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Laser-Show in Bad Liebenwerda

BVMW-Kreisgeschäftsführer Eckhard Höse gratuliert der Geschäftsführung von REISS zur Zukunftsinvestititon. Foto: Henry-Martin Klemt

Netzwerk Bauen und Energie

Bad Liebenwerda. Den weitesten Weg zum Elster Natureum in Bad Liebenwerda hatte Jameo Chambas aus Ghana. Der Lehrer für deutsche und englische Sprache, als Gast des Goethe-Instituts zum Studienaufenthalt in Deutschland, wollte selbst erleben, wie der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) funktioniert. Die Gründung eines neuen Netzwerkes Bauen und Energie (NBE)  durch rund 20 Unternehmer aus der Region war für den Afrikaner eine willkommene Gelegenheit, zu erleben, wie sich der Mittelstand vernetzt, um innovativer und flexibler auf die Ansprüche des Marktes reagieren zu können. Auch Christian Jaschinski, Landrat im Landkreis Elbe-Elster, verbindet mit dem Netzwerk die Hoffnung auf wirtschaftliche Impulse. „Wir sind ein strukturschwacher, aber vielfältig aufgestellter Landkreis. Gerade für uns ist es wichtig, Netzwerke zu nutzen, regionale Kreisläufe anzustoßen und positive Erfahrungen aufzugreifen.“

„Wir schaffen eine Plattform für den Transfer von Erfahrung, für die Anbahnung von Geschäften und für den Gemeinschaftsgeist in unserem Verband“.

Für Eckhard Höse war die Netzwerk-Gründung ein Erfolg. „Eigentlich ist das schon ein Programm für ein halbes Jahr“, freute er sich. Die Palette der Interessenten reicht vom Handwerker und Einzelhändler über das Architekturbüro und die Ingenieurgemeinschaft bis zum Arbeitspsychologen und Finanzberater. Das Netzwerk ist hochaktuell und eine never ending story“, ist deshalb auch eckhard Höse überzeugt. „Dabei funktioniert es sehr einfach. Man spricht miteinander und und findet so auch die Möglichkeit, unternehmeerisch gemeinsam zu handeln.“ Landrat Christian Jaschinski will das Netzwerk Bauen und  Energie bei seiner Entwicklung aktiv begleiten.

BVMW gratulierte dem Traditionsunternehmen REISS

Lebhaftes Interesse an der neuen Technik zeigten auch die Unternehmer aus der Region. Foto: Henry-Martin Klemt

Der Legende nach berechnete der Firmengründer des heutigen Büromöbelherstellers die Pflanzorte der Bäume auf seinem Grundstück von einem Fenster des Fabrikgebäudes aus mit dem Sextanten. REISS – das stand von Anbeginn für Genauigkeit und Neuerertum. So ist es bis heute geblieben. Nach 1882 errichtete das Unternehmen in Bad Liebenwerda das erste Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, um den Energie- und Wärmebedarf der Produktion zu sichern. Auch die erste Präzisionsdrehmaschine wurde hier aufgestellt. „Weisheiten werden zu REISSheiten“, umschreibt Geschäftsführer Dietmar Menzel diese Philosophie, die sich auch im Firmen-Slogan widerspiegelt: „Wir denken weiter.“ Heute bedeutet das zum Beispiel, als mittelständisches Unternehmen mit 125 Mitarbeitern und fünf Auszubildenden die Auszeichnung für den Besten Lehrling im Kammerbezirk zu holen, eng mit Schulen zu kooperieren, die den Namen Robert Reiss tragen, Neuentwicklungen zur Patentreife zu treiben und vor allem natürlich den Kunden Produkte auf höchstem Niveau anzubieten. Bereits 1992 wurde das Qualitätsmanagement bei REISS nach der europäischen Norm ISO 9001 zertifiziert, 1995 folgte die Zertifizierung des Umweltmanagements nach ISO 14001. Der Erfolg gibt der Firma Recht: Im vergangenen Jahr wurde das beste Geschäftsergebnis in der Betriebsgeschichte eingefahren. Möglich ist dies, weil Innovationswillen mit Investitionsbereitschaft einhergeht. So konnte Eckhard Höse, Kreisgeschäftsführer des BVMW, den Geschäftsführern Dietmar Menzel und Hans-Georg Wiegand jüngst zur Einweihung eines TruLaser Tube 5000 der Firma Trumpf gratulieren. Die 700.000 Euro sind gut angelegt. Das fand auch die Sparkasse, Partner des Unternehmens seit 1904, als die ersten 19.000 Reichsmark Kredit an REISS ausgereicht wurden.

Lasertechnik ist nicht nur ihrer Genauigkeit wegen auf dem Vormarsch. Die neue Anlage gestattet es, Rohre in Sekundenschnelle dreidimensional zu bearbeiten. Dadurch verkürzen sich nicht nur Produktionszyklen. Spezielle Konstruktionen des Biegens und ineinander Verankerns sparen aufwendige Schweißprozesse ein. Die beim Bohren und Fräsen entstehenden Abfälle entfallen ebenso, wie das nachträgliche Entgraten der Bearbeitungsflächen. Aber auch die Umwelt wird entlastet: Bohrwasser und Fette müssen nicht mehr aufgebracht und entfernt, die Rückstände nicht mehr geklärt werden. Deshalb nannten die Gastgeber ihre Einweihung eine Lasershow, und weil die Praxis vom Beispiel lebt, hatte Dietmar Menzel auch gleich den Lubwartturm, das Wahrzeichen der Stadt, in der Hand. Hergestellt aus Edelstahl mit der neuen Technik, verziert mit dem R – wie REISS – und als Stifte-Becher auf den Schreibtisch zu stellen. „Die Maschine erlaubt die Realisierung neuer Teile, die wir noch gar nicht gedacht haben“, erklärte er den mehr als 50 Gäste, zu denen auch Bürgermeister Thomas Richter gehörte. „Die ersten Programme haben wir bereits implementiert.“ Verantwortlich dafür zeichnen Fachkräfte des Unternehmens. Die Möglichkeiten zu nutzen, die sich aus dieser Fortschrittsinvestition ergeben, bietet REISS auch anderen Firmen in der Region an.

 

Fotos: Henry-Martin Klemt
Leiter der Kreisgeschäftsstelle
Eckhard Höse Eckhard  Höse

Hufen 48 B
04895 Falkenberg
Tel: work+49 35365 2738
Fax: fax+49 35365 35841
Funk: cell+49 0170 / 4492347
E-Mail: eckhard.hoese (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de
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