Mittelstand im ganzen Land

Exemplarisch an der Erzgebirgsgemeinde Olbernhau und dem Oberzentrum Plauen im Vogtland arbeiten Senatoren mit der regionalen Politik und Verwaltung zusammen, um relevante Faktoren für die Stabilisierung ihres Standortes aus der Sicht des Mittelstandes zu erfassen und zu bewerten. 

Investitionen und Nachfolgeregelungen stehen in vielen mittelständischen Unternehmen an: die Gründergeneration nach dem Mauerfall geht in Rente. Die Senatoren brauchen natürlich eine auch mittel- und sogar langfristig verlässliche Perspektiven am aktuellen Standort, um das Unternehmen nicht nur zu übergeben und zu erhalten, sondern vielleicht auch wachsen zu lassen. 

Die Leuchtturmpolitik des Freistaates der letzten Jahrzehnte hat die drei kreisfreien Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig gestärkt. Diese Standorte kommen inzwischen sehr gut allein weiter. Wichtig ist der Erhalt der mittelständischen Struktur in den mittleren Städten und im ländlichen Raum auch unter Rahmenbedingungen wie der demographischen Entwicklung, aktueller Unwägbarkeiten einer globalisierten Wirtschaft und einer wenig handlungsfähigen Europäischen Union sowie unserer gefährdeten Gemeinschaftswährung. Keiner erwartet von der Politik Wunder. 

Aber eine Fokussierung auf die materiellen Grundlagen unseres Staatswesens und eine zielgerichtete und entschlossene Aktivität der Landespolitik erwartet der Mittelstand schon. Er trägt auch selbst gerne zu positiven Entwicklungen bei.