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Geschäftsstelle Cottbus-Niederlausitz

Der Duft von Schokolade war allgegenwärtig - 2. Unternehmerinnenabend in der Confiserie Felicitas

Unsere zweite "Damenwahl" fand in der Confiserie Felicitas statt. 31 Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen folgten dem Ruf in die Schokoladenmanufaktur. Der Duft von Schokolade war allgegenwärtig und so verstand es sich von selbst, dass zunächst das Schokoshopping in dem großräumigen Laden anstand.

Wie aus einer Kakaobohne die verführerische Schokolade wird, die gegenwärtig in mehr als 700 verschiedene Formen gegossen wird, und wie eine belgische Familie die Lausitz als Lebensmittelpunk für sich entdeckte, waren die zentralen Themen eines beeindruckenden Vortrags, den die Chefin Goedele Matthyssen zum Beginn des Abends hielt. Begann das Abendteuer 1992 in einer alten LPG Küche und mit einem Trabi als Dienstwagen, beschäftigt das Unternehmen heute ca. 85 Mitarbeiter/innen und verarbeitet 8 t Schokolade pro Monat. Läden in Dresden und Potsdam kamen hinzu. Das Unternehmen ist somit zu einem wahren Lausitzer Leuchtturm erwachsen und präsentiert sich dem zunehmenden Einkaufstourismus als „Schokoladenseite der Lausitz“. Ein Café, eine Schauwerkstatt und ein Seminarraum, in dem Schokopralinen und Tafeln selbst kreiert bzw. selbst gestaltet werden können, sorgen dafür, dass die Confiserie zu einem Anziehungspunkt für den Tourismus geworden ist.

Im zweiten Teil des Abends durften dann die Teilnehmerinnen unter professioneller Begleitung A5-Schokoladentafeln selbst gestalten. Teils wurden die bereitgestellten Vorlagen genutzt, teils wurde der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen. So erstreckten sich die kleinen Kunstwerke vom Firmenlogo bis zur Weihnachtsgrußkarte für die Liebsten.

Mit einer Präsentation und einem anschließenden Gruppenfoto der Schokoladentafeln klang der Abend langsam aus. Eine Teilnehmerin schrieb im Anschluss: „Es war total schön, entspannt und einfach anders.“

Neben den interessanten Themen möchten wir mit diesem Format den Austausch zwischen Unternehmerinnen fördern. Interessentinnen für die „Damenwahl“ können sich unter Tel: 0355/48540991 oder E-Mail: sekretariat-cottbus (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de anmelden.

„Herzenssache Kunde in der digitalen Welt“ - Edgar K. Geffroy hält Vortrag in Cottbus

Mit dem Erfolgsautor und Top-Wirtschaftsredner Edgar K. Geffroy gelang es uns, einen international sehr gefragten Unternehmens-Strategieplaner für die Lausitz zu gewinnen. Er revolutionierte mit seinen Bestsellern die Welt von Unternehmern, Marketingverantwortlichen und Verkäufern - mit 250.000 verkauften Exemplaren in 25 Ländern. „Das Einzige, was stört, ist der Kunde“ behauptete sich 100 Wochen in den Top-Ten-Listen!

Am 08.10. trafen sich im Weltspiegel Cottbus 105 Unternehmensvertreter/innen zu dem restlos ausverkauften Top-Seminar „Herzenssache Kunde in der digitalen Welt“. Dabei stellte Geffroy fest: „Der Trend zur Emotionalisierung ist gerade dabei, die Geschäftswelt zu verändern. Die erfolgreichen Unternehmen von morgen sind die, die es schaffen, das höchste Einfühlungsvermögen für den Kunden aufzubringen! Das Internet verändert grundlegend die Art, wie wir kaufen, leben und arbeiten. Alte Geschäftsmodelle verschwinden und neue entstehen. Trotzdem glauben viele Unternehmen immer noch, sie könnten ihr Business so weitermachen wie bisher. Ein gefährliches Unterfangen.“

An Hand von Beispielen aus der Praxis zeigte Geffroy einerseits wie bedrohlich die Unterschätzung der aktuellen Trends im Käuferverhalten für Unternehmen sein kann. Andererseits stellte er die möglichen Umsatzsteigerungen in Unternehmen ebenfalls durch Beispiele dar, die das „Clienting“ in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensstrategie setzen.

Von „sehr anregend“ über „begeisternd“ bis „Überlegt haben wir schon lange, jetzt setzen wir unser Onlinekonzept um.“ war die Resonanz der Gäste.

Im anschließenden Abendbuffet stand Edgar K. Geffroy in der Kinobar den vielen Nachfragen gern zur Verfügung.

Tag der guten Seelen

Sie managt die Termine des Chefs, ist der Puffer bei guten oder schlechten Tagen und Ereignissen, sorgt dafür, dass sich die Gäste der Geschäftsführung wohlfühlen, organisiert Veranstaltungen, hält den Draht zu den Mitarbeitern und erledigt allerlei Kleinkram. Sie netzwerkt im Hintergrund und hält somit so manchen Rücken frei, so dass sich die Geschäftsführung auf das Leiten des Unternehmens konzentrieren kann. Erst bei Krankheit oder Urlaub wird spürbar, wie wertvoll die Assistenz für das Unternehmen ist.

Mit dem „Tag der guten Seelen“ standen erstmals die Assistentinnen der Unternehmen im Mittelpunkt des Geschehens. Mit Fachvorträgen und kommunikativen Pausen wurden Themen wie z. B. „Mediation - Die andere Art der Konfliktlösung“, „Das Chefsekretariat - Kommunikationszentrale und Schaufenster des Unternehmens“ und „Ayurveda – Entschleunigung und Prävention zur Gesundheitsförderung im Büroalltag“ in der Theorie und in der Praxis diskutiert.

Bei einem Rundgang durch das Wellnesshotel “Seeschlößchen“ konnten sich die Teilnehmerinnen von der außerordentlich stilvoll angelegten und eingerichteten Hotelanlage überzeugen. Nicht zuletzt ist es die Assistenz, die Zimmer für die Gäste des Unternehmens bucht. Da ist es schon sehr hilfreich, ein Hotel mit den eigenen Augen zu sehen. Nach der Arbeit des Tages konnten die Teilnehmerinnen dann den SPA-Bereich des Wellnesshotels auch ganz praktisch testen.

Neuer Bürgermeister Lars Kolan tauscht sich mit Lübbener Unternehmern aus

Im April nahm mit Lars Kolan ein neuer Bürgermeister die Zügel der Stadt Lübben in die Hand. Als Steuerbeamter und Steuerfahnder war er in seinem bisherigen beruflichen Leben nicht unbedingt ein natürlicher Freund von Unternehmen. Andererseits kennt er aus dieser Zeit auch die Sorgen und Nöte gerade der klein- und mittelständischen Wirtschaft und wie wichtig es ist, verlässliche Politik zu betreiben. Mit seiner neuen Tätigkeit weiß er sehr gut, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen die wichtigste Säule einer Region sind.
Am 08.07. war Lars Kolan beim BVMW zu Gast, um ihm die Möglichkeit zu geben, seine Vorstellungen, Ideen, Visionen und Projektansätze darzustellen und mit Lübbener Unternehmen auszutauschen. Sehr gern nahm er Hinweise und sachliche Kritik auf, um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Lübben weiter zu verbessern. 

Der 1. Unternehmerinnenabend war eine Wohltat für Körper, Geist und Seele

Eigens für Unternehmerinnen öffnete die Robert-Koch-Apotheke in Spremberg noch einmal nach Feierabend ihre Türen.

Für den Leiter der Wirtschaftsregion Cottbus-Niederlausitz eine kleine Herausforderung - 21 Damen waren der Einladung gefolgt und wurden zunächst auf das Herzlichste von der Chefin Susanne Rudolph empfangen.

Im Zeichen der Gesundheit sollte der Abend stehen, so blieb der angekündigte Prosecco im Kühlschrank. Stattdessen servierte das Apothekenteam den Gästen gesunde und leckere Säfte. In ersten Gesprächen und in der dann folgenden Vorstellungsrunde wurde allen schnell bewusst, wie professionell unsere Unternehmerinnen Beruf und Familie in Einklang bringen.

Interessantes erfuhren wir auch über unsere Gastgeberin Susanne Rudolph. Sie übernahm die Geschäfte ihrer Eltern und ist heute Inhaberin zweier Apotheken in Spremberg, der Robert-Koch-Apotheke und der Fröbelapotheke.

Eine mit modernster Technik ausgestattete Robert-Koch-Apotheke erwartete uns beim Blick hinter die Kulissen. Umso wichtiger war es der Inhaberin, ein Team von Experten um sich herum zu bilden, das mit speziellem Fachwissen und professioneller Beratung dem Kunden zur Verfügung steht. Die Beratung durch insgesamt 12 Mitarbeiter beschränkt sich nicht nur auf das Ausreichen von Medikamenten. Die Fröbelapotheke spezialisierte sich u. a. zum Anlaufpunkt für junge Muttis, die dort all ihre Fragen und Sorgen rund um die Kleinen loswerden können.

Gespannt waren die Gäste nun auf den Fachvortrag von Frau Steinmann, Schüßler-Fachberaterin in der Robert-Koch-Apotheke. An diesem Abend bekamen wir eine kleine Einführung in die Biochemie der Haut nach Dr. Schüßler und der Antlitzanalyse. Schüßler-Salze sind Fitmacher für die Herausforderungen des Alltags. Die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert, die Entspannung gefördert. Es sind die Mineralstoffe für innere Balance, für Körper, Geist und Seele.
Ausdauernd beantwortete Frau Steinmann all unsere individuellen Fragen und wir Frauen ließen es uns nicht nehmen, den Abend bei interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.

Ein erstes Feedback ließ erkennen, dass sich die Teilnehmerinnen schon auf ein nächstes Unternehmerinnentreffen freuen.

Vielen Dank an Frau Rudolph und ihr Team - wir haben uns an diesem Abend sehr wohl gefühlt!

Der nächste Unternehmerinnenabend findet am 02.12.2015 in der Confiserie Felicitas statt.

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Scharfer Abend mit süßem Abgang - Der BVMW zu Gast beim "Scharfen Gelb" in Senftenberg

Am 03.06. trafen sich interessierte Unternehmer/innen am Sitz der wohl erfolgreichsten „Schnapsidee“ in der Lausitz. Aus einer Laune heraus wurde Omas Rezept für handgemachten Eierlikör bei privaten Partys oder als Geschenk unter die Leute gebracht.

Das Echo war so positiv, dass vor 5 Jahren das „Scharfes Gelb“ als Unternehmen gegründet wurde. Heute beliefern die Inhaber Danilo Trasper und Heiko Tänzer ca. 250 Gastronomen und Einzelhändler in ganz Deutschland. Neben der aufregenden Schärfe liegt es wohl auch an der Vielfalt des vorzugsweise von Frauen konsumierten Getränks. 10 Sorten sind immer auf dem Markt.

Nach einer Vorstellung des Unternehmens konnten wir uns in dem Produktionsraum einen Einblick über das Entstehen, das Befüllen und das Verpacken der Flaschen verschaffen. Noch 2014 wurden bis zu 1000 Flaschen per Hand gefüllt, etikettiert, verschlossen und verpackt. „Weil wir der wachsenden Nachfrage nicht mehr gewachsen waren, entschlossen wir uns, eine automatische Abfüllanlage zu kaufen. Die schafft jetzt bis zu 3600 Flaschen pro Stunde“, schwärmt Heiko Tänzer. Wächst das Unternehmen weiter so rasant wie bisher, wird die eigens dafür ausgeräumte Bäckerei wohl bald zu klein.
Nach der Führung konnten wir die aktuellen Sorten kosten. Von Schoko über Sanddorn bis hin zu Waldmeister waren alle Geschmacksrichtungen erlebbar.

Scharfes Gelb ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass mit einem guten Produkt und einem ansprechenden Marketing hochpreisige Artikel in einem Segment erfolgreich etabliert werden können, obwohl die Regale auch vorher schon gut gefüllt waren.

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und eine immer weiter steigende Zahl von „scharfen Fans“.

Infos zum Unternehmen und zum Onlineshop: www.scharfesgelb.de 

Bundesbankfiliale wird Zukunftslabor

BVMW Netzwerk für Informatik, Informationstechnik und Automation traf sich bei der IBAR Systemtechnik GmbH

Die anspruchsvolle Architektur ist geblieben, die Geldzählmaschinen sind weg. Der Geschäftsführer der IBAR GmbH René Markgraf ist neuer Hausherr der ehemaligen Bundesbankfiliale in Cottbus und war Gastgeber des diesjährigen BVMW-IT-Netzwerktreffens.

Der Schwerpunkt des Abends war das (bessere) Kennenlernen von Wirtschaft und Wissenschaft. Neben 30 Unternehmen waren 10 Professoren/innen des Fachbereiches Informatik und Informationstechnik der BTU Cottbus-Senftenberg der Einladung gefolgt. Schon während der Vorstellungsrunde war das Erstaunen auf beiden Seiten groß, in welchen Bereichen Automatisierung und Software in der Region entwickelt wird.

In einer ausführlichen Vorstellung seines Unternehmens informierte René Markgraf über das Leistungsportfolio der gegenwärtig 40 Ingenieure und Techniker umfassenden Ingenieurgesellschaft, die in den Bereichen elektrische Inbetriebnahmen, Elektroplanung und Projektierung, industrielle Elektroinstallation bis 30kV, verfahrenstechnische Inbetriebnahmen, Softwareengineering, Netzwerk-, Multimedia- und Datenbanksysteme sowie Forschung und Entwicklung tätig ist. Während früher hier viel Geld gezählt wurde, ist nun viel Platz für Technik und Innovation. Zum Abschluss seines Vortrags stellte Markgraf seine Vision vor, die das sinnvolle Vernetzen und ökonomisch sinnvolle Managen aller Verbraucher mit den konventionellen und regenerativen Energieerzeugern zum Ziel hat, und warb bei den Anwesenden um Unterstützung.
Wie der Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gefördert werden kann, war Bestandteil des zweiten Vortrages.

Im Anschluss führte der neue Hausherr die Teilnehmer durch das architektonisch anspruchsvolle und technisch erstklassig ausgestattete Gebäude. Am meisten beeindruckte die 5 t schwere und ca. 1 m starke Tür zum Tresorraum.

Im Anschluss wurden viele Gespräche zwischen Unternehmern und Professoren rund um die IT - Technologie geführt.
Ein Unternehmer brachte es auf den Punkt: „So viele und gesprächsbereite Professoren habe ich außerhalb der BTU noch nicht auf einem Haufen gesehen!“

Für die Gastfreundschaft möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Markgraf und seinem Team bedanken und wünschen ihm weiterhin beste Gesundheit und unternehmerischen Erfolg.

Konfliktmanagement: Wichtiges Instrument des betrieblichen Gesundheitsmanagements und Motor für betriebliche Innovationen

Vor dem Hintergrund, dass geeignete Mitarbeiter immer wertvoller für das Unternehmen werden, spielt die innerbetriebliche "Chemie" eine wachsende Rolle. Darüber hinaus nehmen psychische Erkrankungen wie z. B. Burnout in der Gesamtstatistik für krankheitsbedingte Fehltage vordere Plätze ein. Aber gerade die psychischen Erkrankungen erwachsen aus schwelenden Konflikten.

Die Referentin des Abends, Kerstin Richter, ist gemeinsam mit Ihrem Mann Inhaber des Unternehmens "FRIEDENS RICHTER", einer Praxis für Gewaltprävention und Konfliktmanagement. Von Beginn an wurde den Gästen klar, dass Konfliktmanagement ein Teil des präventiven Gesundheitsmanagements ist.

Mit einem Satz fasste Kerstin Richter die Ursache für entstehende Konflikte zusammen: Ich sage nicht, was ich meine und mache nicht, was ich sage.

Im betrieblichen Konfliktmanagement spielen dabei zwei Faktoren eine wesentliche Rolle:

1. Informationsdefizite - Ich bin es nicht wert, informiert zu werden und
2. mangelnder Raum zu Selbstverwirklichung

In Ihrem 90minütigen Vortrag gab Kerstin Richter wertvolle Hinweise zur Konflikterkennung, zur Deeskalation bei ausgebrochenen Konflikten und, was am Wichtigsten ist, zur Vermeidung. In Seminaren bieten die "FRIEDENS RICHTER" Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen Strategien, die Reibungsverluste im Team minimieren, um somit die Leistungsfähigkeit zu steigern, den Spaß an den gestellten Aufgaben zu fördern und den Krankenstand im Unternehmen zu kompensieren.

Energiemanagement ist zentraler Faktor zur Kostensenkung - Der BVMW zu Gast im SOLAR und KLIMA Kompetenzzentrum Cottbus

Kompetenz, das wurde den anwesenden Gästen des ausgebuchten Unternehmerabends schon nach wenigen Minuten klar, wird hier ganz groß geschrieben.

Mario Maasch ist einer von zwei Inhabern des SOLAR und KLIMA Kompetenzzentrum Cottbus. In seinem ca. 90 Minuten kurzweiligen Vortrag, in dem auch Fragen der Gäste beantwortet wurden, präsentierte er das Unternehmen nicht nur als vielseitigen Installationsbetrieb.

Die Dienstleistungen, die für Gewerbe und Privatbauten gleichermaßen angeboten werden, beginnen bereits bei einer umfangreichen Beratung und Konzeptionierung von Elektro- und Wärmeenergiesystemen inklusive der immer wichtiger werdenden Speichertechnologie. Eine Variantendiskussion gehört ebenfalls zum Leistungsportfolio des Unternehmens. Somit erhalten Kunden eine umfassende Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des Systems. Damit installierte Anlagen lange Zeit die Eigentümer mit Wärme und Strom versorgen, bietet das Unternehmen individuell zugeschnittene Wartungsverträge an.

Der BVMW zu Gast beim FC Energie Cottbus

Fußball ist sein Lebenselixier, Geduld seine größte Herausforderung, der Aufstieg sein erklärtes Ziel.

Die 45 Interessierten bekamen in 90 Minuten einen Trainer zu Gesicht, wie ihn Cottbus noch nicht hatte. Er ist ein emotionaler, positiv verrückter und doch bodenständiger Mensch, der die Freiheiten in Cottbus und die „fantastischen Trainingsbedingungen“ zu schätzen weiß.

Nur drei Spieler fand er nach dem desaströsen Abstieg in die dritte Liga vor. In nur 4 Wochen musste er eine Mannschaft zusammenstellen, die mindestens ligatauglich ist. „Zuerst bauten wir mit Roland Benschneider ein Konzept, um zu wissen, welche Spielertypen wir brauchen. Dann fuhren wir tausende Kilometer, um die Spieler zu treffen, mit denen wir arbeiten wollten. Durchschnittlich 5 Gespräche brauchten wir für eine Spielerverpflichtung." Dass sein Konzept trägt, beweist der nur zwei Punkte betragende Abstand zu einem Aufstiegsplatz. Sorgen bereitet ihm zum Rückrundenstart der Ausfall von drei Leistungsträgern. „Aber ich rechne nicht mit dem, was ich nicht habe. Nun müssen die Nachrücker die Lücken schließen. Wenn es uns gelingt, bis zum 30. Spieltag oben dran zu bleiben, beginnt die wirklich heiße Phase.“

Es gab an diesem Abend viele Informationen aus erster Hand. Die letzte Frage bezog sich auf das, was, neben den vielen positiven Aspekten, aus seiner Sicht in Cottbus noch verbesserungswürdig wäre. Schon eine gefühlt lange Bedenkzeit sprach Bände. Dann doch noch ein Gedanke, der ihm einfiel. Ich würde mir wünschen, dass wir die Ränge noch voller bekommen, damit wir in den letzten Heimspielen das Letzte aus uns herausholen.

Der BVMW wünscht für das Projekt Aufstieg maximale Erfolge.

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