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Spaß mit Körper und Seele! Auftakt-Info-Veranstaltung des Projekts „GeMit - Gesunder Mittelstand Deutschland“ in Böblingen

Böblingen – Gesundheitsfürsorge kann nach Langeweile, Schweiß und Muskelkater klingen. Dass es auch anders geht, demonstrierten jetzt die AOK Böblingen-Stuttgart und der BVMW Baden-Württemberg. Rund 50 Arbeitnehmer/innen konnten im Rahmen der Auftaktveranstaltung des GeMit-Projekts erleben, dass Spaß, Überraschungen und neue Aspekte der Beweglichkeit das Thema der Gesundheitsfürsorge attraktiv machen. „GeMit“ steht für gesunder Mittelstand und wird vom Bundesministerium zusammen mit dem BVMW und Krankenkassen an sechs Orten in Deutschland realisiert. Begleitet wird das einzigartige Projekt durch das Kölner Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.

Die BVMW-Koordinatoren Kurt Mezger und Dr. Ulrich Köppen sowie der Gesundheitscoach Nicola Palatinides von der AOK Stuttgart-Böblingen betreuen bis 2018 eine Betriebsnachbarschaft vor Ort und bieten bedarfsorientiert und überbetrieblich Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Im Böblinger Hotel Mercure probierten rund 50 Mitarbeiter der Firmen Heinrich Schmid Handwerksdienstleistungen, Cedis-Engineering (Sindelfingen), Binder Optik und Deliberate (Strategie und IT-Dienstleister, Böblingen) nach Herzenslust aus, was ihnen geboten wurde und lernten an sich ganz neue Seiten kennen.

Chefarzt Dr. Horst Nebelsieck vom Krankenhaus Böblingen/Sindelfingen klärte über Gesundheit und Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf und warb dafür, sich frühzeitig darum zu kümmern Über zwei Dutzend ließen sich prompt am erstellen EKG erklären, was so Herz erzählen kann. Fruitful office informierte darüber, welche Servicemöglichkeiten bestehen, Obst in guter Qualität bedarfsgerecht den Firmen anzuliefern, um so den Vitaminpegel und die Arbeitskonzentration zu steigern.

Evelyn Venzke, Trainerin, Moderatorin, ehemalige Deutsche und Europa-Meisterin im Kickboxen, bewegt Menschen körperlich und mental; sie demonstrierte, dass Schwung und Beweglichkeit auch mit wenig Aufwand und auf kleiner Fläche umgesetzte werden können. Das Startup-Unternehmen Sitemotion präsentierte einen ästhetisch formvollendeten Stuhl, der sowohl zur Büroarbeit als auch zum Relaxen geeignet ist und alle Möglichkeiten zwischen Sitzen und Schweben zulässt.

Die Rehamed-Physio-Praxis Langenberger bat auf Gymnastikmatten zu bodennahen Übungen, informierte über unsere empfindsamen Körperpartien  und zeigte an einfachen Hilfsgeräten, wie das Kreuz mit dem Kreuz vermieden werden kann. Die Firma Binder Optik bot Sehtests an und klärte vor allem über die geeignete Brille am Büroarbeitsplatz auf: zum Lesen,  Bildschirmarbeit usw. Die AOK hatte gleich ein ganzes Arsenal mitgebracht. Für Bedenklichkeit und Vergnügen sorgte die so genannte Rauschbrille, mit der man beim Rollerslalom im Hotelflur empfinden kann, wie an mit 1,3 Promille fährt – oder besser nicht fahren sollte. Tests der Bauch- und Rückenmuskulatur wurden ebenso durchgeführt wie der Altersanzug, der  jungen Erwachsenen vorführt, welche Bewegungseinschränkungen das fortgeschrittene Alter mit sich bringen kann - es sei denn, man beteiligt sich an so tollen Projekten wie GeMit. Achtsamkeit gegenüber sich selbst, Bewegung ohne Leistungsstress, die dazu in der Arbeitszeit umgesetzt werden dürfen, öffneten vielen die Augen.

Unser Foto zeigt von links Stefan Fröbe (Klinikverbund Südwest), Nicola Palatinidis (AOK), Dr. Horst Nebelsieck (Klinikverbund Südwest), Dr. Helmut und Gabriele Baur (Binder-Optik). Das Klinikteam machte bei den Unternehmensmitarbeitern u.a. Herz-Kreislauftests.

Hintergrund:
Jährlich gehen in Deutschland bis zu 103 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung durch krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit verloren. Insbesondere für kleinere Unternehmen sind solche Ausfälle schwer zu kompensieren. Das Angebot der Betriebsnachbarschaften im Projekt GeMit richtet sich insbesondere an KMU mit weniger als 100 Mitarbeitern. Diese profitieren von der überbetrieblichen Herangehensweise, in dem eine Vielzahl an Maßnahmen angeboten und Ressourcen gebündelt werden können. Die Projektergebnisse werden anderen KMU in Form eines Leitfadens zur Verfügung gestellt.

Laut aktueller Studien spart ein Unternehmen mit jedem Euro, den es für Betriebliche Gesundheit der Mitarbeiter ausgibt, 2,70 Euro durch reduzierte Fehlzeiten (iga-Report 28, 2015). Nebenbei kann es von staatlichen Förderungen, Steuerersparnissen und der Erfüllung des Arbeitsschutzgesetzes profitieren.

Das Projekt GeMit des BVMW wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert. INQA ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Verbänden und Institutionen der Wirtschaft, Gewerkschaften, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.

www.gemit-deutschland.de, www.inqa.de, www.bvmw.de


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