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Baden−Württemberg

Politische Bildungsreise mit 20 Unternehmern
Min. Untersteller bei KBA MetalPrint
Jahresempfang im Stuttgarter Rathaus
Senats-Abend mit IBM CEO Martina Koederitz
Toptalk mit EnBW-Chef Dr. Frank Mastiaux

Baden-Württemberg

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IBM-CEO beim BVMW-Landeswirtschaftssenat

Sie bekleidet einen der prominentesten Vorstandsposten der IT-Branche im deutschsprachigen Raum: Martina Koederitz, Vorstandsvorsitzende der IBM für den so genannten DACH-Bereich, also Deutschland, Österreich und Schweiz (auf dem Foto in der Bildmitte mit dunkelblauem Outfit).


Als Gast des BVMW-Landeswirtschaftssenats im Sternerestaurant Feckls Landhaus in Ehningen erläuterte sie den anwesenden Gästen, welche Zukunftsstrategien ein bedeutender IT-Konzern mit amerikanischer Mutter entwickelt: Fortschritte bei der Digitalisierung und die Entwicklung von Apps. Wenig später berichteten die Nachrichten, dass IBM und Apple gerade in diesem Bereich eine strategische Allianz, vermutlich gegenüber Google, eingegangen sind.  Der über dreistündige Austausch über digitales Leben wurde kulinarisch und real unterfüttert durch ein exzellentes Drei-Gang-Menü.  Gäste im Landeswirtschaftssenat waren u.a. auch BVMW-Vorstand Arthur Zimmermann (ganz links) und die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart, Ines Aufrecht (zweite von rechts).

Einblicke in Führung und Management - Bahnchef Dr. Rüdiger Grube zum Gedankenaustausch beim BVMW-Senat

Unser Foto zeigt Dr. Rüdiger Grube (Bildmitte) nach getaner „Arbeit“ mit den anwesenden Senatoren.

Die Deutsche Bahn ist mitnichten ein überwiegend in Deutschland tätiges Unternehmen, denn die knapp 300 000 Mitarbeiter verteilen sich nahezu über die gesamte Weltkugel. Knapp zwei Milliarden Reisende nutzen Wagon und Schiene. Zum Vergleich: die Lufthansa transportiert jährlich ca. 60 Millionen.

Diese und andere aufschlussreiche Fakten sowie logistische Zusammenhänge erläuterte Dr. Rüdiger Grube beim vertraulich-informativen Treffen mit dem Wirtschaftssenat des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft. Am kommunikativen runden Tisch gab der frühere Daimler-Vorstand und jetzige Vorstandssprecher der Deutschen Bahn einen kristallklar strukturierten Überblick über das Unternehmen. Gemäß den inhaltlichen Vorgaben des BVMW ging es besonders um das Thema Personalmanagement und Führungsaspekte, nicht nur, aber auch in den oberen Etagen.

Unter der Führung des gebürtigen Hamburgers und gelernten Flugzeugbauers erlebt die Bahn derzeit einen nahezu spektakulären Modernisierungsprozess. Dazu gehörte u.a. auch die Verabschiedung fast des gesamten Bahn-Vorstandes und die Suspendierung der gesamten Führungsschicht der Berliner  S-Bahn.

Eindrucksvoll skizzierte der Sechzigjährige, wie er durch seine Fähigkeit zuzuhören, transparente Strukturen zu realisieren und unberechtigte Erbhöfe abzubauen den ehemals verbeamteten Staatskonzern erfolgreich wandelt: „Vor allem muss die Bahn auch sympathisches Unternehmen sein.“

Grube, der selbst regelmäßig als „normaler“ Passagier die Bahn benutzt und gezielt den Kontakt zu den Kunden sucht, ermöglichte den Senatoren einen ungewohnt offenen Einblick in seine Management- und Marketingstrategien. Und natürlich spielte auch Stuttgart 21 eine Rolle im  gegenseitig sich befruchtenden Gedankenaustausch. Hier stand vor allem Eckart Fricke Rede und Antwort, denn er ist bei der Bahn zuständig für Baden-Württemberg; er nahm aus dem Senatoren-Kreis durchaus Anregungen mit. Fazit von BVMW-Landesgeschäftsführer Dr. Ulrich Köppen: „In großen Konzernen wie bei kleinen und mittelständischen Firmen gibt es letztlich ein  unumstößliches Erfolgsrezept für Führung. Das sind gegenseitige, menschliche Fairness und Kommunikation auf Augenhöhe, unabhängig von der Hierarchie-Ebene.“

Der nächste Gast beim BVMW-Senat ist der Chef der Bundes-Grünen, der anatolische Schwabe Cem Özdemir, der bei einer grün-roten Bundesregierung Wirtschaftsminister werden könnte. Glänzend versorgt wurde die Kommunikationsrunde durch die Sterneküche im Landhaus Feckl (Ehningen/Kreis Böblingen).

Ernst Pfister: Baden-Württemberg bleibt das Vorbild

Wirtschaftspolitischer Austausch und Streitgespräch über den Dächern von Stuttgart (v.l.): Gerhard Bach (Wirtschaftssenat), Oskar Loewe (BVMW-Schweiz), Rolf Maisenbacher (Senat), Dr. Ulrich Köppen (Landesbeauftragter), Rüdiger Hahn (Senat), Prof. Dr. Georg Heni (Senat), Dr. Oliver Schmidt (Senat), Minister Ernst Pfister und Bundesbankpräsident Bernhard Sibold.

Jahresauftakt des BVMW-Landeswirtschaftssenats in der Bundesbank

Stuttgart - Es gibt kaum einen eindrucksvolleren Ort, um über die wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2011 zu diskutieren, als den Konferenzraum im fünften Stock der Bundesbank. Der Landes-Wirtschaftssenat hatte zum Jahresauftakt über den Dächern der Stuttgarter City geladen, um über Unternehmen, Wirtschaft und Finanzen zu diskutieren.

Bernhard Sibold, Präsident der gastgebenden Bundesbank, umriss die finanzielle Situation und wies auf den einmaligen Service hin, den BVMW und Bundesbank gemeinsam anbieten: die kostenfreie Prüfung der Notenbankfähigkeit, deren Aussagekraft auch gegenüber Banken bei der Kreditvergabe eingebracht werden kann.

Knapp zwei Stunden nahm sich Wirtschaftsminister Ernst Pfister Zeit, um in einer Tour d'horizon den insgesamt exzellenten Zustand der KMUs zu beschreiben. BVMW-Landesbeauftragter Dr. Ulrich Köppen würdigte den scheidenden FDP-Politiker, der 1947 im oberschwäbischen Trossingen geboren wurde, als Kommunalpolitiker startete, Fraktionsvorsitzender im Landtag war und seit 2004 Wirtschaftsminister im Ländle. Sein besonderes Engagement, das er auch eindrucksvoll darstellte, galt dem baden-württembergischen Mittelstand. Viele vorbildliche Forderungen der kleineren Betriebe wurden vom Wirtschaftsministerium angeregt und, wie etwa die Innovationsgutscheine, die sogar vom bayerischen Nachbarn übernommen wurden. Dissens herrschte bei der ausgiebigen Diskussion allerdings bei der Beurteilung der Begrenzung der Kreditvergabe und die Rolle der Hausbanken. Insbesondere die beiden Wirtschaftssenatoren Professor Dr. Georg Heni und Gerhard Bach forderten von der Politik flexiblere Möglichkeiten, um unter Umständen direkt an die Fördermittel zum Beispiel der KfW- Bank heranzukommen, und das Hausbankenprinzip zu überdenken.

Petra Claudia Hetzel
Beauftragte für den
Landeswirtschaftssenat
Baden-Württemberg

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