Suchergebnisse

Ergebnisse werden geladen.
Münster

Unternehmen Hörsaal

Motivierende Führung – Chancen und Risiken

Oben wird gedacht, unten wird gemacht: Dieser bewährte Führungsstil mit einer starken Führungsfigur an der Spitze und  starrer Hierarchie war lange Zeit Garant für hohe Produktivität. Mit der Digitalisierung kam der Wandel: Ein hohes Veränderungstempo und das Entstehen ganz neuer Geschäftsmodelle erhöhen den Druck zu mehr Agilität und Flexibilität von Unternehmen. Führungsebenen werden entfernt, Mitarbeiter sollen und müssen sich selbst organisieren. Solch zeitgemäße  Führungsstrukturen haben stark motivierende Wirkung, und können die Potenziale der Mitarbeiter besser nutzen. Gleichzeitig  entstehen neue Gefahren u.a. für die Gesundheit der Mitarbeiter. Basierend auf aktuellen empirischen Studien werden Chancen  und Risiken solcher Führungsmodelle dargestellt, und wichtige neue Anforderungen für Führungskräfte diskutiert.


Thema:             Motivierende Führung – Chancen und Risiken
Referent:          Prof. Dr. Guido Hertel
                           Geschäftsführender Direktor des Instituts für Psychologie, WWU Münster
Zeiten:
ab 18:00 Uhr     Einschreibung – Auftakt get-together
18:30 Uhr s.t.    Motivierende Führung 
                          · zeitgemäße Führungsstrukturen
                          · Agilität und Flexibilität
                          · Chancen und Risiken
20:00 Uhr c.t.    Diskussionen bei Imbiss und Getränken

Weitere Informationen und die Mglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

Fokus Personal: Wie aus Begeisterung Qualität wird - gemeinsam mit der Generation Y!

Foto: Petra und Bernd Adamaschek (BVMW) freuten sich mit den Gastgebern Georg Mersmann und Thomas Junglas von der GWS (hinten re. und 3. v.re.) über eine gelungene Veranstaltung mit Top-Referentin Mahsa Amoudadashi (2. v. links).

Mittelständische Unternehmen haben zunehmend einen Wandel zu vollziehen. Neben der Digitalisierung müssen sie sich vor allem um die Entwicklung der Unternehmenskultur und der damit verbundenen Führungsstile kümmern. Insbesondere der zunehmende Anteil an Nachwuchskräften
der sogenannten Generationen Y und Z  fordert die Unternehmen heraus. Zum diesem Thema hatte der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) am Mittwoch eingeladen. Rund 150 Unternehmensvertreter  trafen sich bei GWS auf der Loddenheide, um sich zu informieren. Dabei hatte der BVMW eine besondere Gastrednerin eingeladen. „Mahsa Amoudadashi zählt mit 29 Jahren selbst zur GenY und gilt bereits heute als Top-Referentin,“ freute sich BVMW-Regionalgeschäftsführer Bernd Adamaschek über ihre Zusage.

Und sie überzeugte bei ihrem Auftritt inhaltlich wie auch von der Performance. Ihre Botschaft: Arbeitszeit ist Lebenszeit – und die sollte niemand verschwenden. Sie will wachrütteln und für die Bedürfnisse von Mitarbeitern sensibilisieren. Sie gab Antworten auf Fragen: „Was will die junge Generation wirklich? Wie kann man Mitarbeiter zu Mitunternehmern machen? Wie kann man ihnen die Chance geben, selbst etwas zu bewegen - auch ohne finanzielles Anreizsystem“.
Amoudadashis Überzeugung aus Erfahrung als ehemalige Herzlichkeitsbeauftragte des renommierten Schindlerhofs: Nur begeisterte Mitarbeiter schaffen begeisterte Kunden!

Aus Sicht der Arbeitgeber berichtete Gastgeber Georg Mersmann, Geschäftsführer der GWS, über sei-ne Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit seinen jungen Mitarbeitern. „Qualifiziert, technologieaffin und anspruchsvoll – das sind nur einige Eigenschaften, die die Generation Y auszeichnen. Eine extreme Dynamik, das Infrage stellen von langbestehenden Abläufen und Handlungsweisen sowie eine geringe Job-Angst zeichnen diese Generation aus. Eine
 ganz andere Art der Lebenshaltung und der Kar-rierevorstellung – mit großen Abweichungen zu den vorherigen Generationen,“ war sein Fazit. Dies stelle die Unternehmen in einem immer enger werdenden Arbeitsmarkt vor Herausforderungen.

Gehirnforscher Prof. Spitzer beim Mittelstand

Petra Adamaschek freut sich über ein gelungenes Forum Führung mit Referent und Partnern: Thomas Spiegelhalter und Marcus Herkenhoff (Beresa), Christian Buschkotte (Provinzial), Top-Referent Prof. Manfred Spitzer, Dr. Müller-Tengelmann (Stadtwerke), Martin Krüger (Telekom) sowie Bernd Adamaschek (BVMW)

Boni zerstören intrinsische Motivation - Unfairness bereitet Schmerzen

„Soziale Neurowissenschaft bietet uns neue und wichtige Einblicke in die Funktionsweise unseres Ge-hirns und damit unserer selbst als Gemeinschaftswesen. Diese neuen Erkenntnisse sollten erfolgsorien-tierte und zugleich verantwortungsbewusste Führungskräfte nutzen.“ Gehirnforscher Prof. Manfred Spit-zer machte am Mittwoch beim jährlich stattfindenden „Forum Führung“ des Bundesverband mittelstän-dische Wirtschaft (BVMW) die Teilnehmer gleich zu Beginn neugierig.
Gastgeber Beresa bot den rund 270 Teilnehmer mittelständischer Unternehmen aus dem Münsterland in dem im Herbst auf der Lod-denheide eröffneten modernsten Autohaus Deutschlands ein faszinierendes Umfeld für einen außerge-wöhnlichen Vortrag. „Das war in unserer inzwischen 12-jährigen Tradition dieser Reihe die wohl heraus-ragendste Veranstaltung,“ fasste BVMW-Regionalgeschäftsführerin Petra Adamaschek die Teilnehmer-stimmen zusammen. „Charismatischer Referent, spannende Inhalte, tolles Ambiente, begeisterte Gäste und Rekordteilnehmerzahl– mehr kann sich ein Veranstalter nicht wünschen.“

Die moderne Gehirnforschung beschäftigt sich schon lange nicht mehr nur mit Wahrnehmen, Fühlen und Denken, sondern vor allem auch mit den neurobiologischen Grundlagen unseres Sozialverhaltens: Angst und Achtsamkeit, Boni und Bestechung, Fairness und Vertrauensbildung, Empathie, Geld und Stress – all dies ist mittlerweile der wissenschaftlichen Aufarbeitung zugänglich. Die Ergebnisse sind keineswegs trivial und haben große praktische Relevanz. Fairness beispielsweise ist kein romantischer
Luxus, sondern ein menschliches Grundbedürfnis. Wird dieses verletzt, reagiert das Gehirn mit der Aktivierung von Schmerzzentren! Anders ausgedrückt: Unfair behandelt zu werden, bereitet Schmerzen. Ihre Auswirkungen sind  nicht nur spürbar, sondern auch auf der Verhaltensebene nachweisbar. Beispiel Boni: Der Gedanke an Geld kann sich in mehrfacher Hinsicht negativ auf ökonomische Prozesse auswirken. Zum einen hemmt der Gedanke an Geld proso-ziale Gedanken und Handlungen. Zum zweiten macht Geld in Form von Boni nachweislich intrinsische Motivation kaputt. Und drittens schiebt es Vergleichsprozesse an, die auf Ungleichheit abheben. Dies wiederum
steht kooperativem Verhalten im Wege. Wir wissen zudem, dass Menschen auch (nicht nur, aber eben auch!) ein Bedürfnis nach Gleichheit haben. „Die konsequente Nutzung und Umsetzung der Erkenntnisse der Gehirnforschung wird die Führungsstile und –kultur in deutschen Unternehmen verän-dern“ ist sich Adamaschek sicher.

Teilnehmerrekord beim Marketing Kongress zum Thema Pricing


Mit rund 350 Vertretern aus münsterländischen Unternehmen fand am 26. April im Mövenpick Hotel in Münster der inzwischen traditionelle Marketing Kongress des BVMW statt. Pricing war dieses Mal das Leitthema. Mit Prof. Oliver Roll aus Osnabrück gab einer der führenden Pricing-Experten Deutschland in seiner Einführung einen Überblick dazu und betonte die hohe Bedeutung der richtigen Preispolitik. „Der Preis ist das Herz der Wirtschaft,“ so Roll. „ Er beeinflusst den Gewinn von Unternehmen wie kein anderer Faktor.“ Dies bestätigte Klaus-Dieter Ludmann in seinem folgenden Best-Practice Beispiel von apetito. Dort läuft seit mehreren Jahren ein Change-Prozess zur gezielten und optimierten Preisfindung. In einem Interview beleuchteten Carmen und Jürgen Budke die Einflussfaktoren auf den Preis und die notwendigen Margen im stationären Handel. Der steigende Preisdruck durch den online-Handel führe zu neuen Modellen der Händler, aber auch Unterstützungskonzepten der Lieferanten. Kostenpflichtige Beratung in interessante Rabattsysteme zugunsten des stationären Handels zeigten die innovativen Ansätze. Bastian Hübschen von Brooks stellte zudem das mutige Konzept des Laufschuh-Spezialisten vor: Brooks beliefert seit 2014 europaweit nicht mehr den online-Handel. Ludger Teriete von der Destillerie Dwersteg verband in seinen Ausführungen die Preisstabilität zum einen mit einer wichtigen Markenbildung und daraus resultierendem Bewusstsein, in Verhandlungen auch einmal nein zu sagen, um Preisstabilität zu erhalten.  Den Abschluss machte der Verhandlungsexperte Lars Effertz. Seine wichtige Botschaft: Nicht auf starren Positionen verharren, Sichtweise ändern und einzelne Bestandteile des Angebotes überprüfen, die den Preis möglicherweise beeinflussen können und damit Spielraum entsteht. Als Kommunikationsexperte hatte er natürlich für Teilnehmer auch Empfehlungen zu Überzeugungsstrategien und Rhetorik.

Mittelstand im Hörsaal

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor

„Wirtschaft trifft Wissenschaft - Willkommen zum 6. Semester in der Unternehmens-Fakultät“, begrüßte Petra9 Adamaschek vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)   die rund 100 „Studierenden“ aus dem münsterländischen Mittelstand am Montag Abend im Fachhochschulzentrum. Die inzwischen etablierte BVMW-Veranstaltungsreihe  „Unternehmen Hörsaal“ fand wieder in Kooperation mit der FH Münster statt. „Wir freuen uns über diese sehr erfolgreiche und strategische Zusammenarbeit,“ betonte Gastgeber Carsten Schröder, Vizepräsident der FH Münster. Die münsterschen Hochschulen informieren in diesem Format über neueste Erkenntnisse aus Forschung
und Wissenschaft. Dieses Mal ging es um Unternehmenskultur. Prof. Frank Striewe zeigte, wie wichtig dieser „weiche“ Faktor zukünftig immer mehr den Erfolg von Unternehmen sein wird. Anhand von bekannten Beispielen belegte er, wo fehlende oder falsche Leitbilder den Erfolg gefährden, eine offensichtlich gute Unternehmenskultur die positive Entwicklung manchmal sogar erst ermöglichen.

Wie gerade mittelständischen Unternehmen diesen Prozess einleiten und umsetzen können, erläuterte Striewe im zweiten Teil. Er betonte dabei, wie wichtig die Einbindung von Mitarbeitern ist, da eine von oben „verordnete“ Kultur wenig authentisch wirke und selten zu guten Ergebnisse
führe. Ein in Zeiten des Fachkräftemangels nicht zu unterschätzender Zusatzeffekt sei die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

Führen wie im Airliner Cockpit

Petra Adamaschek, Heinz Leuters, Bernd Adamaschek

„Führen wie im Cockpit“: Das attraktive, emotional besetzte Thema bescherte uns schnell eine ausgebuchte Veranstaltung. „Boarding completed“ hieß es zum „Start“  – alle Teilnehmer waren aufgrund des großen Interesses überpünktlich. Heinz Leuters hat es während des „Fluges“ verstanden, den Vergleich Flugzeugführer-Unternehmensführer bildhaft darzustellen. Als Pilot, Unternehmer und Führungsexperte vermittelt er dies kompetent und authentisch vermittelt, darin waren sich alle Teilnehmer einig.   

 

Neujahrsempfang 2016

Stefan Richter, Walter Kohl, Petra Adamaschek, Bernd Adamaschek

Walter Kohl inspirierte die Gäste

Den Neujahrsempfang des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) richtete am Montagabend erneut die Provinzial-Versicherung aus. Veranstalter Petra und Bernd Adamaschek und Vorstandsmitglied Stefan Richter begrüßten rund 250 Gäste aus Unternehmen des Münsterlandes. Gastreferent Walter Kohl inspirierte die Teilnehmer mit seinem Vortrag "Kraftquelle für Entscheider - Versöhnung und Sinn".

Neueste Meldungen

Leiterin des Kreisverbandes
Petra Adamaschek Petra  Adamaschek

Isolde-Kurz-Straße 77
48161 Münster
Tel: work+49 2533 4412
Fax: fax+49 2533 4413
Funk: cell+49 151 16701582
E-Mail: petra.adamaschek (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de
Kontaktdetails

Kooperationspartner

Projektpartner Konjunkturbarometer

Nordrhein-Westfalen

Münster