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Senatorenrunde mit Staatsminister Martin Dulig bei der Jähnig GmbH in Dorfhain

Gerne folgten die Senatoren des Landeswirtschaftssenats der Einladung von Antje Hermenau nach Dorfhain in die Jähnig GmbH Felssicherung und Zaunbau des Inhabers und Mitglieds Jens Jähnig.

Das Unternehmen beschäftigt sich seit 1992 mit Bohrverfahrenstechnik und sichert damit Hänge und Böschungen. 

Die Technologie dafür wird sogar teilweise selbst entwickelt. Deutschlandweit bestreitet die Jähnig GmbH anspruchsvolle Sicherungsaufgaben. So zum Beispiel im Dresdner Zwinger oder auf der Bastei in der Sächsischen Schweiz.

Jens Jähnig stellte auch ein Projekt vor, das ihm persönlich besonders am Herzen liegt: Georado. Er arbeitet an einem Geoerlebnispark im Tharandter Wald und einer Ausbildungsstätte für Fels - und Bodenarbeiten direkt bei ihm in Dorfhain in Kooperation mit der Bergakademie Freiberg. Außerdem wird es eine Dauerausstellung zu dem Thema Felssicherung geben http://www.georado.de/around4/media/documents/GEORADO_Expose.pdf

Nach dieser Vorstellung des Gastgebers ergriff der Gast, Staatsminister Martin Dulig, zum Thema EU Binnenmarktstrategie das Wort. Das Thema musste aus aktuellem Anlass ein wenig einer „tour d’horizon“ durch die Europapolitik weichen: nach der Frankreichwahl gäbe es ein klares Ja für Europa, das aber nicht selbstverständlich sei. Er beleuchtete aus seiner Sicht die aufgeregten Zeiten, in denen wir lebten. Und bei Außenwirtschaft geht es nicht nur um Sachsen, sondern man muss es europaweit betrachten. Immerhin war Großbritannien der wichtigste Partner für die deutsche Industriepolitik. 

Insofern stellte er sich auch die Frage, wie bei den Verhandlungen eine vernünftige Balance hergestellt werden: Großbritannien soll spüren, dass es von großem Vorteil ist, Mitglied in der Europäischen Union zu sein, aber auf der anderen Seite sollen auch faire handels- und außenwirtschaftliche Regeln festgelegt werden, denn man sei aufeinander ökonomisch angewiesen. Exportfragen spielten ja  an diesem Abend die Hauptrolle, auch bei CETA und Freihandelsabkommen überhaupt, die er im Allgemeinen begrüße. Sächsische Unternehmen hätten Sachsen eine gute Außenhandelsbilanz beschert. Etwa ein Drittel der Wirtschaftsleistung erbrächte Sachsen im Export. Ob sie der Konkurrenz aus Bayern und Baden - Württemberg gewachsen seien, wenn es um Marktanteile in China gehe, müsse sich erst noch herausstellen. Er stellte die These auf, dass die Zukunft der Außenwirtschaft in Plattformen liege. Und er schloss wieder mit einem Appell für den europäischen Binnenmarkt.

In der anschließenden Feedback artikulierten die Senatoren ganz persönlich ihre Erwartungen und was sie vermissten. Prof. Dr. Bernd Okun moderierte dieses besondere Diskussionsformat. Dabei nahm sich der Staatsminister komplett aus dem Gespräch heraus und musste lauschen, was die Unternehmer spontan nach seinem Vortrag reflektierten. Die Teilnehmer tauschten sich sehr respektvoll, offen und ehrlich miteinander aus. Der Staatsminister nahm im Anschluss Stellung zu diesen Reflektionen und gab einen kleinen Ausblick, insbesondere zu den Themen Automobilindustrie und Beziehungen zu Russland.

Zum Abschluss konnten die Gäste bei einem Rundgang durch die Jähnig GmbH unter anderem die spannenden Maschinen und eine beeindruckende Ausstellung bestaunen. Ein leckeres Buffet aus der Spezialitätenmanufaktur Tharandt lud zu guten Gesprächen ein: eine kommunikative Plattform für einen gelungenen Abend.

Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe

Anregende Gespräche und ein konstruktiver Austausch: der 1. Parlamentarische Abend des Landeswirtschaftssenats des BVMW in Sachsen

Langsam füllte sich der französische Pavillon des Restaurants Alte Meister im Dresdner Zwinger am Abend des 14.3.2017. Senatoren des Landeswirtschaftssenats des BVMW trafen sich mit Vertretern aus dem Landtag, den sächsischen Staatsministerien und den Medien zum 1. Parlamentarischen Abend.

Diskussionsgegenstand war die Standortpolitik im Freistaat. Am Tag zuvor hatten die Senatoren Karsten Kroll aus Plauen und Frank Kaiser aus Dresden zusammen mit Antje Hermenau, der Beauftragten des BVMW für die Landesebene und Dr. Jochen Leonhardt, dem langjährigen Präsidenten des Landesverbandes Sachsen des BVMW, in einer Pressekonferenz den "Kommentar aus dem Mittelstand zur Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen" öffentlich vorgestellt. Dessen diesjährige Schwerpunkte "Mittelstand im ganzen Land" und "Digitalisierung" sollten nun mit den Landespolitikern und Journalisten diskutiert werden.

Antje Hermenau eröffnete den Abend mit einer Einführung über die Förderung des Mittelstandes vor allem in den ländlichen Regionen und einer endgültigen Abkehr von der alten Leuchtturmpolitik. Den Impulsvortrag zur Digitalisierung hielt Senator Thomas Eibeck aus Leipzig.

In entspannter Atmosphäre kamen im Anschluss Unternehmer, Politiker und Medienvertreter ins Gespräch. In kleinen Gruppen gab es die Möglichkeit, auch sehr persönlich und detailliert miteinander zu diskutieren, Meinungen auszutauschen, gemeinsame Aktivitäten zu besprechen und die Kontakte generell zu verbessern.

Alle im Landtag vertretenen Fraktionen wurden eingeladen und alle fünf Fraktionen erwiesen dem BVMW auch die Ehre. Dafür gab es ein schön gebundenes Exemplar des Kommentars, gute Kontakte, um den Gesprächsfaden nicht wieder abreißen zu lassen und ein ansprechendes Bufett.

Dieser gelungene Abend lässt uns mit Vorfreude auf den nächsten Frühjahrskommentar und den nächsten Parlamentarischen Abend im März 2018 blicken.

Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
Foto: Christian Juppe
www.christianjuppe.de

Erfolgreiche Pressekonferenz zum "Kommentar aus dem Mittelstand zur Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen"

Am Montag, 13. März 2017, wurde der "Kommentar aus dem Mittelstand zur Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen" öffentlich bei einer Pressekonferenz im Sächsischen Landtag präsentiert.

Laden Sie sich hier den Kommentar herunter:

"Kommentar aus dem Mittelstand zur Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen"

Kommentar.pdf

Wirtschaftssenat des Landesverbandes

Gekämpft – und gewonnen!
Union und SPD haben sich auf eine Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter geeinigt. Ab 2018 soll die Grenze von derzeit 410 Euro deutlich angehoben werden. Davon profitiert vor allem der Mittelstand. Unser Präsident hatte sich für eine unbürokratische Anhebung des Schwellenwertes immer wieder stark gemacht, zuletzt in seinem aktuellen Podcast: https://www.youtube.com/watch?v=Yr4LbURc9Hs

Wie der Mittelstand generell zur (Wirtschafts)Politik der Bundesregierung steht, hat Mario Ohoven im Interview mit der „Freien Presse“, eine der auflagenstärksten Zeitungen Deutschlands, dargelegt:http://bvmw.de/fileadmin/download/Bilder/News/Container_Startseite/Chemnitzer-Zeitung-16.02.2017_7_.pdf
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Sofortabschreibung: BVMW setzt Anhebung des Schwellenwertes durch

Großer Erfolg für den BVMW: Union und SPD haben sich auf eine Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter geeinigt. Ab 2018 soll die Grenze von derzeit 410 Euro deutlich angehoben werden. Davon profitiert vor allem der Mittelstand. BVMW-Präsident Mario Ohoven hatte sich immer wieder für eine Anhebung des Schwellenwertes stark gemacht, zuletzt in seinem aktuellen Podcast.

Zum Podcast
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Der BVMW-Landeswirtschaftssenat

Der Wirtschaftssenat Sachsen ist das Gremium besonders erfolgreicher und überregional bekannter Unternehmerpersönlichkeiten, die sich über ihre eigenen Unternehmerinteressen hinaus auch in Politik und Wirtschaft engagieren. In ihn werden nur herausragende Persönlichkeiten berufen, die ihre Lebensleistung, ihre Fachkompetenz und ihr Engagement einbringen. Die Ernennung der Senatoren sieht eine repräsentative Auswahl der Unternehmen aus den jeweiligen Wirtschaftssektoren unseres Bundeslandes vor. Der Wirtschaftssenat ist parteipolitisch neutral und arbeitet branchenübergreifend.

Wegen seiner Unabhängigkeit und der hohen unternehmerischen Kompetenz seiner Mitglieder ist der Wirtschaftssenat Sachsen zum anerkannten Gesprächspartner von Entscheidungsträgern aus Politik, Finanzinstituten und öffentlichen Einrichtungen auf Landes- und Bundesebene geworden. Das Gremium tritt in regelmäßigen Abständen zusammen, um aktuelle gesellschaftsübergreifende Themenbereiche zu diskutieren. Bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik treten zu diesen Gelegenheiten in einen moderierten Dialog und informieren sachkundig über aktuelle Entwicklungen.

Im letzten Jahr fand dieser Austausch bereits mit dem Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Herrn Martin Dulig, und dem Staatsminister für Finanzen, Herrn Prof. Dr. Georg Unland, statt. Besondere Themenschwerpunkte im Frühjahr waren: Innovationstätigkeit sächsischer Unternehmen, Digitalisierung und Breitbandausbau und mittelfristige Stabilität der öffentlichen Investitionen.
Im Herbst des laufenden Jahres beschäftigt sich der Landeswirtschaftssenat mit Fragen im Zusammenhang der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als Schwerpunkt. Aus seinen Reihen stammt der Katalog an Fragen und Aufgaben für die Politik. Zudem hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die das Thema weiter bearbeitet und in diesem Zusammenhang auch im Dialog mit anderen Wirtschaftsverbänden in Sachsen steht.

24. Februar 2016:
Thematischer Abend mit Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen a. D. zum Thema "Die Griechenland"rettung" und die Überlebenschancen des EURO"

4. Juli 2016:
Ministerpräsident Stanislaw Tillich zu Gast bei dem Landeswirtschaftssenat zur Zukunft der sächsischen Wirtschaft ab 2020

5. Oktober 2016: IT - Stammtisch des Wirtschaftssenat Sachsen

20. Oktober 2016:
Senatorenrunde mit Staatssekretär Stefan Brangs zum Thema "Breitbandversorgung in Sachsen"

7. Dezember 2016: IT - Stammtisch des Wirtschaftssenats Sachsen

1. Februar 2017: IT-Stammtisch des Wirtschaftssenats Sachsen

13. März 2017:
Pressekonferenz zum 
„Kommentar aus dem Mittelstand zur Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen“

14. März 2017: Parlamentarischer Abend

5. April 2017: IT-Stammtisch des Wirtschaftssenats Sachsen

9. Mai 2017:
Senatorenrunde mit Staatsminister Martin Dulig zum Thema "Die neue Strategie des SMWA für den europäischen Binnenmarkt.

BVMW-Jahresempfang 2017 im Maritim Hotel Berli

Zum größten Jahresempfang in der Bundeshauptstadt hatte der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) geladen. Mehr als 3.400 Unternehmer, Spitzenpolitiker aller Parteien, Parlamentarier, darunter 90 Abgeordnete des Bundestages, 80 Botschafter sowie weitere hochrangige Gäste feierten am gestrigen Abend im glanzvollen Ambiente des Hotels Maritim Berlin gemeinsam mit dem Verband. | Fotos: Christian Kruppa und www.koenigs-fotografie.de 

20.10.2017 Senatorenrunde mit Staatssekretär Stefan Brangs in Meerane

Die sehr fachliche Diskussion des Landeswirtschaftsrates mit dem Herrn Stefan Brangs, Staatssekretär im SMWA und Koordinatoor der Staatsregierung der Bereiches Digitalisierung wurde am 20.10.2016 von unserem Mitglied, der N+P Informationssysteme in Meerane ausgerichtet. Die intensive und detaillierte fachliche Debatte wurde mit Leidenschaft in der Sache geführt, aber auch die damit zusammenhängenden (wirtschafts-)politischen Fragen führten zu Diskussionen. 

4.7.2016 Senatorenrunde mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Am 4.7.2016 diskutierte der Landeswirtschaftssenat des BVMW Sachsen mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen über die wirtschaftlichen Perspektiven ab 2020 unter dem Eindruck einer veränderten Förderkulisse, erheblicher Problem innerhalb der Europäischen Union und dem Austritt der Briten aus der EU.

Insbesondere zum einen die Frage, welche attraktiven Perspektiven der Mittelstand jenseits der drei Leuchttürme Chemnitz, Dresden und Leipzig näher ins Auge fassen kann und zum zweiten die Frage, welche Branchen gute oder schlechte Entwicklungschancen haben, hat die Gemüter sehr bewegt.
Im Ergebnis befassen sich Mitglieder des Landeswirtschaftssenats jetzt mit dem Thema Wirtschaft jenseits der Großstädte in Form einer eigenen Arbeitsgruppe „Mittelstand im ganzen Land“. Die Mitglieder in Plauen und Olbernhau sind bereits aktiv.

Nach dem offiziellen Teil gab es noch ausreichend Zeit, mit dem Ministerpräsidenten in kleinerer Runde gemütlich weiter zu diskutieren, was die Teilnehmer sehr zu schätzen wussten. Dem Gastgeber von Ardenne GmbH gebühren Anerkennung und Dank für die Gastfreundschaft.

1.6.2016 IT - Stammtisch Konnektivität

„Konnektivität“ war das Thema beim IT - Stammtisch des Wirtschaftssenats. Vortragender war Herr Thomas Eibeck, Geschäftsführer der MDKS Mitteldeutsche Kabelservice GmbH mit Sitz in Leipzig.

Die Quintessenz des Vortrages war, dass viel privates und öffentliches Kapital sinnlos „verbrannt“ werden kann, wenn man das Thema nicht richtig anpackt. Entscheidend ist die Konnektivität verlegter Kabelleistung. Den Glasfasernetzen gehört die Zukunft, weil sie genügend Kapazität haben, um durchlassen zu können, was an Datenvolumen jedes Jahr weiter sprunghaft ansteigt. Zumindest im Ort muss Glasfaser anliegen, will man in Zukunft auch noch Firmen im Ort halten. Denn deren Datenvolumen wird sich in Zukunft nicht mehr mit 100 oder 200  Mbit/sec darstellen lassen. Alle Maßnahmen, die auf eine solche Größenordnung ausgelegt sind und vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert werden, sind praktisch schon überholt, bevor sie getätigt wurden. Wer nicht mindestens ein Gigabit/sec darstellen kann, wird nicht adäquat arbeiten können. Das ist der erste Tipp zur Ansiedlung von Unternehmen, den man Kommunen im Rahmen einer Daseinsvorsorge im 21. Jahrhundert geben kann. Andere Maßnahmen, die geringer ausfallen, rentieren sich nicht, weil die Fortschritte im Netz so rasant sind. In dieser Frage sollten die Unternehmen und die kommunale Ebene, wo noch nicht geschehen, sehr eng zusammen arbeiten. 

6.4.2016 IT - Stammtisch Digitalisierung

Big Data: Deutschland hat die erste Phase der Digitalisierung ziemlich "verschlafen". Jetzt bleibt ein kleines Zeitfenster von einigen Jahren, um aufzuholen und danach Schritt zu halten. Asien und die USA sind jedenfalls schon weiter als Europa. Deshalb der Vortrag zum Thema "Beschleunigen Sie Ihre digitale Agenda" von Andreas Thieme, Geschäftsführer der N + P Informationssysteme GmbH Meerane. Man schätze, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre das Datenvolumen um den Faktor 50 zunehmen wird. Studien sagen zudem voraus, dass sich innerhalb dieses Jahrzehnts mehr als 50% der Informationsverarbeitung in die Cloud verlagern werden. Vier Aspekte müssen in einem Unternehmen gründlich durchdacht werden: die Datenmenge (volume), die Datenvielfalt (variety), die Geschwindigkeit (velocity) und die Datenanalyse (analytics). Die Optimierungseffekte für das Unternehmen können sehr beeindruckend sein, wenn man einen individuellen Zuschnitt hinkriegt. Stellen Sie sich die Vernetzung in Ihrem Unternehmen wie ein vielfältiges Streckennetz vor, das zügig und oft parallel alle Haltepunkte bedient. Darum geht es. 

24.2.2016 Die Griechenland"rettung" und die Überlebenschancen des EURO

Thematischer Abend mit Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen a. D.

Ein hoch spannender Themenabend hat am 24. Februar 2016 in Leipzig in den Räumlichkeiten der Sanitär - Heinze HandelsGmbH stattgefunden. Gastgeber war dankenswerterweise unser langjähriger Senator Peter Heinze. Dieser thematische Abend des Landeswirtschaftssenats war sachsenweit öffentlich für Mitglieder des BVMW.  Eine Einladung erging an alle Funktionsträger des BVMW im Freistaat, die ihre Mitglieder dazu einladen konnten. 

Nicht - Mitglieder konnten durch einen Senator empfohlen werden. 

Nach einer profunden Anamnese der EURO - Krise, in der Prof. Milbradt die Ursachen der Blasenbildung benannte, folgten die ernüchternde Diagnose Politikversagen und eine ebenso profunde Therapie - Kritik. Nach diesen Darstellungen bewerteten die Teilnehmer die möglichen Szenarien vom Weiter - so im Umgang mit der Gemeinschaftswährung bis zum Austritt aus dem EURO - Raum als ultima ratio unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Interessen und Fragen des Zusammenhalts in der EU als gemeinsamen Wirtschaftsraum im Wettbewerb mit anderen globalen Wirtschaftsräumen. Hochspannend wurde es auch noch einmal, als die Frage diskutiert wurde, ob eine Demokratie überhaupt in solchen Zeiten mit dramatischen Zuspitzungen „zu liefern“ in der Lage sei und man befürchten müsse, dass die Freiheit zugunsten zumindest vermeintlicher Sicherheit geopfert werden würde. Fazit: es gibt kein europäisches Staatsvolk, sondern viele verschiedene Völker in Europa.

3.2.2016 IT - Stammtisch des LWS zur Digitalisierung

Bedeutung und Nutzen eines Unternehmeswiki, Vortrag von Klaus Hoogestraat, geschäftsführender Gesellschafter der ITM in Dresden (www.itm-dl.de)

Dieser IT - Stammtisch findet jeden ersten Mittwoch in einem geraden Monat (außer August) statt. Er ist nicht - öffentlich. BVMW - Mitglieder, die nicht Mitglied im Landeswirtschaftssenat sind,  können aber als Mitglied per Nachfrage aufgenommen werden. Die Nachfrage ist an Antje Hermenau zu richten. 

Der IT - Stammtisch am 3.2.2016 drehte sich im Wesentlichen um folgende Fragen: 

Wie kann man leicht zugänglich Wissen dauerhaft für alle in der Firma erhalten und von Personalfluktuationen unabhängig machen? Welche technologischen Voraussetzungen braucht man dafür?

Welchen Mehrwert oder welche Steigerung des Marktwertes kann sich ein Unternehmen mit einem Firmenwiki organisieren?

Welche öffentliche Unterstützung gibt es für Unternehmen, die in diesem Bereich ihre Digitalisierung optimieren wollen?

Welche Effekte auf die Mitarbeiter sind zu verzeichnen?

Das Fazit wurde wie folgt gezogen: Die Dokumentation wird zentralisiert. Die Dokumente sind immer auf einem aktuellen Stand und jederzeit verfügbar. Sie sind gegen Vandalismus geschützt und trotzdem ist das Wiki schnell zu erlernen und leicht zu bedienen. Man kann es individuell flexibel handhaben. Es erhöht die Kooperation im Unternehmen und ist gut in bestehende Systeme integrierbar.

Antje Hermenau 
Beauftragte des Landeswirtschaftssenats Sachsen
Friedrichstr. 29,
01067 Dresden
antje.hermenau (please no spam) @ (please no spam) bvmw.de