsminister lobte die Mitwirkung des BVMW in der Fachkräfte-Allianz der Landesregierung, da dort die Möglichkeit bestünde, die scheinbar geringere Attraktivität der Mittelständler für potenzielle Mitarbeiter auszugleichen. Bei etlichen Themen wurden gerade die Senatoren eingeladen, dem Ministerium weitergehende Impulse zu geben, wie etwa bei der Herstellung eines Masterplans zur Unternehmensnachfolge. Für die Wirtschaftsförderung der Stadt referierte Ines Isabell Aufrecht über die Möglichkeiten der Unternehmensunterstützung und die beeindruckenden Immobilien-Projekte. Thomas Morgenstern, jüngstes Mitglied im schwäbischen Netzwerk des BVMW und Geschäftsführer der von der EU zertifizierten Scope-Rating-Agentur (davon gibt es 15 weltweit), erläuterte anschaulich und rhetorisch überzeugend die Möglichkeiten für Banken und Unternehmen, über ein externes Rating zukunftsorientierte und marktorientierte Geschäftsgrundlagen zu bekommen.

Fachkräfte – es ist bereits Zwölf

BVMW Mitglied bei Allianz für Fachkräfte-Sicherung in Baden-Württemberg

Im Unterschied zu Großunternehmen verfügt der Mittelstand über ungleich geringere Kapazitäten zur Rekrutierung von Fachkräften. Nach der Prognose des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg geht die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter in Baden-Württemberg zwischen 2010 und 2020 um rund 250.000 zurück, zwischen 2020 und 2030 um weitere 620.000. Der Rückgang setzt sich auch danach fort. Besonders betroffen sind die besonders im Fokus stehenden Mint-Berufe. Dazu Dr. Ulrich Köppen, BVMW-Landesgeschäftsführer Baden-Württemberg: „Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern bereits zwölf, denn laut einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Kooperation mit der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin kostet der Fach- und Führungskräftemangel den deutschen Mittelstand jährlich rund 33 Milliarden Euro an Umsatzeinbußen bzw. nicht realisierten Umsätzen.“

Vereinbart wurde die „konzertierte Aktion“ bei der Esslinger Firma Eberspächer, unser Foto zeigt von links:  Dr. Ulrich Köppen (BVMW), Dr. Peter Kulitz (IHK), Prof. Dr. Dieter Hundt, Eva Strobel (Bundesagentur für Arbeit), Dr. Nils Schmid (Wirtschaftsminister), Nikolaus Landgraf (DGB), H. Vogel (Handwerkstag).

Mit der jetzt gegründeten Allianz für Fachkräfte Baden-Württemberg schließen sich die verantwortlichen Wirtschafts-Akteure in Baden-Württemberg zu einer Sicherung des Fachkräfteangebots in der mittelständischen Wirtschaft zusammen: Partner sind der BVMW als eine der Wirtschaftsorganisationen, die Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, die Kommunalen Spitzenverbände, die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften, der Landesfrauenrat und das Land.

Die Koordinierung der Fachkräfteallianz erfolgt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Es wird regelmäßig zu Gesprächen über Maßnahmen, die Evaluierung der Zielerreichung u. a. einladen. Die Fachkräfteallianz wird sich in ihrer ersten Sitzung nach Gründung mit zusätzlichen Maßnahmen im Sinne eines gemeinsamen Aktionsprogramms befassen. Dazu Dr. Ulrich Köppen: „Die Flexibilisierung des Renteneintrittalters gehört dabei zu den Vorstellungen des BVMW, gerade um das Knowhow der Älteren zu nutzen – wenn diese es wollen.“

Die Allianzpartner verfolgen zur Sicherung des Fachkräfteangebots in der mittelständischen Wirtschaft des Landes gemeinsam zehn Ziele:

Gezielte Zuwanderung
Zur Sicherung des Fachkräfteangebots muss vorrangig das Beschäftigungspotenzial in Baden-Württemberg ausgeschöpft werden. Angesichts der demografischen Entwicklung ist auch die Zuwanderung von Fachkräften aus dem In- und Ausland notwendig. Unter den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es ein Potenzial für Zuwanderung aus dem Ausland. Zum einen betrifft dies Fachkräfte aus der EU aufgrund der Arbeitnehmerfrei-zügigkeit. Zum anderen gibt es ein Fachkräftepotenzial aus Nicht-EU-Staaten bei ausländischen Absolventen baden-württembergischer Hochschulen sowie bei Maschinenbau-, Fahrzeugbau- und Elektroingenieuren, für die die Vorrang-prüfung ausgesetzt wurde.

Die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort ist maßgeblich für die Breitenwirkung des Fachkräftethemas. Kooperationen vor Ort können vom Erfahrungsaustausch zwischen Betrieben bis zu konkreten gemeinsamen Projekten reichen. Eine Basis für die Gründung regionaler Fachkräfteallianzen ist der Arbeitsmarktmonitor der Bundesagentur für Arbeit, der als Analyseinstrument für die demografische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung in den Regionen zur Verfügung steht. Es gibt bereits zahlreiche erfolgreich arbeitende regionale Netzwerkpartnerschaften, die für weitere regionale Allianzen beispielgebend sein können.

Weitere Ziele: berufliche Ausbildung verstärken, Weiterbildung ausbauen, Beschäftigung von Frauen steigern, Beschäftigung älterer Personen erhöhen, Personen mit Migrationshintergrund stärker in den Arbeitsmarkt integrieren (Baden-Württemberg hat unter allen Flächen-ländern in Deutschland mit 26 Prozent den höchsten Anteil an Personen mit Migrationshintergrund, Arbeitslosigkeit, insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit, abbauen, Vollzeit-beschäftigungsniveau erhöhen,  Beschäftigtenzahl im Mangelberuf Ingenieurwesen steigern (die Abbrecherquote in den Ingenieurwissenschaften lag im Absolventenjahr 2008 in den Maschinenbaustudiengängen an Universitäten bei 34 Prozent!).

EU Energie-Kommissar Günther H. Oettinger zu Gast in Stuttgart-Stammheim

Von links: Rudi Beer (CDU Stammheim), Günther H. Oettinger, Kurt Mezger und Dr. Reinhard Löffler

Auf Einladung von Dr. Reinhard Löffler MdL , Mitglied im politischen Beirat des BVMW Baden-Württemberg, und der CDU Stuttgart-Stammheim sprach der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs und heutige Kommissar für Energie der Europäischen Union, Günther H. Oettinger, über „Wirtschaft-Währung-Energie – Europas Zukunft heute sichern“.

Diesen Auftritt an seinem Heimatort nutzte BVMW- Kreisgeschäftsführer Kurt Mezger zu einem kurzen Meinungsaustausch mit Günther H. Oettinger und Dr. Reinhard Löffler.

Bundespräsident im Stuttgarter Landtag: Bekenntnis zum Mittelstand – Austausch mit dem BVMW

Stuttgart - Sagt er etwas zu Stuttgart 21 oder nicht? Christian Wulff absolvierte jetzt seinen ersten Aufenthalt als Bundespräsident in Baden-Württemberg und äußerte sich ebenso geschickt wie offen zum alles dominierenden Verkehrsthema in Baden-Württemberg: "Alle vier Parteien und Landtagsfraktionen haben ihre Erfahrungen mit diesen Auseinandersetzungen gemacht und diese sollten genutzt werden, um die Chance für die Weiterentwicklung der Demokratie zu wahren. Denn nur dann ist der Zusammenhalt der Gesellschaft garantiert." Zur gesellschaftlichen Freiheit und Verantwortung gehöre vor allem, dass man alle Menschen im Lande halten sollte, die für die positive Entwicklung notwendig sind. Das gehe nur über eine nachhaltige Wirtschaft, die umweltfreundlich ist und zukunftsträchtige Technologien entwickelt. Der entschiedenste Beitrag dazu komme vom baden-württembergischen Mittelstand.

Im Rahmen seines Gedankenaustausches mit führenden Politikern im Stuttgarter Landtag sprach er auch mit BVMW-Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen (auf dem Foto links). Sowohl in den Gesprächen als auch bei seiner Ansprache im Landtag lobte er die wirtschaftliche Leistung des baden-württembergischen Mittelstandes: "Das Musterland im deutschen Südwesten verfügt über die höchsten Forschungsinvestitionen und Patentanmeldungen.“

Der viel zitierte schwäbische Fleiß sei Garant dafür, dass das Land beim Länderfinanzausgleich zu den Geberländern gehöre, so Wulf. Die für den deutschen Südwesten umstrittene Länderfinanzierung sei keine Alternative, da durch die unterschiedlichen Strukturen die Wirtschaftserträge eben unterschiedlich seien und die Starken den Schwachen helfen müssen. Bezogen auf sein ehemaliges Bundesland Niedersachsen konnte er mitteilen, dass das Land zwischen Elbe und Nordsee auf dem Weg zu einem starken Geberland sei.

Bei seiner Fahrt durch Baden-Württemberg, zu der auch eine Begegnung mit seinem Vorgänger Walter Scheel zählte, besuchte der norddeutsche Bundespräsident auch die Firma Sick in Waldkirch, ein Spezialist für Logistikautomation und Prozessautomation.

Neueste Meldungen

Baden-Württemberg

Geschäftsstelle Stuttgart Süd