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Standortkonferenz 2005

am: 30.08.2005 Beginn: 14.00 Uhr
Ort: Hotel Residence, Gewerbepark Wilthener Straße, Bautzen

"Zukunft denken - Wirtschaftsraum Oberlausitz gestalten!"

Auswertung

Mehr als 100 Teilnehmer waren zur 3. Standortkonferenz in den Gewerbepark Wilthener Straße gekommen. Regionalleiter Wilfried Rosenberg eröffnete die Standortkonferenz und machte in den Eröffnungsworten deutlich das wir gemeinsam das "Unternehmen Region" nur durch Kooperationen weiterentwickeln können. Vor allem die Innovationsentwicklung ist hierbei entscheidend. Aber hier hat die Oberlausitz noch sehr großen Nachholfbedarf. Deshalb muss dies durch verstärkte Kooperationen verbessert werden. Hierzu wird der BVMW-Oberlausitz verstärkt hinarbeiten, so ist für das nächste Jahr ein Innovationsforum geplant.

Bevor es zum nächsten Tagesordnungspunkt ging überreichte BVMW-Landesgeschäftsführer Bodo Schwarz den beiden neuen Mitgliedern Schmalz + Schön Eurocargo GmbH und n-ext Managment GmbH die Mitgliedsausweise.

Andreas Löper von der Siemens AG und Frau Dr. Edith Grether von der TLG Immobilien GmbH Sachsen boten den mittelständischen Unternehmen an Kontakt aufzunehmen. Noch zu oft schrecken Unternehmer davor zurück. Herr Löper machte deutlich das bereits gute Kontakte zu mittelständischen Unternehmen in Sachsen vorhanden seien und immer Interesse besteht neue Kontakte zu Mittelständlern zu knüpfen. Dr. Grether machte an Beispielen deutlich wie man bereits in Bautzen mit Unternehmen zusammenarbeitet.

Um Innovationen und Netzwerke ging es in der ersten Podiumsdiskussion. An ihr nahmen teil: Wilfried Kuhn (Bombardier Bautzen), Rainer Strehle (Trumpf GmbH Sachsen), Karl-Heinz John (Biria AG) und Andreas Löper (Siemens AG).

In der Diskussion wurde herausgearbeitet wie wichtig Innovationen in der aktuellen Wirtschaftslage sind. So wurde bei Biria ein ABS-System für das Fahrrad entwickelt, Bombardier stellte die längste Straßenbahn her. Rainer Strehle verwies darauf das die zukünftige Innovationskraft auch von den eigenen Mitarbeitern abgängt. So bildet die Trumpf GmbH Sachsen in Neukirch Nachwuchs selbst aus, um sich auch noch in Zukunft weiterentwickeln zu können. Außerdem arbeitet das Unternehmen stark mit regionalen Zulieferern zusammen. Andreas Löper unterstrich nochmals das regionale Unternehmen Chancen haben Zulieferer zu werden.

Nun war die Zeit für eine Pause gekommen in der die Teilnehmer Raum für die individuelle Kommunikation bekamen. Für die Bereitstellung der Tagungsgetränke danken wir der Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH, Sohland/Spree und für die Bereitstellung des Imbiss danken wir der Meister's Bautzen Wurst- und Fleischwaren Bautzen GmbH.

Nach der Pause ging es "kulturell" weiter. Die Bewerbung der Stadt Görlitz zur Kulturhauptstadt Europas 2010 wurde vom Sächsischen Sonderbeauftragten des Ministerpräsidenten Dr. Christian Striefler als große Chance bezeichnet. Er führte aus das der Freistaat Sachsen voll hinter dieser Bewerbung steht. Bereits jetzt kann man die ersten Erfolge sehen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion nahm neben Dr. Striefler noch Prof. Albert Löhr (IHI Zittau) und Ottfried Weiss (PR & Marketing Dresden) teil. So wurde in der Diskussion deutlich das die Wirtschaft nicht nur als einfacher Geldgeber einbezogen werden sollte, sondern auch als Mitinszenierer. Ebenso kann allein schon durch die Bewerbung deutlich werden das die Oberlausitz eine lebenswerte Region ist.

Die abschließende Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit dem Thema der Mittelstandsfreundlichkeit der Oberlausitz. Markus Lötzsch (Wirtschaftsförderung Sachsen), Christian Schramm (OB Bautzen), Wolfgang Rückert (Bm Niesky), Harald Bayn (Bm Obergurig) und Jochen Lohse vom BVMW-Leipzig nahmen an ihr teil.

Die anwesenden Bürgermeister lobten die Initiative "Mittelstandsfreundliche Gemeinde der Oberlausitz" Durch sie sei es gelungen nicht nur mit den örtlichen Unternehmen besser zusammenzuarbeiten, sondern auch mit den anderen mitmachenden Gemeinden. Die Probleme der Gemeinden ähneln sich. Stabilität und Kommunikationsfähigkeit ist für die Gemeinden wichtig. H. Bayn machte deutlich das neue Wege gefunden werden müsse. Gemeinden müssen wirtschaftlliche Schwerpunkte setzen und bestehenden Brachflächen nutzen. Bestehende Traditionen sollten weiterentwickelt und nach außen vermarktet werden. Ch. Schramm verwies darauf das auch die Gemeinden eine hohe Verantwortung tragen für das Denken der eigenen Leute. W. Rückert machte dann nochmal deutlich das wir uns auf einen guten Weg befinden um noch besser zusammenzuarbeiten.

Abschließend führte J. Lohse kurz aus wie sich diese Zusammenarbeit auf den Sächsischen Unternehmertagen am 23.24.09.05 zeigen wird. Hier werden Unternehmen und Gemeinden sich gemeinsam der Öffentlichkeit präsentieren. Außerdem leisten Studenten der Hochschule Görlitz/Zittau einen wesentlichen Beitrag zur Kommunikation auf den SUT. Dies zeige auch was für Möglichkeiten die Oberlausitz hat.

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